Test: Corsair Vengeance RGB DDR4-Arbeitsspeicher (16 GB)

RAM mit anpassbarer RGB-Beleuchtung

Geschrieben von Niklas Ludwig am 11.10.2017.

Corsair Vengeance RGB Startbild

Es gibt kaum ein Produkt von Corsair, das derzeit noch ohne RGB-Beleuchtung auskommt. Inzwischen hat auch der Corsair Vengeance Arbeitsspeicher ein RGB-Upgrade erhalten und kann in zahlreichen Farben und verschiedenen Effekten leuchten. Wir haben ein 3.200 Megahertz schnelles 16-Gigabyte-Kit getestet.

Übersicht & Technische Daten

Der Corsair Vengeance RGB DDR4-Arbeitsspeicher ist wie sein Vorgänger mit einfarbiger LED-Beleuchtung optisch sehr schlicht gehalten. Sowohl das PCB als auch der Kühlkörper sind schwarz. Im ausgeschalteten Zustand lässt sich bereits ein milchfarbiger LED-Streifen unterhalb der Kühlfinnen erkennen. Zudem befindet sich oberhalb des mittig platzierten Schriftzugs eine kleine Aussparung, die ebenfalls die Beleuchtung durchschimmern lässt. Der Corsair Vengeance RGB DDR4-Arbeitsspeicher gleicht optisch somit dem Corsair Vengeance LED DDR4-Arbeitsspeicher. Wie sein LED-Pendant fällt er mit einer Höhe von 50 mm recht hoch aus. Daher sollte vor dem Kauf überprüft werden, ob der Arbeitsspeicher mit dem CPU-Kühler kollidieren könnte und dieser eventuell um 90 Grad gedreht montiert werden muss.

Corsair Vengeance RGB DDR4

Ist der Arbeitsspeicher jedoch in den DIMM-Plätzen installiert und wird der PC eingeschaltet, lassen sich die Unterschiede zur einfarbigen LED-Variante erkennen. Der Arbeitsspeicher wechselt im Betrieb die Farbe, statt nur statisch in einer Farbe zu leuchten. Mit der Corsair Link-Software kann die Beleuchtung zudem den eigenen Wünschen angepasst werden. Der Nutzer kann seine Lieblingsfarbe auswählen und verschiedene Beleuchtungseffekte aktivieren. Es ist beispielsweise möglich die Temperatur des Arbeitsspeichers farblich darstellen zu lassen oder die Beleuchtung mit anderen Corsair-Produkten zu synchronisieren. 

Corsair Vengeance RGB GIF

Das von uns getestete Kit besteht aus zwei Riegeln á acht Gigabyte und bietet somit eine Gesamtkapazität von 16 Gigabyte. Die SPD-Geschwindigkeit beträgt bei einer Spannung von 1,2 Volt 2.133 Megahertz bei einer Latenz von 15-15-15-36. Mit dem Extreme Memory Profile (XMP) kann der Speicher mit wenigen Mausklicks im BIOS auf 3.200 MHz bei 16-18-18-36 angehoben werden.

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Bezeichnung

Corsair Vengeance RGB

Konfiguration

2x 8 GB

Takt

2.133 MHz / 3.200 MHz

Timings

15-15-15-36 / 16-18-18-36

Spannung

1,2 V / 1,35 V

Abmessungen

~135 x 50 mm

Kühlrippen

Ja

Produktnummer

CMR16GX4M2C3200C16

Garantie

Lebenslang (limitiert)

Preis

229,99 Euro

Leistungstest

Um die Leistung des Arbeitsspeichers zu ermitteln, haben wir ihn mit unterschiedlichen Benchmarks getestet. Um die Auswirkungen der höheren Taktfrequenz bei aktiviertem XMP zu demonstrieren, haben wir ihn zudem mit regulären 2.133 MHz getestet und die Ergebnisse in Diagrammen zusammengefasst.

Testsystem

  • Prozessor: Intel Core i7-8700K 3,7 GHz (Coffee Lake), Turbo Boost aktiv, Hyperthreading aktiviert
  • Mainboard: Asus ROG Maximus X Hero
  • Kühler: Noctua NH-U14S
  • RAM: 16 GB Corsair Vengeance RGB DDR4 3.200 MHz CL 16-18-18-36
  • Systemlaufwerk: Samsung SSD 960 Pro 512 GB
  • Grafikkarte: KFA GTX 1070 HOF
  • Betriebssystem: Windows 10 Professional x64
  • Netzteil: be quiet Straight Power 1.000 Watt

Verwendete Software

  • AIDA64 Extreme
  • CineBench R15
  • SiSoftware Sandra

Erklärung zu den Diagrammen: Wenn ihr die Maus auf einen Balken bewegt, wird euch der Produktname und die erreichte Punktzahl angezeigt. Um die Ansicht übersichtlicher zu gestalten, könnt ihr für euch uninteressante Produkte mit einem Klick auf den Produktnamen unterhalb des Diagramms ausblenden.

 

Der Corsair Vengeance RGB kann ganz klar von der höheren Taktfrequenz profitieren. Gegenüber dem Standardtakt von 2.133 MHz kann er bei 3.200 MHz in nahezu allen Benchmarks einen klaren Vorsprung für sich verbuchen. Der Arbeitsspeicher lief im Test einwandfrei und durchgängig stabil.

Fazit

Mit 3.200 MHz bietet der Corsair Vengeance RGB eine hohe Taktfrequenz, die sich in den Benchmarks deutlich bemerkbar macht. Auf dem von uns verwendeten Asus Maximus X Hero lief der Speicher ohne Probleme, das XM-Profil konnte ohne Umstände geladen werden. Ein Highlight ist natürlich die RGB-Beleuchtung, die per Software angepasst werden kann. Vor dem Kauf sollte jedoch die Bauhöhe bedacht werden, damit es zu keinen Komplikationen mit dem CPU-Kühler kommt. Das von uns getestete Corsair Vengeance RGB Kit wird zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 229,99 Euro angeboten.

Corsair Vengeance RGB Award

ProContra
  • hohe Leistung
  • Bauhöhe kann mit CPU-Kühlern in Konflikt geraten
  • RGB-Beleuchtung
 

 

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Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

…ist stellvertretender Chefredakteur und zeichnet sich insbesondere für die Tests der Hardwarekategorie verantwortlich und füttert den APC-YouTube Kanal mit neuen Videos zu allerlei Produkten. Stehen keine größeren Hardwaretests an, widmet er sich Produkten der Consumer Electronics-Welt und fühlt neuen Lautsprechern, Kopfhörern oder mobilen Geräten auf den Zahn.

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