Revoltec Alu Book 2 – Blue Night im Test

Wieder einmal hat ein externes Festplattengehäuse mit Unerstützung von Serial ATA 1.0 Festplatten zu uns gefunden. Das Gehäuse kommt aus dem Hause Revoltec und hört auf den Namen „Alu Book 2 – Blue Night“.

Wie das externe HDD-Case bezüglich Datendurchsatzrate und Verarbeitung abgeschnitten hat, erfahren Sie im folgenden Test.


Verpackung und Lieferumfang

Geliefert wird das „ALU Book 2“ in einem blaugrünen Karton auf dessen Vorderseite das Revoltec-Logo und eine Illustration des Produkts abgedruckt sind. Im inneren der Verpackung befindet sich, in schützenden Schaumstoff eingepackt, das Gehäuse. Anbei findet man ein USB 2.0 – und ein eSATA-Kabel, einen S-ATA zu eSATA-Adapter, ein Netzgerät, Montagematerial sowie eine mehrsprachige Bedienungsanleitung und eine Treiber CD-Rom. Außerdem ist noch ein blauer aus Plastik gefertigter Standfuß mitgeliefert, welcher den senkrechten Betrieb des Gehäuses ermöglicht. Als kleine Beigabe gibt es noch ein Reinigungstuch dazu.

Treiber-CD

eSATA -> S-ATA Adapter

Technische Daten*

  • Gehäusetyp: 3,5 Zoll Festplatte

  • Abmessungen: 198x125x33 mm (LxBxH)

  • S-ATA Modus: S-ATA 1.0

  • Interfacestruktur: S-ATA 1.0 -> eSATA, S-ATA 1.0 -> USB 2.0, mit Adapter : eSATA -> S-ATA 1.0

  • Betriebssystem: WIN SE, ME , 2000 und XP oder Mac OS ab Version 8.6

  • Material: Aluminium / Kunststoff

  • Theoretische Datendurchsatzrate: USB 2.0: 480 Mbit/s S-ATA 1.0 (eSATA): 1,5 Gbit/s

*Alle Werte beziehen sich auf die vom Hersteller vorgegebenen Angaben.

Erscheinungsbild

Das Revoltec ALU Book 2 – Blue Night ist zum größten Teil aus dunkelblauem Aluminium gefertigt, nur die Vorder- und Hinterseite besteht aus Kunststoff. Insgesamt macht das Gehäuse einen sehr schicken Eindruck, der von der an der Front angebrachten Festplattenzugriffsanzeige in Form eines Logos unterstrichen wird. Die Anzeige blinkt bei Zugriff auf die Festplatte blau und leuchtet im Idle-Betrieb durchgehend. Auf der Rückseite befinden sich ein Netzschalter, der USB 2.0- und eSATA-Anschluss sowie die Buchse für die Stromversorgung. Die Verarbeitung ist durchweg gut und überzeugt auch im Inneren des Gehäuses. Zudem besitzt das Gehäuse an der Unterseite vier kleine Gummifüße, die das externe Gehäuse im wagerechten Betrieb stützen.

Netschalter, AC, eSATA sowie USB 2.0 Buchse Einer der vier kleinen Füße.

Montage

Zur Montage der Festplatte muss das silberne Hinterteil, auf dem die Anschlüsse sitzen, vom restlichen Gehäuse abgezogen werden. Danach wird die Serial ATA Festplatte mit der Steckleiste, die Strom- und Datenleitung vereint, verbunden. Mit den mitgelieferten Schrauben sollte die Festplatte nun in den kleinen „Käfig“ geschraubt werden. Hierbei viel auf das sich die Kabel, welche Steckleiste und Platine verbinden, sehr schwer biegen lassen. Ist die Festplatte verschraubt, so kann man das herausgezogene Modul wieder in das blaue Gehäuse führen und den dreipoligen Stecker, von der sich an der Front befindenden Statusanzeige, mit der Stiftleiste auf der Platine verbinden. (Belegung der Pole beachten, Illustration seitlich am Gehäuse zur Hilfe ziehen!) Zu guter Letzt werden Käfig und Gehäuse komplett zusammengesteckt und das Hinterteil mit den beiden übrig gebliebenen Schrauben fixiert. Wenn die eSATA-Schnittstelle zum Einsatz kommen soll, so wird das mitgelieferte Slotblech (+ Kabel) in einen freien PCI-Erweiterungsplatz geschraubt und das Kabel mit einer freien S-ATA-Schnittstelle auf dem Mainboard verbunden. Dieser Schritt kann natürlich weggelassen werden, wenn sich schon eine eSATA Schnittstelle auf der Rückseite des Mainboards befindet.