Gleichgewichtsstörung durch die neue Razer Naga?

Razer hat auf der GamesCom 2009 in Köln eine neue Maus namens „Naga“ vorgestellt, die ausgestattet mit 17 Tasten besonders in MMOG's ( Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel) punkten soll. Wir haben uns den neuen Nager etwas näher betrachtet und dessen Alltagstauglichkeit getestet. Die Ergebnisse finden Sie in diesem Testbericht.

Technische Details

  • 5600dpi Razer 3.5G Lasersensor
  • 1000Hz Ultrapolling / 1ms Reaktionszeit 
  • 2,54 Meter pro Sekunde Maximalbeschleunigung
  • Ultraslick Teflon Mouseglides
  • 17 MMO-optimierte Tasten (inkl. 12 Tasten-Nummernblock)
  • Addons für MMOG's für Ingame-Nutzung verfügbar
  • unbegrenzte Anzahl an Profilen
  • Größe ca: 116mm x 69mm x 41.6mm (LxHxB)

Die Naga soll ein von Razer bisher unerschlossenes Gebiet der Eingabegeräte erschließen. Schon die Wahl des Namens zeigt deutlich die Absicht, die hinter dieser Maus steckt: „Naga“ (indisch: Schlange) ist eine Gottheit aus dem Hinduismus, welche als Schlange dargestellt wird und die Tür bzw-das Tor zum Paradies bewacht. Außerdem steht die Schlange ja bekanntlich für Eleganz, Flexibilität und nicht zu letzt für eine lautlose Gefahr.

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Hier zu sehen das "get imba"-Paket. Dabei handelt es
sich um eine limiteirte Spezailedition für Pressevertreter,
die im Handel leider nicht erhältlich sein wird.

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Auch diese Stofftasche befindet sich leider nicht im
gewöhnlichen Lieferumfang einer Razer Naga Maus.

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Lieferumfang

  • Naga Maus
  • Quickstart Guide (Installationsanleitung)
  • Master Guide (ausführliche Anleitung)
  • 2 Razer Sticker
  • Echtheitszertifikat
  • Nummernblock Trainer

Installation

Die Razer Naga soll normalerweise per Plug-and-Play funktionsfähig sein, allerdings ergaben sich hier bereits Probleme, da die Maus nicht direkt beim Verbinden mit dem PC erkannt wurde. Das Problem konnte jedoch mit einem Neustart behoben werden und trat an anderen Rechnern nicht mehr auf.
Ebenfalls nicht zufriedenstellend war die Tatsache, dass die Maus ohne Treiber geliefert wird und dieser zuerst heruntergeladen werden muss. Das setzt natürlich eine Internetverbindung voraus. Für eine Maus dieser Preisklasse hat der Hersteller aus unserer Sicht bei den Treibern am falschen Ende gespart.

Design

Razer hat der Naga nicht nur einige technische Raffinessen mit auf den Weg gegeben, sondern sie auch mit einem äußerst ansprechenden Design ausgestattet: Die Handauflage besteht aus schwarzem, griffigen Kunststoff, der gerade bei langen Sessions, auch bei schwitzigen Händen, guten Halt gibt und zudem noch einen stimmigen Kontrast zur restlichen Maus herstellt.
Auf der Rückseite der Handauflage leuchtet das Razerlogo in blau.
Der restliche Korpus der Maus besteht aus schwarzem Kunststoff in Hochglanzoptik. Ebenso wie die Handauflage bestehen auch die Tasten und das Scrollrad aus griffigem Kunststoff, und sind blau beleuchtet.

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Ergonomie

Die Naga ist für eine Maus aus dem Hause Razer sehr kurz, auffallend schwer und vergleichsweise hoch.
Allerdings liegt die Naga trotz ihrer, für Razer untypischen Bauweise, überraschend gut in der Hand und ist auch für längere Sessions bequem zu handeln, da der Handballen bequem aufliegt und durch die hohe Form zusätzlich unterstützt wird.
Des Weiteren fällt auf, dass die Maus eine gut positionierte „Ablage“ für Ringfinger und den kleinen Finger bietet, da diese ja relativ wenig bis gar nicht zum Einsatz kommen.
An der linken Seite finden sich die zwölf Funktionstasten, die für den Daumen überraschend einfach und meist ohne umgreifen erreichbar sind. Zwar ist die Benutzung einwenig gewöhnungsbedürftig, aber nach ca. einer Stunde möchte man nicht mehr auf den neuen Nager verzichten.
Um die Nutzung noch weiter zu vereinfachen und die Eingewöhnungszeit zu verkürzen, liefert Razer einen Trainer mit, der aus einfachen, kleinen Gumminoppen besteht, welche auf die Zusatztasten geklebt werden können, um die Orientierung auf diesen weiter zu vereinfachen und den Spielfluss nicht durch Orientierungsprobleme zu behindern.
Die zwei Extratasten links neben der linken Maustaste sind da schon eher eine Herausforderung, die es zu meistern gilt, da man sie schlecht mit dem Daumen erreichen kann, ohne umzugreifen, und man sich deshalb mit dem Zeigefinger weiterhelfen muss, was in hektischen Spielsituationen dann doch einen Nachteil bedeutet.
Die beiden Haupttasten sind, wie bei Razer üblich, den Fingern angepasst, was nicht nur die Nutzung bequemer macht, sondern auch das von Razer bekannte, knackige Reaktionsverhalten zur Folge hat.

 

 


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