Test: Steelseries Rival 100 & QcK XXL Mauspad

So schlicht können gute Gaming-Mäuse aussehen

Geschrieben von Robin Cromberg am 18.12.2015.

Steelseries Rival 100 Beitragsbild

Die Steelseries Rival 100 verzichtet zum Großteil auf aufwendiges Design und Spielereien. Warum uns die schlichte Gaming-Maus dennoch überzeugen konnte, erfahrt ihr in diesem Test.

 

 

Technische Daten

Sensortypoptischer 3059-SS Sensor
Auflösung4000 DPI/CPI (Steelseries-Angabe)
Polling Rate1 ms
Tastenzahl5 + Mausrad
AbmessungenL 120 x B 67 x H 36 mm
Gewicht120 g
Kabellänge1,8 m
BesonderheitenRGB-Beleuchtung, Steelseries Engine 3
Amazon-Preis (Stand 18.12.2015)49,62 Euro

Lieferumfang

  • Steelseries Rival 100 Gaming-Maus

Steelseries Rival 100

Design & Verarbeitung

Wer Steelseries kennt, weiß bereits vor dem Anklicken dieses Tests, was er von der Rival 100 erwarten kann: Ein möglichst schlichtes, aber dennoch elegantes Design mit dezent-schicken Leuchtelementen sowie Up-to-Date Ausstattung, ohne zu dick aufzutragen. Mit besagter Ausstattung beziehen wir uns explizit auf die RGB-Beleuchtung, ohne die Gaming-Peripherie heutzutage scheinbar nicht mehr auskommt (siehe: Razer Mamba, Corsair Gaming Strafe RGB und Tt eSports Poseidon Z RGB). Ansonsten präsentiert sich unser Testgerät in einem zurückhaltenden Mattschwarz, auch die Form ist so schlicht wie möglich gehalten. Bis auf zwei Daumentasten auf der linken Seite ist die Maus nahezu symmetrisch, so disqualifiziert sie sich dennoch für den reibungslos beidhändigen Gebrauch.

Steelseries Rival 100 Daumentasten Steelseries Rival 100 Logo

Die Steelseries Rival 100 ist angenehm schlicht gehalten – verzichtet dabei jedoch nicht auf die schicke RGB-Beleuchtung

Das Gehäuse setzt sich aus mehreren Kunststoff-Komponenten zusammen: Der Mausrücken wird von einer mattschwarzen Schicht bedeckt, auf beiden Seiten befindet sich etwa mittig eine rutschsichere Oberfläche, in die auf der linken Seite zwei sehr schmale, hervorstehende Daumentasten eingelassen sind. Die einzige weitere Extrataste befindet sich auf dem Mausrücken und dient zur CPI-Regelung. Gleich darüber befindet sich das gerillte Mausrad, welches seitlich von zwei LED-Ringen schick in Szene gesetzt wird. Auch das Steelseries-Logo am unteren Mausrand ist beleuchtet. Das Kabel mit der Standardlänge von 1,8 Metern ist nicht besonders gesleevt. Die Steelseries Rival 100 ist angemessen verarbeitet und macht trotz all ihrer Schlichtheit einen recht hochwertigen Eindruck. Punktabzug gibt es nur für die Daumentasten, welche zwar gut positioniert sind, sich jedoch – im Gegensatz zur restlichen Maus – weniger wertig und ein wenig wackelig anfühlen und zudem recht laut auslösen.

Eigenschaften

Der optische 3059-SS Sensor bietet bis zu 4.000 CPI und kommt ohne Hardware-Beschleunigung aus. Die Switches der Rival 100 sollen laut Steelseries eine Lebensdauer von 30 Millionen Klicks erreichen. Die CPI-Einstellung lässt sich wie gewohnt mit der entsprechenden Taste auf dem Mausrücken verstellen: Anders als die meisten Konkurrenten bietet die Steelseries Rival 100 hier zwar „nur“ zwei programmierbare Stufen, in der Regel sind mehr Stufen beim Spielen jedoch auch nicht wirklich notwendig. Das Mausrad ist deutlich gerastert und gummiert.

Rival 100 Software 1 Rival 100 Software 2

Die Software ist wie die Maus selbst vor allem schlicht und übersichtlich gestaltet, hier verändern wir Beleuchtung, Tastenbelegung und mehr

Die Steelseries Engine 3 ist besonders übersichtlich gehalten, die meisten Einstellungen können wir vornehmen, ohne uns durch etliche Untermenüs zu klicken: An einem Abbild der Maus können wir gleich auswählen, welche Funktion wir anpassen möchten, auch die LED-Beleuchtung wird mit wenigen Klicks aus einem Farbrad gewählt. Als Beleuchtungsmodi stehen uns „Gleichbleibend“, „Atmen“ und „ColorShift“ zur Auswahl, letzterer wechselt automatisch zwischen zwei ähnlichen Farbtönen wie Gelb und Orange. Sämtliche Änderungen werden augenblicklich übernommen.

QcK XXL Mauspad

Das Steelseries QcK XXL Gaming-Mauspad misst 900 (!) Millimeter in der Breite sowie 400 mm in der Höhe und dürfte somit einen Großteil eures Schreibtisches einnehmen. Auf dem Jumbo-Mauspad finden mit Leichtigkeit Maus und Tastatur Platz, ausholenden Mausbewegungen dürfte ebenfalls nichts mehr im Weg stehen. Die Oberseite ist mit einem klassischen Stoffbezug versehen und hat außer dem Steelseries-Logo nichts weiter zu bieten. Die Gummi-Unterseite stellt sich als besonders rutschfest heraus, mit vier Millimetern ist das QcK außerdem angenehm dick. Negativ fällt der starke Kunststoff- und Gummi-Geruch auf, welcher nach längeren Sessions auch an unseren Armen haftet.

Steelseries QcK XXL

Dieses Mauspad bietet genug Platz für Maus und Tastatur zusammen

Warum wir ein XXL-Mauspad brauchen, welches wir uns in besonders kalten Tagen auch wärmend um unsere Schultern (und wahrscheinlich die unseres Sitznachbarn dazu) legen könnten, sei einmal dahin gestellt, bei einem Preis von rund 40 Euro sollte der Kauf jedoch wohl überlegt sein.

Fazit

Die Steelseries Rival 100 überzeugt durch die Schlichtheit ihres Standard-Designs, welches dank der matten Oberfläche und der stimmigen LED-Beleuchtung jedoch keinesfalls langweilig wirkt. Die Software fällt angenehm simpel und übersichtlich aus und bedarf keinerlei Einarbeitungszeit. Zu einem Preis von gerade einmal 36,70 Euro bietet die Steelseries Rival 100 ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Mauspad QcK XXL hingegen fällt mit rund 40 Euro weniger günstig aus und befriedigt eher die ausgefallenen Wünsche einiger weniger Spieler.

award_prle-steelseries-rival100k

ProContra
  • schickes Design
  • stimmige Beleuchtung
  • übersichtliche Software
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • guter Sensor
  • laute Daumentasten

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Robin Cromberg

Robin Cromberg

... studiert Asienwissenschaften an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für das Ressort der Gaming-Peripherie von Allround-PC.com zuständig. Zwischen Roundup-Tests zu neuesten Gaming-Tastaturen und Co. testet er für APC außerdem Smartphones, Notebooks oder Gadgets wie Bluetooth-Speaker.

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