High-End DDR2 Speicher von CSX und OCZ im Test

DDR 3 Speicher ist zwar schon lang verfügbar jedoch noch sehr hochpreisig. So kann vor allem der Vorgänger, also DDR2 Speicher punkten. Ein 2 GB Kit gibt es bereits zu einem Preis von knapp 50,- Euro zu kaufen.

Insbesondere Markenhersteller setzen dabei verstärkt auf High-End-Module, die sich jenseits der 1066 MHz-Marke betreiben lassen. Entsprechende Platinen der Mainboardhersteller und den dazugehörigen BIOS-Einstellungen eröffnen teilweise große Spielräume. Hier freuen sich besonders Overclocker, die die Module mit teilweise mehr als 1200 MHz betreiben können.

Wir von Allround-PC haben uns in diesem Test zwei solcher super schnellen Module etwas näher betrachtet. Die Ergebnisse erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

 

Folgenden Speicher haben wir getestet:

  • CSX Diablo 2GB Kit - PC2-9600

  • OCZ Reaper HPC Edition 2GB-Kit PC2-9200


Was ist Dual-Channel?


Mit dem Dual Channel Modus ist es möglich, auf zwei Speicherbänke gleichzeitig zuzugreifen und einen sehr hohen Datentransfer zu gewährleisten, der für die heutigen, schnellen Prozessoren auch nötig ist. Um Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Modus betreiben zu können, muss man zum einem über zwei identische Arbeitsspeichermodule verfügen und zum anderen über ein Mainboard, das ebenfalls diesen Modus unterstützt.

 


DDR2-Info


Takt effektiver Takt Speicherdurchsatz (SC)* Bezeichnung
133 MHz 533 MHz 4,2 GB/s DDR2-533 oder PC2-4200
166 MHz 667 MHz 5,3 GB/s DDR2-667 oder PC2-5300
200 MHz 800 MHz 6,4 GB/s DDR2-800 oder PC2-6400
266 MHz 1066 MHz 8,5 GB/s DDR2-1066 oder PC2-8500
300 MHz 1200 MHz 9,6 GB/s DDR2-1200 oder PC2-9600


* SC = Singlechannel


Die Standardspannung beträgt bei DDR2 1,8 Volt (DDR1 2,5 / 2,6 V). Die meisten Hersteller von speziellen Overclocking- und High-Performance-Modulen geben eine höhere Spannung an. So musste die Spannung bei einem Modul in diesem Test auf satte 2,4 Volt erhöht werden. Nicht jedes Mainboard bzw. BIOS ermöglicht diese starke Anhebung der Speicherspannung. Ggf. kann aber ein BIOS-Update Abhilfe schaffen. Im schlimmsten Fall ist ein Mainboardwechsel nötig.

 


Übertakten

Im BIOS kann nicht nur die Frequenz von Prozessor und Arbeitsspeicher eingestellt werden, ebenfalls ist es möglich die einzelnen Timings des Speichers zu optimieren, um somit noch ein bisschen mehr Performance aus dem Modulen zu kitzeln.
Viele Versuche schlugen aber auch fehl, was sich anhand Systemabstürzen mit Bluescreens bemerkbar machte.
Um den Speicher mit einer höheren Frequenz betreiben zu können, musste zugleich der Bustakt des Prozessors erhöht werden. (siehe Benchmarks).

Vorsicht beim Übertakten kann die Hardware beschädigt werden. Des Weiteren führt das Übertakten zum Garantieverlust.

Als Testsystem kam folgendes zum Einsatz



CPU

Intel Core Duo 2 E6750 - 2,66 GHz, 4MB, 1333 MHz FSB und übertaktet (1000 MHz Ram-Takt = 333 MHz CPU-Takt), Standardspannung

VGA

ASUS Radeon HD 2600 PRO, 256MB PCI-Express

Mainboard ASUS P5B Deluxe
RAM s.o.
HDD Hitachi, 80GB, 7200 U/Min, SATA II
Netzteil CoolerMaster 850Watt


Installierte Software


Als Betriebssystem wurde Windows XP Prof. SP2 verwendet und als VGA-Treiber kam der Catalyst 7.8 zum Einsatz. Des Weiteren wurden Chipsatztreiber (8.3.1.1009) von Intel verwendet.

 


Durchgeführte Benchmarks

  • 3DMark03
  • 3DMark06
  • PCMark05
  • SiSoft Sandra 2007
  • Far Cry
  • Doom 3
  • WinRar 3.62
  • divx - divx Converter
Weitere Tests zu DDR2 Speicher:


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