Stinger Laser Mouse von Cyber Snipa im Test

Ergonomie

Aufgrund der Bauweise eignet sich die Maus nur für Rechtshänder, welche sich über eine hervorragende Ergonomie freuen dürfen.

 

Treiber/Software

Die Stinger Maus wurde automatisch von Windows 2000, XP und Vista (32bit) erkannt. Auch unter Linux wurde die Maus erkannt, jedoch gibt es hier leider keine passende Software um alle Funktionen der Maus nutzen zu können.
Um alle Funktionen der Maus zu nutzen sollte unbedingt die mitgelieferte Software installiert werden.
Die Software ist sehr logisch aufgebaut und sollte daher auch für Neulinge kein Problem darstellen. Mit der Software können auch Empfindlichkeiten der X und Y Achse eingestellt werden und auch das Pushen der dpi-Abtastung ist möglich. Insgesamt vier Stufen können bei der dpi-Auswahl getroffen werden. Es sind 400, 800, 1.600 und 3.200 dpi möglich, wobei alle dpi-Einstellungen bis auf 3.200 dpi auch direkt über eine entsprechende Taste an der Maus eingestellt werden können. Die Abfragefrequenz kann von 125 Hz bis auf 1.000 Hz eingestellt werden. Es lassen sich verschiedene Stufen der dpi-Rate mit unterschiedlichen Abtastfrequenzen mischen, da sollte eigentlich jeder seine persönliche Einstellung finden.

Optik

Die neue Cyber Snipa Maus ist ohne Zweifel ein Eyecatcher. Vor allem nachts oder auf abgedunkelten Lanpartys kommen die grellen Leuchteffekte des Logos, Scrollrads und der Makrotaste sehr gut zur Geltung.


Praxis Test

Während meiner knapp zweiwöchigen Testphase habe ich schnelle Shooter wie z.B. Counterstrike und Quake 3 verwendet, sowie alle alltäglichen Aufgaben einer Maus im Internet und Officebereich getestet. Als Untergrund haben ich folgende Pads verwendet:

- Revoltec Flightmat Advanced
- SteelSeries QcK
- SteelSeries S&S
- Thermaltake Gamma Maus-Pad Multicolor


Geräuchlos und super leicht gleitet die Maus über das SteelSeries QcK Pad. Revoltec Flightmat Advanced, SteelSeries S&S und Thermaltake Gamma Maus-Pad Multicolor nehmen sich bei der Gleitfähigkeit nicht viel, jedoch gleitet die Maus über das Revoltec Flightmat Advanced doch schon etwas lauter als über die anderen Pads.
Die Tischplatte bietet die schlechtesten Gleiteigenschaften und auch das etwas laute Geräusch lassen die Tischplatte als Alternative zu Mauspads nur in absoluten Notsituationen zu. Das dabei der Verschleiß der Glide Tapes stark ansteigt dürfte auch jedem einleuchten. Präzise kann in Egoshootern und Strategiespielen agiert werden, schnelle Drehungen oder Richtungswechsel sind ein Kinderspiel für die Stinger. Funktionen wie Nachladen oder Ducken können auch auf die zusätzlichen Tasten gelegt werden, wodurch man noch schneller reagieren kann. Bildbearbeitung- und Officeprogramme lassen sich mit der Stinger Maus sehr angenehm bedienen. Die seitlichen Tasten können zum vor- oder zurückgeblättert verwendet werden und das 4-Wege Rad ist beim Scrollen in horizontaler Richtung eine gute Hilfe in großen Excel Dateien. Die Tasten für die Abtastrate und Makro sind gut zu erreichen und das Mausrad punktet durch feinste Abstufung. Die Beleuchtung wirkt nicht aufdringlich.

 

stinger leuchtet

 

 

Fazit

Die Cyber Snipa Stinger Maus braucht sich nicht hinter Razer- oder Logitech-Produkten zu verstecken. Das Top Design, das sich auch für mittelgroße bis große Hände eignet, die sehr gute Griffigkeit und der leise Tastendruck sind positive Eigenschaften. Darüberhinaus bietet die Maus eine nennenswerte Auflösung von bis zu 3.200 dpi mit der schnelle Bewegungsabläufe möglich sind. Abgerundet wird das Paket von dem Satz Glide Tabes, dem langen USB-Kabel und den zusätzlichen Gewichten. Die knapp 40,-€ für die Cyber Snipa Stinger sind sinnvoll angelegt.
vorlage_mar08_stingerk

Pro

- sehr gute Verarbeitung
- Glidetapes
- Zusatzgewichte
- gutes Handling
- Auflösung individuell einstellbar

- angemessener Preis

Contra

- -


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