Jetzt wird gezockt: Razer Diamondback 3G Gaming-Mouse im Test
Eines der wichtigsten Geräte für einen professionellen Gamer ist und bleibt die Maus. Der schnellste Computer hilft nichts, wenn die Maus nicht präzise arbeitet.
Sprünge des Mauszeigers können in einigen Spielen "fatale" Folgen haben. Speziell für diesen Zweck hat Razer die „high presicion infrared gaming mouse“ „Diamondback 3G“ entwickelt. Was der Nachfolger der „Diamondback“ alles leistet, lesen Sie hier. Im Lieferumfang ist neben der Maus lediglich eine Betriebsanleitung sowie eine Treiber-CD enthalten. Auf die Tasche, die beim Vorgänger dabei war verzichtet Razer dieses Mal. Bereits die Verpackung der Maus lässt auf den edlen Inhalt schließen. Razer verziert die matte Verpackung mit einigen Hochglanzelementen. Technische Details 1800dpi Razer Precision 3G Infrarotsensor Sieben unabhängig programmierbare Hyperesponse-Tasten On-The-Fly Sensitivity-Funktion für sofortige Änderung der Empfindlichkeit 16-Bit Highspeed-Datenübertragung Always-On-Modus 5,8 Megapixel bei 6400 Frames pro Sekunde Beschleunigung bis zu 150cm/s und 15 G Geräuscharme Ultraslick Teflon-Gleitfüße Größe: 129x63x38,5mm (LxBxH) Die „Diamondback 3G“ ist in drei verschiedenen Farben erhältlich; in rot, grün und wie unser Testobjekt blau. Es unterscheidet sich bei den drei Versionen nur die Farbe der verbauten LEDs, die die Seite sowie das Mausrad anstrahlen. Software Die Software lässt sich leider nur in englischer oder französischer Sprache installieren. Dies stellt sich jedoch nicht als Problem heraus, da die meisten Begriffe wie „Sensitivity“, „Scroll Wheel“ oder „Buttons“ bekannt sein sollten. Das Besondere der Software der Diamndback-Serie ist, dass die X- und Y-Achse unabhängig voneinander eingestellt werden kann. So kann etwa die X-Achse, für horizontale Bewegungen für Ego-Shooter schneller eingestellt werden, als die Y-Achse, für vertikale Bewegungen. Des Weiteren kann in der Software ausgewählt werden, ob der Infrarotsensor mit einer Auflösung von 800dpi oder der maximal mögliche Auflösung von 1800dpi arbeiten soll. Ansonsten ist die Software sehr einfach und übersichtlich gehalten. Fazit Pro Design Für Rechts- und Linkshänder Hohe Genauigkeit Gute Verarbeitung Contra Ergonomie Die beiden "hinteren" Maustasten an der Seite
Lieferumfang
Die Diamondback 3G ist mit insgesamt sieben Tasten ausgestattet. Neben der rechten und linken Maustaste sowie dem Mausrad gibt es rechts und links an der Seite der Maus jeweils zwei Tasten, die in Spielen frei definierbar sind. Durch den symmetrischen Aufbau der Maus ist sie einerseits sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet. Des Weiteren sind die zwei Tasten auf der Seite des kleinen Fingers sehr schwer zu erreichen und die Hand muss leicht angehoben werden, um diese zu betätigen. Ein Drücken der beiden Tasten mit dem kleinen Finger erweist sich als sehr schwer wenn man die Hand in gewohnter Stellung auf der Maus liegen hat. Auch sind die zwei Tasten nicht deutlich voneinander getrennt, sondern wie eine Art Kippschalter aufgebaut, was gerade bei den angesprochenen beiden hinteren Tasten oft zur Verwechslung führen kann.
Ansonsten ist der Druckpunkt aller Tasten sehr deutlich und knackig. Die Taste unter dem Mausrad muss etwas stärker gedrückt werden als die anderen Tasten. Dies ist sehr von Vorteil, da man beim Scrollen nicht ausversehen die Mausrad-Taste betätigt. Das Mausrad ist nahezu homogen von der blauen (roten/grünen) LED ausgeleuchtet.
Die beiden Haupttasten sind sehr groß, vom Rest des Gehäuses leicht erhaben und lassen sich an jeder Stelle der Taste, ob ganz vorne, an der Seite oder ganz hinten gleichermaßen drücken. Diese beiden Tasten sowie der ganze Rücken der Maus sind mit einer sehr angenehmen Oberfläche beschichtet, die selbst nach langem Nutzen der Maus oder beim Spielen mit Schweiß-nassen Händen einen hervorragenden Halt bietet.
Selbst die Unterseite der Maus überzeugt. So ist kein blendendes Licht einer LED mehr vorhanden, da der Infrarotsensor dieses nicht benötigt. Die Teflon-Gleitfüße garantieren hervorragende Gleiteigenschaften, was sich besonders im Spiel bemerkbar macht, da kaum ein Widerstand zu spüren ist.
Der USB-Stecker ist vergoldet, was einen optimalen Kontakt zum PC garantieren soll.
Mit der Diamondback 3G bringt Razer einen würdigen Nachfolger der Diamondback auf den Markt, die durch ihre sehr genaue Abtastung des Untergrundes mit dem Infrarotsensor, sowie den sehr guten Teflon-Gleitfüßen und einem gut gewählten Druckpunkt der Maustasten überzeugt. Der Preis von 40,00 Euro ist durchaus angemessen.






















