NorthQ Alien Gehäuse im Test

Ein Computer muss nicht immer grau und unauffällig unter dem Schreibtisch stehen. Case-Modding bahnt sich seinen Weg in immer mehr Haushalte und viele verschönern ihr PC selbstständig zum Beispiel mit der Stichsäge und dem Dremel.

Alle die nicht das geschickte Händchen für solche Angelegenheiten haben, können sich immer noch ein fertig gemoddetes Gehäuse im Geschäft kaufen.

Vielen Dank an NorthQ für die Bereitstellung des Towers.

 

Im Lieferumfang enthalten ist:

  • NorthQ Alien Gehäuse

  • Extra Füsse

  • Viele Schrauben und Abstandshalter

  • Ein mit blauen LEDs beleuchteter 80mm Lüfter

Das NorthQ Alien Gehäuse ist 44cm hoch, 50cm lang, 19cm breit. Mit einem Gewicht von ca. 5,2kg gehört es eher zu leichten Gehäusen seiner klasse, was besonders Lan-Party-Gänger freuen dürfte. Es ist zum Grossteil aus Blech gefertigt, wie fast jedes Gehäuse, jedoch besteht die Front ist aus Plastik. Die Verarbeitung des ganzen Cases ist sehr gut. Es gibt keine scharfen Kanten oder Ecken, an denen man sich verletzen kann.

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Gehäuse noch vier Füße, die optional angebaut werden können, ein Päckchen mit Schrauben und Platzhaltern zur Montage des Mainboards, und ein 80mm Lüfter, der von 4 blauen SMD Leuchtdioden angestrahlt wird. Der Lüfter ist bereits innen an der Rückseite des Gehäuses montiert, und muss nur noch mittels eines Molex Stromkabels angeschlossen werden. Obwohl der Platz für einen zweiten Lüfter vorhanden ist, ist leider nur ein Lüfter eingebaut.

 

Design

Das NorthQ Alien Gehäuse ist ein in schwarz und blau gehaltener Midi-Tower, der in einem sehr schicken Design gehalten ist. Mit seinem Seitenfenster wird dem Betrachter der Einblick ins Innenleben des Gehäuses gewährt. Auch die Front ist schön anzusehen. Die zwei blauen Plexiglasteile in der Tür vor den Laufwerksschächten sehen aus, wie die Augen eines Aliens, daher auch der Name des Gehäuses. Die Lüftungsschlitze unterhalb dieser Türe sehen nicht nur gut aus, sie sind auch zur guten Belüftung sehr nützlich.

 


Unterhalb der blauen „Augen“ in der Front befinden zwei blaue Leuchtdioden, die über einem Molexstecket mit Strom versorgt werden. Die Plexiglasaugen und die 5,25" Laufwerke werden somit mit einem geheimnisvollen blau angestrahlt. Dies unterstreicht noch einmal die Alienkopf Form der Front.

 


Wie schon erwähnt, hat das NorthQ Alien Gehäuse eine Türe, die die Laufwerke versteckt. Dies ist eine sehr gute Lösung damit man die Laufwerke nicht sofort sieht. Allerdings kann die Türe lästig sein, wenn man viel mit CDs/DVDs arbeitet und diese oft wechseln muss. Wenn man das Laufwerk öffnen will, muss man erst die Türe öffnen.

 


Die im Lieferumfang enthaltenen Füße sind eine sehr gute Alternative zu den angebauten Füßen, die man von der Seite nicht sieht. Diese passen sehr gut ins Gesamtbild des Gehäuses. Mit den vormontierten Füssen ist es nicht möglich das Frontpanel zu öffnen, in dem sich 2 USB Ports sowie je ein Line IN und ein Line OUT Anschluss zu finden ist, an die man beispielsweise Kopfhörer und Mikrofon anschließen kann. Erst mit den neuen Füßen befindet sich das Gehäuse weit genug vom Boden entfernt, so dass ein Öffnen der Klappe problemlos möglich ist.

 

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