Test: NZXT S340 Midi-Tower Gehäuse

Geschrieben von Robin Cromberg am 29.04.2015.

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Das Midi-Tower Gehäuse NZXT S340 weist ein elegantes und schlichtes Design auf, und ist darüber hinaus fast ausschließlich aus Stahl gefertigt. In unserem Test klären wir, ob das edel anmutende Gehäuse mehr kann, als nur gut auszusehen.

Technische Daten

Material Stahl, Plexiglas
Gehäuse Midi-Tower
Formfaktor Mini ITX, Micro ATX, ATX
Abmessungen in mm (H x B x T) 445 x 200 x 432 mm
GPU Unterstützung bis zu 364 mm (ohne Radiator)
I/O-Panel 2x USB 3.0
Mikrofon- und Kopfhörereingang
Power-Knopf
Power-LED
Laufwerke 3,5″ x2+1
2.5″ x2+1
Erweiterungskartenslots 7 Slots
Lüfter

Vorinstallierte Lüfter:
Oben: 1x 120 mm
Rückseite: 1x 120 mm
Unterstützt:
Front:
2x 140mm/2x 120mm
Oben:
1x 140mm/1x 120mm
Rückseite:
1x 120mm

Besonderheiten  
Gewicht 7,05 kg
Preis 74,90 Euro

Lieferumfang

  • NZXT S340
  • Zubehör
  • zwei vorinstallierte Lüfter

NZXT S340 Frontansicht NZXT S340 Front und Back

Das NZXT S340 setzt auf eine schwarz-anthrazitfarbenen Farbkombination in Verbindung mit glänzenden Elementen. Ein Plexiglasfenster gewährt Einblick in den Innenraum*

Design & Eigenschaften

Das Erste, was uns am Design des NZXT S340 auffällt ist, dass das Midi-Tower Gehäuse rund zehn Zentimeter höher ist, als es tief ist. Dadurch hebt sich das Case ein wenig von seinen Artgenossen ab, wirkt kompakter und nimmt letzten Endes auch weniger Fläche ein. Auch das Gewicht fällt trotz der vielen Stahl-Elemente mit etwa sieben Kilo noch recht gering aus. Unser Testmodell kommt in einer schwarz-anthrazitfarbenen Farbkombination daher, wobei das matte Anthrazit-Grundgehäuse einen schönen Kontrast zu den glänzend-schwarzen Seiten- und Frontpanels darstellt. Diese vollkommen blanken, spiegelnden Stahlpanels unterstreichen die elegante Schlichtheit des NZXT S340, lediglich ein großes Seitenfenster bricht mit diesem zurückhaltenden Blanco-Stil, indem es einen großzügigen Ausblick auf die Hardware im Inneren gewährt. Das Frontpanel nimmt hier eine rein optische Rolle ein, eine Fronttür hat NZXT nicht implementiert.

NZXT S340 Buttons

Im vorderen Bereich des Gehäusedeckels befinden sich zwei USB 3.0-Ports, die Audio-Schnittstellen, sowie ein Powerbutton und eine HDD-Status-LED.*

Auf der matten, grauen Oberseite des S340 befindet sich das platzsparende I/O-Panel mit einem Power-Button samt LED-Anzeige, zwei USB-3.0-Anschlüssen sowie je ein Klinkenanschluss für Kopfhörer und Mikrofon. Im hinteren Bereich der Oberseite liegt ein großer Lufteinlass, hinter dem sich einer der beiden bereits vorinstallierten 120-mm-Lüfter verbirgt. Die Verarbeitung des NZXT S340 wirkt makellos, insbesondere der Kontrast zwischen matten und spiegelnden Stahlkomponenten erzeugt einen sehr qualitativ hochwertigen Eindruck.

