Razer Lachesis mit 4000dpi Laser Sensor im Test
Im November 2007 testeten wir die Razer Diamondback 3G. Jetzt bietet Razer wieder eine neue Maus an, die der Diamondback 3G wiederum überlegen sein soll: Die Razer Lachesis.
Lieferumfang
Technische Details
- 4000 dpi Tazer Precision 3G-Lasersensor
- 32 KB Razer Synapse Onboard Speicher
- 1000 Hz Ultrapolling / 1ms Reaktionszeit
- Neun unabhängig programmierbare Hyperesponse-Tasten
- On-The-Fly Sensitivity-Funktion für sofortige Änderung der Empfindlichkeit
- Variable Anpassung der dpi-Einstellung in Schritten von 125dpi
- Always-On Modus
- Extrem große, rutschfeste Tasten
- Ultrabreiter 16 Bit Datenpfad
- 60-100 Zoll pro Sekunde ( = 152 bis 254 cm pro Sekunde, abhängig von der Oberfläche)
- Beidhändiges Design
- Mausrad mit 24 Klickpositionen
- Geräuscharme Ultraslick Teflon-Gleitfüße
- Goldbeschichteter USB-Anschluss
- 2,1m langes, leichtes, verdrillfreies Kabel
- Ungefähre Größe: 129mm x 71mm x 40mm (LBH)
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Bereits der Name der Maus verrät viel: Lachesis [sprich: Lakesis] ist Latein und bedeutet „Bringer des leisen Todes“. Dieser aggressive Name lässt sich 1:1 auf einige Computerspiele übertragen, die mit der Maus gespielt werden. Verhilft die Maus dem Anwender wirklich zu einem Vorteil?
Die Razer Lachesis wird in drei verschiedenen Farben angeboten: In Phantom White, Wraith Red sowie in Banshee Blue.
Auf den ersten Blick erscheint die Maus sehr edel, auch bei genauerem betrachten fällt besonders die gute Verarbeitung auf. Die Oberseite, also die Handauflage und die zwei Haupt-Maustasten, sind aus einem Guss gefertigt. Für die Finger auf den Maustasten ist eine kleine Eindellung vorhanden. Die Oberfläche ist die Selbe wie bei der Diamondback 3G und bietet auch bei verschwitzten Händen einen hervorragenden Halt. An der linken und rechten Seite der Maus befinden sich die Zusatztasten, die wir bereits vom Vorgängermodell kennen. Wieder sind die beiden „hinteren“, das heißt für Rechtshänder die beiden rechten, für Linkshänder die beiden Linken Tasten, schwer zu erreichen, bzw. nur dann zu betätigen, wenn man den Griff von der Maus löst. Die beiden Tastenpaare sind diesmal jedoch gut voneinander getrennt und bestehen aus zwei einzelne Tasten und nicht wie bei der Diamondback 3G aus einer Art Wippe. Der Druckpunkt des Mausrads ist etwas leichtgängiger geworden, ist jedoch stets noch knackig und gut zu erkennen.
Die Unterseite der Maus besteht aus hochglänzendem, schwarzem Kunststoff. Der Lasersensor fällt hier besonders ins Auge, da diese Maus nicht wie herkömmliche optische Mäuse eine LED benötigen um das Mousepad zu beleuchten. Außerdem befindet sich hier ein weiterer Knopf, der den Namen „Profile Button“ trägt. Mit diesem wechselt man, die in der Software eingestellten Profile während des Spiels.
Kommen wir nun zur neusten Entwicklung aus dem Hause Razer, dem in der Lachesis eingebauten Laser Sensor, der die Oberfläche des Mousepads bzw. der Auflagefläche abtastet. Bereits auf der Verpackung wird mit dem 3G Laser Sensor geworben, der mit bis zu 4000dpi arbeitet. Im Vergleich dazu: Die Logitech MX518 arbeitet mit lediglich 1600dpi, andere optische Mäuse haben durchaus noch geringere Abtastraten. Auch die angepriesenen 2,5 Meter pro Sekunde klingen im ersten Moment viel zu viel. Denn kein Computerspieler bewegt die Maus über 2 Meter in einer Sekunde. Jedoch lässt dieser hohe Wert auf eine enorm hohe Genauigkeit des Sensors schließen.
Der verbaute Speicher der Maus mag auf den ersten Blick überflüssig erscheinen, dieser bietet allerdings den Vorteil, dass alle Einstellungen in der Maus gespeichert werden und diese selbst nach dem Ab- und Wiederanstecken erhalten bleiben. Somit muss die Maus nur einmal konfiguriert werden.
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Fazit
Mit der Lachesis ist Razer ein wahres Meisterstück gelungen. Die Ergonomie überzeugt, die Leistung ist beeindruckend. Mit dem 4000 dpi Sensor ist die Maus der Konkurrenz bisweilen überlegen. Der 32 KB große interne Speicher, sichert getätigte Einstellungen und vermeidet eine erneute Konfiguration. Auch das aufgewertete Design mit dem leuchtenden Logo auf dem Mausrücken sieht einfach genial aus. „Daumen Hoch“ für Razer.

Pro
- Design, leuchtendes Logo auf dem Mausrücken
- Für Rechts- und Linkshänder
- Hohe Genauigkeit
- Bis zu 2,54 m/s
- Hervorragende Verarbeitung
- Überarbeitete Ergonomie
Contra
- Die beiden "hinteren" Maustasten an der Seite


























