Tipps zum umweltfreundlichen Drucken

Geschrieben von Marcel Schreiter am 19.06.2013.

News BildTrotz stets zunehmender Digitalisierung und immer mehr cloud- basierten Anwendungen für die digitale Textverarbeitung, sind Ausdrucke auf Papier nach wie vor im Büroalltag und auch im Privaten Umfeld nicht wegzudenken. Zwar hat sich die Drucktechnik in den letzten Jahren enorm weiter entwickelt, doch stellen Papierausdrucke, Drucker und Druckertinte bzw. Druckertoner noch immer eine enorme Belastung für die Natur und Umwelt dar. Deshalb sollten Sie einige wichtige Regeln zum umweltschonenden Drucken berücksichtigen, damit unsere natürlichen Ressourcen nicht unnötigerweise überstrapaziert werden.

1) Druckerkauf
Schon beim Druckerkauf sollten Sie darauf achten, dass zum einen umweltschonende Drucktechniken vom Drucker unterstützt werden und zum anderen auch der Druckerhersteller selbst nachhaltige und umweltschonende Verfahren bei den Herstellungsprozessen verwendet. So sind bestimmte Modelle aus der bizhub Serie vom Hersteller Konica Minolta aus nachhaltig produzierten Kunststoffen und aus pflanzenbasierten, biologischen Kunststoffen gefertigt. Auch im Fertigungsprozess ist Konica sehr bemüht negative Umwelteinflüsse zu minimieren.

2) Beidseitige Ausdrucke
Enorme Papiereinsparungen erreichen Sie, wenn Sie das Papier beidseitig bedrucken, also das so genannte Duplex-Druckverfahren verwenden. Der Drucker sollte hierfür eine automatische Duplexeinheit besitzen, die das Papier selbständig, ohne dass Sie es selbst aufwendig wenden müssen, beidseitig bedruckt.

3) Mehrere Seiten pro Druckblatt
Oft werden Ausdrucke nur für die Ablage oder zu Dokumentations- bzw. Testzwecken benötigt. In diesem Fall erreichen Sie durch den skalierten Druck von mehreren Seiten pro Druckblatt weitere enorme Papier- und Tonereinsparungen. Viele Dokumente sind selbst, wenn vier Seiten pro Blatt gedruckt werden, noch gut lesbar und zur Ablage geeignet.

4) Sparmodus
Bei Ausdrucken, die nicht in bester Qualität oder voller Auflösung benötigt werden, kann durch die Verwendung des so genannten Entwurfsmodus zusätzlich Toner gespart werden. Diese Dokumente haben zwar ein etwas blasses und leicht unsauberes Druckbild, eignen sich aber dennoch sehr gut zu reinen Lesezwecken.

5) Druckvorschau und Testdruck
Müssen umfangreiche Ausdrucke mit großen Blattzahlen gemacht werden, bietet es sich an, zuvor einen Testausdruck einzelner Seiten zu machen, um nicht später aufgrund von Formatierungs- oder sonstigen Fehlern, unnötig Toner oder Papier zu verschwenden. Hierfür ist es ratsam zunächst einen Probedruck am Bildschirm durchzuführen, bei dem der Ausdruck mit allen Druckereinstellungen virtuell auf einem Monitor zu begutachtendes, elektronisches Dokument durchgeführt wird. Sind Sie mit diesem Ergebnis zufrieden, sollten Sie anschließend noch einzelne Seiten probeweise auf Papier drucken, bevor Sie den kompletten Druckauftrag anstoßen.

6) Zusammenlegung von mehreren Druckjobs
Damit Laserdrucker betriebsbereit sind und Ausdrucke unmittelbar erstellen können, benötigen sie eine nicht zu vernachlässigende Menge an elektrischer Energie, da das Druckwerk bzw. die Druckwalze auf Temperatur gehalten werden muss. Damit der Drucker nicht ständig in Druckbereitschaft sein muss, empfiehlt es sich deshalb, Druckaufträge zu sammeln und später gleich mehrere auf einmal auszuführen.

7) Timer- und Kalendefunktionen
Gibt es ein bestimmtes zeitlich vorhersagbares Aufkommen für Druckaufträge, ist eine Timer- oder Kalenderfunktion sehr hilfreich. Dabei wird der Drucker zum Beispiel automatisch nur zu den Bürozeiten angeschaltet und spart in der restlichen Zeit Energie, da er zu diesen Zeiten ausgeschaltet bleibt.

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Marcel Schreiter

Marcel Schreiter

...ist Gründer und Chefredakteur von Allround-PC.com. Als Dipl. Medienwirt beschäftigt er sich neben dem Journalismus auch mit Marketingthemen im Sportbereich. Der Triathlonsport ist seine Leidenschaft.

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