NZXT S340 Innenraum nzxt-s340d

Im Innenraum bietet Platz für Mini-ITX, Micro-ATX und ATX-Mainboards.*

Innenraum & Installation

Mit zwei Thumbscrews lassen sich die beiden Seitenpanels ganz einfach abnehmen und geben den Blick auf das Innere des S340 frei. Sehr praktisch: viele Komponenten werden per Thumbscrews montiert, die befestigt sind und somit nicht verloren gehen können. Weniger praktisch: Einige dieser Schrauben sind von Werk her so fest angezogen, dass wir dennoch zum Schraubenzieher greifen mussten. Auch im Inneren behält NZXT den Wechsel aus glänzendem Schwarz und mattem Anthrazit bei. Eine Stahlabdeckung im Bodenbereich trennt Netzteil und Festplattenkäfig räumlich vom Rest des Systems. Letzterer ist von der rechten Seite zugänglich, um 90° gedreht und fasst zwei HDDs von 3,5 Zoll. Der HDD-Käfig ist nicht herausnehmbar und kann nicht aktiv gekühlt werden, da die Lüfterpositione oberhalb des Käfigs liegen. Bis zu zwei SSDs werden in dafür vorgesehenen Halterungen auf der Stahlabdeckung befestigt. Eine zusätzliche Festplatte kann bei Bedarf unterhalb des Festplattenkäfigs angebracht und von der Unterseite mit vier Thumbscrews festgeschraubt werden.

Auch der Einbau der insgesamt sieben Erweiterungskarten verläuft im Idealfall werkzeuglos mittels befestigter Thumbscrews dennoch sollte vorsichtshalber ein Schraubenzieher bereit gehalten werden. Der Einbau des Mainboards wird durch eine Aussparung zum vereinfachten Entfernen des CPU-Kühlers erleichtert. Das S340 verzichtet auf 5,25″-Schächte, somit ist auch der Einbau eines oder mehrerer optischer Laufwerke nicht möglich.

NZXT S340 Netzteilbereich NZXT S340 Seitenansicht

Eine Stahlabdeckung im Bodenbereich trennt Netzteil und Festplattenkäfig räumlich vom Rest des Systems.*

Kühlung & Lautstärke

Insgesamt lassen sich bis zu vier Lüfter im NZXT S340 verbauen: Neben den bereits vorinstallierten 120-mm-Lüftern in der Decke und der Rückseite des Midi-Towers finden zusätzlich zwei Lüfter von 120 mm oder 140 mm in der Front Platz. Auch der obere Lüfter kann durch ein 140-mm-Exemplar ersetzt werden. Auch Wasserkühlungen sind kein Ding der Unmöglichkeit: Im vorderen und hinteren Bereich des S340 können Radiatoren angebracht werden. Die beiden, sich im Lieferumfang befindlichen, 120-mm Lüfter verrichten sehr leise ihren Dienst und werden im Idealfall direkt auf dem Mainboard mit Lüftersteuerungsfunktion angeschlossen.

Fazit

Beim NZXT S340 handelt es sich um ein elegantes Midi-Tower Gehäuse mit tollen Farbkombinationen. Zudem hat der Hersteller fast ausschließlich Stahl verwendet, was das S340 auch dank der sauberen Verarbeitung des Chassis zu einem qualitativ hochwertigen Endprodukt macht. Die Komponenten und der Festplattenkäfig weisen eine interessante und abwechslungsreiche Anordnung auf, zudem lässt sich ein Großteil der Komponenten per Thumbscrews befestigen. Der Preis von 74,90 Euro (Caseking) ist durchaus angemessen.

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Pro Contra
  • Design & Verarbeitung
  • Material
  • großes Seitenfenster
  • Preis/Leistung
  • keine 5,25″-Schächte
  • HDDs können nicht aktiv gekühlt werden
  • werkzeuglose Installation dank Thumbscrews…
  • …welche anfangs kaum ohne Schraubenzieher gelöst werden können

 

* Fotos Copyright by Caseking.de

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Robin Cromberg

Robin Cromberg

... studiert Asienwissenschaften an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für das Ressort der Gaming-Peripherie von Allround-PC.com zuständig. Zwischen Roundup-Tests zu neuesten Gaming-Tastaturen und Co. testet er für APC außerdem Smartphones, Notebooks oder Gadgets wie Bluetooth-Speaker.

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