DDR3-1600-Kits mit 6 GB von GeIL, G.Skill, Mushkin, OCZ und Patriot im Test

Nach dem großen DDR3-Speichertest im April nehmen wir nun erneut fünf Kandidaten unter die Lupe. Von der Partie sind 6-GB-Kits mit 1600 MHz von GeIL, G.Skill, Mushkin, OCZ und Patriot.


Nach und nach wird DDR2-Speicher aus neuen Rechnern verbannt. Intels Nehalem-Architektur mit dem Core i7 setzt seit geraumer Zeit auf Triple-Channel-DDR3-Speicher. Auch der kommende Lynnfield-Prozessor aus dem Hause Intel bringt einen DDR3-Controller für Dual-Channel-Speicher mit, ebenso wie die K10-Prozessoren von AMDs für den Sockel AM3, die zusätzlich auch DDR2-Speicher unterstützen.

Im April testeten wir bereits fünf 6 GB DDR3-Kits mit 1600 MHz. Dabei war das Rennen um die Plätze auf dem Podest sehr knapp. Den Sieg errang Corsair mit dem XMS3 Dominator TR3X6G1600C8D, da dieses Kit das beste Verhältnis aus Preis und Leistung bot.

Diesmal nehmen wir folgende Kits in Augenschein:

Alle Speicher wurden auf folgendem System unter identischen Bedingungen getestet.

 

CPU

Intel Core i7-920 (2.66 GHz, 4.8 GT/s QPI, 8MB L3-Cache)

Mainboard

Intel DX58SO "Smackover" (BIOS-Version: 4158)

VGA

Sapphire Radeon HD 3870 (512 MB GDDR4, PCI-E 2.0)

HDD

Western Digital Caviar Blue (SATAII, 320 GB, 16 MB, Cache)

Netzteil

Gigabyte Odin GT 800W

Gehäuse Ikonik Zaria A10 SIM

 

Als Betriebssystem kommt Windows Vista Business 64 bit mit Service Pack 2 zum Einsatz. Treiber der Grafikkarte ist der ATi Catalyst in der Version 9.6.

Folgende Programme wurden als Benchmarks ausgeführt.

Die Stabilität wurde stets mit Prim95 v25.9 (Webseite) geprüft. Auf reine Spiel- bzw. Grafikbenchmarks wurde verzichtet, da der Unterschied dabei zu gering ausfallen würde, um ihn tatsächlich dem Speicher zuzuschreiben. Die möglichen Timings wurden mit CPU-Z 1.51 ausgelesen.

Taktraten und Timings wurden im direkt im BIOS angepasst. Laut Intel kann eine Spannung von mehr als 1,65 Volt den Speichercontroller des Prozessors dauerhaft schädigen. Aus diesem Grund haben wir die Grenze auf 1,66 Volt gesetzt. Kurzzeitig wurde auch mal auf 1,70 Volt erhöht, um mögliche Reserven der Module auszureizen. Dauerhaft ist ein Betrieb mit 1,70 Volt nicht zu empfehlen.

Auf den nächsten Seiten werden die Speicher einzeln unter die Lupe genommen, wobei auf deren Aussehen und die Übertaktungsmöglichkeit eingegangen wird. Anschließend folgen Benchmarks und zu guter Letzt ein Fazit.

 

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