Fotografie mit dem Smartphone – Praxis-Tipps für den perfekten „Schnappschuss“

Geschrieben von Redaktion am 23.01.2015.

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Radio, MP3-Player, PDA, Handheld – Das Smartphone hat schon viele Geräte mehr oder minder ersetzt und ist auf einem guten Weg, dies auch bei der Kamera zu erreichen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Alltag ist das Handy immer dabei und selbst im Urlaub kann eine vollwertige Kamera wichtigen Stauraum wegnehmen oder wird einfach als unpraktisch erachtet. Es ist mittlerweile also problemlos möglich, ein leistungsfähiges Smartphone-Kamera zu erhalten. Eine Auswahl an günstigen Foto-Smartphones findet sich auf der Seite deinhandy.de. Wer das passende Smartphone schon gefunden hat, der sollte einfach nur diese Tipps berücksichtigen.

Lichtverhältnisse beachten

Das größte Problem der Smartphonekamera ist die mitunter geringe Lichtempfindlichkeit. Sobald die Szene etwas dunkler wird oder große Areale im Schatten liegen, stören Artefakte, genannt „Grain“ (engl.: Körner) das Bild. Zwar löst die Verwendung von Blitz und LED ein Teil des Problems, sorgen aber gerade am Tag für starke Überbelichtung. Um dennoch gute Aufnahmen zu erhalten, sollte die Lichtquelle leicht schräg hinter dem Fotografen positioniert sein. Für Innenräume gilt die „Drei-Punkte-Beleuchtung“ als optimal, d.h. es befinden sich zwei Lichter rechts und links hinter dem Fotografen, ein weiteres hinter dem Objekt oder Motiv. Selbstverständlich lässt sich eine solche Ausleuchtung bei reinen Schnappschüssen nur selten erreichen.

Reine Einstellungssache

Nicht nur Fotokameras beherrschen verschiedene Kameraprofile, sondern auch Smartphones. So hilft der „Nachtmodus“ dabei, dunkle Bilder aufzuhellen, während Modi wie „Portrait“ und „Landschaft“ vor allem Autofokus und ISO-Modus verändern. Letzterer ist allerdings nicht ganz unkritisch und kann im schlimmsten Fall die „Körnung“ sogar verstärken. Als Faustregel gilt: An sonnigen Tagen soll ein ISO von < 200 gewählt werden, bei bewölkten Szenen und in den frühen Abendstunden ist ein Wert zwischen 300 und 400 besser geeignet. Je dunkler es wird, desto höher sollte der ISO-Wert eingestellt werden.

Foto-Apps – Noch mehr Möglichkeiten

Ein großer Vorteil des Smartphones ist die Möglichkeit, dank zahlreicher Apps den Funktionsumfang der Kamera um ein Vielfaches zu erhöhen. Sei es mit einfachen „Motiv-Helfern“, die sicherstellen, dass die Szene den Regeln des goldenen Schnitts entspricht oder mit „Panorama 360 Camera“, einer Applikation, die mehrere Fotos zu einem Rundum-Paorama zusammenfügen kann. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, ob man nun Rahmen, Schriftzüge oder Farbeffekte hinzufügen möchte oder durch z.B. einen starken Überblend-Effekt der Slow Shutter Cam seinen Bildern eine künstlerische Note verleihen möchte.

Aufsteckobjektive – Meist ihr Geld nicht wert

Vor allem für das iPhone gibt es ein großes Angebot an „Aufsteckobjektiven“, welche die Bildqualität um ein Vielfaches verbessern können. Zwar gibt es durchaus gelungene Zusatzhardware, wie die Tele- und Fisheye-Objektive von „Rollei“ für das iPhone oder das Linsen-Set von Monochrom, das mit vielen Geräten kompatibel ist, jedoch bringt der Großteil dieser teuren Fotohelfer nur Frust und kostet dabei viel Geld.

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