Test: Epic Gear Meduza HDST – Hybridtechnologie für den Schreibtisch

Geschrieben von Michael Freudel am 18.02.2012.

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Neues aus dem Hause GeIL – mit der Epic Gear Meduza HDST möchte der taiwanische Hersteller die Hybridtechnologie im Gamingmarkt etablieren. Hybrid bedeutet in diesem Fall, dass besagte Maus nicht wie gewohnt mit einem Laser oder optischem Sensor ausgestattet ist, sondern über jeweils einen der genannten Sensoren verfügt. Ob sich dieses Feature bezahlt macht, erfahren Sie im folgenden Bericht.







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Lieferumfang

  • Maus
  • Software CD

Technische Daten

  • Größe: 120x70x45 mm
  • Material: Kunststoff
  • Kabel: Gewebe (Schwarz, Rot)
  • Gewicht: ca. 125g
  • Sensor: Hybridsensor (Laser, Optisch)
  • Auflösung:
  • Optischer Modus:     400/800/1600/3200 dpi
  • HDST Modus:    vier individuelle Modi bis 4800 dpi
  • Laser Modus:     vier individuelle Modi bis 6000 dpi
  • Maximale Beschleunigung: bis zu 30G im HDST-Modus
  • Maximale Geschwindigkeit: bis zu 5,8m/s  im HDST-Modus
  • Tasten: 7 (davon 4 programmierbar)
  • Anschluss: USB (vergoldet)
  • USB-Signalrate: 1000Hz = 1ms Reaktionszeit
  • Speicher: 128kB
  • Beleuchtung des Mausrades mit fünf Farben entsprechend dem Profil

Design

Die Meduza macht in Sachen Design einiges her. Grundsätzlich schlicht in schwarz gehalten, punktet sie mit farbiger LED-Beleuchtung am Mausrad, den beleuchteten „EG“ für Epic Gear und dem „Meduza“-Logo auf der Oberseite und der Empfindlichkeitsanzeige unterhalb der Funktionstasten. Bei genauerem Hinschauen macht sich die farbliche Gestaltung der Unterseite bemerkbar: Jene ist in einem Rot-Orange an der Unterkante der Maus erkennbar. Ebenfalls auffällig ist das schwarze Textilkabel mit roten Einlagen. Abgetrennt durch glänzende Kanten rechts und links, bildet sich die mattschwarze Oberfläche ab. Auf der linken Seite findet sich unterhalb der Funktionstasten eine Wölbung für den Daumen. Auf der rechten Seite befindet sich ebenfalls eine Wölbung, welche für den Ringfinger gedacht ist. Für Linkshänder geeignet ist die Maus somit nicht. Insgesamt ergibt sich ein durchaus stimmiges Bild. Die Meduza wirkt nicht zu aufdringlich und dennoch setzt diese durch die farbige LED-Beleuchtung und das gescheckte USB-Kabel scharfe Akzente. Etwas ungewöhnlich wirkt die Maus jedoch in jenem Moment, in dem man ein anderes Benutzerprofil wählt. Im der Standardeinstellung ergänzen sich das Rot des Mausrades und das Rot der Logos. Sobald das Benutzerprofil gewechselt wird, ändert sich auch die Farbe des Mausrades in grün, blau, gelb oder violett. Das passt optisch dann leider nicht mehr all zu gut zu den roten Logos.

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Technik

Die Epic Gear Meduza macht allerdings nicht nur in Sachen Optik einiges her, mit der HDST (Hybrid Dual Sensor Technology) geht diese ein völlig neues Konzept an. Die Kombination aus Laser- und optischem Sensor verspricht vollkommene Flexibilität. Hier hat der Nutzer die freie Auswahl, ob er ausschließlich mit optischem Sensor oder Lasertechnik arbeiten möchte, oder gar mit der hybriden Kombination aus beidem. Im HDST Modus vergleicht der ARM Cortex M3 Chip der Meduza die X- und Y- Werte der beiden Sensoren und kombiniert diese zu einem extrem präzisen Signal mit einer Auflösung von bis zu 4800 dpi. Kleinste Fehler in der Abtastung und daraus resultierende Fehlschüsse gehören damit der Vergangenheit an. Und das macht sich in der Praxis durchaus bemerkbar: Im Test mit dem Spiel „Call of Duty – Black Ops“ erwies sich die Meduza HDST als sehr exakt in Ihrer Aufgabe. Treffer nach schnellen Bewegungen sind kein Problem. Darüber hinaus können mit Hilfe der beiliegenden Software in Windows 7 verschiedene Benutzerprofile angelegt werden. Durch das Wechseln jener Profile verändert sich auch die Farbe der LED-Beleuchtung im Mausrad. Im Plug&Play-Modus leuchten Mausrad und Logos in tiefem Rot. Laut Herstellerangaben ist die Meduza kompatibel zu Windows XP (32bit), Vista (32/64bit) und  Windows 7 (32/64bit). Da es sich um ein USB Plug&Play-Gerät handelt, ist sie auch unter OS X und Linux einsetzbar. Leider lassen sich jedoch bei Plug&Play Nutzung keine Nutzprofile erstellen und anwenden. Ein großes Manko der Meduza ist ihr Gewicht. Grade einmal 125 Gramm bringt sie auf die Waage und gibt einem somit wenig Rückmeldung zu ihrer Bewegung. Leider gibt es werkseitig keine Möglichkeit das Gewicht zu verändern. Die Formgebung der hybriden Gamingmaus ist durchaus für längere Sessions geeignet. Daumen und Ringfinger liegen sehr angenehm in den dafür vorgesehenen Kuhlen. Auch die leichte Wölbung der Maustasten ist durchaus als vorteilhaft zu bezeichnen.

Über die Maus hinaus, kann man von Epic Gear Mauspads speziell für die Meduza erwerben. Diese gibt es in drei verschiedenen Größen. Die spezielle Beschichtung der Pads garantiert eine noch präzisere Abtastung.

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Fazit

Bei der Epic Gear Meduza HDST handelt es sich um einer sehr ergonomisch geformte und äußerst ansehnliche Gamingmaus. Ihr Funktionsumfang und die Hybride Technik verschaffen dem Nutzer in der Praxis klare Vorteile gegenüber durchschnittlichen Produkten. Für einen Preis von rund 65 Euro könnte man jedoch erwarten, dass sich das Gewicht der Maus variieren lässt. Alles in Allem ein gutes Produkt mit kleinen Mankos.

Pro

  • Verarbeitung
  • Optik
  • Hybride Technik
  • Ergonomische Form
  • Spezielles Mauspad

Contra

  • Preis
  • Gewicht
  • 5 Farben nur im Mausrad

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