AOpen G325 - das "Gaming-Würfel-Gehäuse" im Test

Nach unserem großen Gehäusevergleichstest, haben wir uns in diesem Review ein so genanntes Würfelgehäuse von AOpen etwas näher angesehen. Dieses Gehäuse soll durch seine geringen Maße und einer guten Verarbeitungsqualität überzeugen.

Ob das auch in Wirklichkeit zutrifft, erfahren Sie im nachfolgenden Test.
 

Caseking

Technische Details im Überblick

  AOpen G325
Anz. 5,25" Plätze 1x
Anz. 3,5" Plätze 1x extern, 2x intern
Platz für Lüfter keine
Abmessungen (BHT) 280 x 260 x 405 mm
Gewicht ca. 4,65 kg
(ohne Netzteil)
Features 2x USB- + 1x FW- + 2x Audio-Anschlüsse in der Front;  MicroATX
Preis in Euro 69,90 Euro
bei Caseking


Lieferumfang

Das AOpen G325 µATX Gehäuse wird ohne Netzteil ausgeliefert. Der Hersteller weist jedoch darauf hin, dass nicht jedes Netzteil in das Gehäuse installiert werden kann. Bei Caseking ist daher eine Kompatibilitätsliste zu finden. Weiter...
Des Weiteren befindet sich folgendes Zubehör im Lieferumfang:

  • 1x Anleitung
  • 6x Kabelbinder
  • 1x Tüte mit Schrauben
  • 1x Staubtuch
  • 1x Stromkabel für ein Netzteil


Design/Layout

Das AOpen G325 Gehäuse gibt es in zwei Farbvarianten zu kaufen. Uns stand das silber-schwarze Modell zur Verfügung. Mit seinen Maßen von gerade einmal 280 x 260 x 405mm macht das Gehäuse einen sehr kompakten Eindruck. So bringt der AOpen Cubus auch nur ein Gewicht von 4,65kg auf die Waage. Alternativ gibt es eine silber-schwarze-rote Farbkombination zu kaufen.
Das Würfelgehäuse wurde aus einer Kombination von SECC-Stahl und Kunststoff gefertigt. Die Seitenwände und das Grundgerüst besteht aus Stahl, während die Front, die Griffe und die Netzteilabdeckung aus Kunststoff hergestellt wurden.
Dabei wurden Bereiche der Front, die Netzteilabdeckung und die Seitenwände schwarz gefärbt. Die Seitenwände weisen aber noch eine speziellere Lackierung auf, die ein leichtes Spiegeln verursacht. Da diese Oberfläche sehr kratzempfindlich ist, hat der Hersteller ein Staubtuch mitgeliefert.
Um das Innenleben des Towers freilegen zu können, muss der Gehäusedeckel samt Seitenwänden mit Hilfe der drei Thumbscrews gelöst und vom Gerüst abgezogen werden. Zur besseren Be-/Entlüftung des Innenraumes hat der Hersteller auf beiden Seiten des Gehäusedeckels Lufteinlässe versehen, diese jedoch ohne entsprechende Halterungen für Lüfter ausgestattet, so dass es der eigenen Phantasie überlassen wird, Lüfter zu installieren.
Insgesamt gibt es an der Verarbeitung des Gehäuses nichts zu bemängeln. Sowohl der äußere Teil, als auch der Innenram weist keine scharfen Kanten oder Unebenheiten auf.

In dem AOpen G325 lässt sich ein 5,25" großes CD-/DVD-Laufwerk installieren. Eine Etage tiefer findet ein 3,5" Laufwerk Platz. Für 3,5" Festplatten stehen zwei Befestigungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dieser Festplattenkäfig lässt sich, wie auch das Metallgerüst der externen Laufwerksschächte,  zur einfachen Installation der Laufwerke vollständig herausnehmen. Auffällig sind die Gumminoppen im Käfig, die einen direkten Kontakt zwischen Festplatte und Rahmen verwehren und somit Vibrationen direkt absorbieren sollen. Subjektiv betrachtet, arbeitet eine Festplatte in einem solchen Konstrukt etwas leiser.
Damit ein DVD-/Diskettenlaufwerk nicht die Gesamtoptik des Gehäuses stört, hat der Hersteller jeweils eine Blende für den 5,25"- und den 3,5" Schacht installiert. Die Laufwerke verschwinden dabei einfach hinter den Blenden, wovon die 3,5"  manuell herunter geklappt werden kann. Aber auch ein Federmechanismus am 5,25" Schacht in Verbindung mit einem großen silbernen Knopf ermöglicht das automatische Herausfahren der Laufwerksschublade. Beim Schließen des Laufwerks schließt sich auch die Blende wieder.
Richtet man seinen Blick weiter nach unten, fällt einem der aus blau-transparenten Kunststoff gefertigte Power-Knopf ins Auge. Links und rechts neben diesem sind zwei blaue, ebenfalls blau-transparente Leisten vorzufinden, die über blaue LEDs die Auslastung der Festplatte signalisieren.
Weitere Leuchtelemente sind im Bereich der Laufwerke zu finden.
Hinter der letzten Klappe befinden sich Frontanschlüsse, die direkt mit den Headern auf dem Mainboard verbunden werden können.


   
   
   


Die Installation des Netzteils erfolgt etwas außerhalb am hinteren Rand des Gehäuses. Dabei muss zuerst die schwarze Kunststoffabdeckung und anschließend der Metallrahmen demontiert werden. Das Netzteil kann dann nur in eine Richtung installiert werden. Der Kabelstrang wird dabei von außen nach innen geleitet. Ein extra mitgeliefertes Stromkabel soll Probleme bei der Verbindung mit dem Netzanschluss vermeiden. Der Stecker ist um 45° gedreht.
Durch die senkrechte Positionierung des Netzteils kann, bei Verwendung eines Stromversorger mit großem 120er Lüfter eine Entlüftung des Systems erreicht werden.
Wie bereits eingangs erwähnt, lässt sich nicht jedes Netzteil im AOpen Case installieren. Eine entsprechende Kompatibilitätsliste ist bei Caseking zu finden. Des Weiteren hatten wir auch keine Probleme ein Chieftec Netzteil zu installieren.



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