NetScroll G500 Laser - Die "Münzmaus" im Test

Auf den ersten Blick handelt es sich bei der NetScroll G500 Laser Maus von Genius um eine gewöhnliche Standard-Maus, doch welch innovatives System sich in Ihr verbirgt, zeigt sich erst beim genaueren Hinsehen. Was dies genau ist, erfahren Sie in diesem Testbericht.

Das Besondere bei diesem Modell ist, dass der Anwender selbst bestimmen kann wie viel die Maus wiegen soll, und zwar durch das Einsetzen von Münzen.

 

 

Technische Details


- Laser Maus mit Gewichtseinstellung
- Gewichtsverstellung mit herkömmlichen Münzen möglich (max. 5x 2 EURO)
- Auflösung auf Tastendruck auch im Spiel verstellbar
- unterschiedliche LED- Anzeige für 2000/1600/800 dpi
- symmetrisch, für Links- und Rechtshänder geeignet

- max. Beschleunigung: 20G
- bis zu 500 Reports / Sekunde
- USB: 16 Bit/axis
- Kabellänge: 1.8 m
- Windows Vista/XP/XP x64/2000, Macintosh mit MAC-OS X 10.2.8 oder höher
- CD/DVD-ROM Laufwerk für die Softwareinstallation
- freier USB- Anschluß

 

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Die Technik ist bekannt, Microsoft hat bereits seit 2007 eine Maus mit anpassbarem Gewicht auf dem Markt: das Modell Microsoft Sidewinder. Allerdings mussten hier spezielle Gewichte verwendet werden. Gingen diese verloren, war die Technik nutzlos. Dadurch, dass bei der Genius NetScroll G500 einfache Münzen eingesetzt werden können, fällt dieses Problem weg.
Um Münzen in die Maus einzulegen muss lediglich auf der Unterseite ein Hebel betätigt werden, der den Mausrücken aufschnappen lässt. Um die Maus wieder zu schließen muss der Deckel lediglich heruntergedrückt werden.
Es kann ein Münzstapel von ca. 1,3cm eingesetzt werden, das entspricht beispielsweise fünf 2-Euro-Münzen. Mit diesen Münzen lässt sich so ein Gewicht von maximal 42,5 g bilden, welches die Maus zusätzlich erschwert.
Welche Menge an Münzen der Maus zugefügt wird, muss jeder selbst entscheiden. Eine schwerere Maus liegt besser und solider in der Hand, und kann genauer geführt werden. Eine leichtere Maus ist speziell für Computerspiele wichtig, bei denen schnelle Bewegungen ausgeführt werden. Denn je höher die Masse eines Körpers, desto höher ist seine Trägheit und desto mehr Kraft muss eingesetzt werden, um diesen in Bewegung zu setzen.

 

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Die Geschwindigkeit der Maus und gleichzeitig die Genauigkeit lässt sich ¨on-the-fly¨ mit einer Taste ändern. Die entsprechende Taste befindet sich unter dem Mausrad und ändert je nach Geschwindigkeit die Farbe von blau, über grün bis hin zu rot. Die NetScroll G500 regelt dabei die Empfindlichkeit zwischen 800, 1600 und 2000 dpi und wird dabei stetig langsamer. Da die Einstellung direkt via Hardware vorgenommen wird ist eine Treiber-Installation nicht notwendig.


Durch die verwendete Lasertechnik fällt bei diesem Modell das lästige LED-Licht auf der Unterseite weg. Außerdem ist die Genauigkeit um einiges höher als bei „Nagern“ mit herkömmlicher LED und Kameramodul, die den Untergrund abtastet. 

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Die Oberfläche der Maus besteht aus hochglänzendem, dunkelgrauen Kunststoff. Dies lässt sie zwar nett aussehen, hat aber den Nachteil, dass selbst bei geringer Schweißbildung von der Handinnenfläche die Mausoberfläche rutschig wird, bzw. sich der Schweiß sammelt unter der Hand sammelt. Das rutschfeste Material der Razer-Reihe, z.B. der Razer Lachesis wäre hier eindeutig die bessere Wahl gewesen. Nur an den Seiten hat der Hersteller etwas griffigeres Material verwendet.


Fazit

Genius setzt bei der NetScroll G500 Lasermaus auf die ausgereifte Laser-Technologie, welche die Genauigkeit der Maus im Gegensatz zu anderen optischen Mäusen um ein Vielfaches erhöht. Das Münzfach ist eindeutig eine Innovation, die sich sehen lassen kann. Der Anwender kann selbst entscheiden wie schwer die Maus sein soll, ohne spezielle Gewichte verwenden zu müssen.
Zu einem Preis von knapp 20,- Euro gibt es die Genius NetScroll G500 ab sofort zu kaufen.

 

Pro:

  • Laser-Technologie
  • Preis-/Leistung
  • Münzfach
  • "On-The-Fly" Einstellung der Genauigkeit

Contra:

  • rutschige Mausoberfläche

 

Lautsprecher Teufel

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