Aspire X-QPACK - 420 black/green im Test

Netzteil

Positiverweise liefert der Hersteller mit dem X-QPACK direkt ein, an das Gehäuse angepasstes Netzteil mit. Die Länge beträgt knapp 12cm. Das 420W starke Netzteil bietet folgende Anschlüsse:

  • 4 x 4-Pin-Stecker
  • 2 x Floppy-Stecker
  • 1 x S-ATA
  • 1 x 12V-P4-Anschluss
  • 1 x 24/20-Pin-Hauptstromstecker

Alle Kabel sind in der Länge für das Gehäuse ausreichend und mit einer schwarzen, flexiblen Ummantelung versehen. Auf ein PCI-Express-Grafikkartenanschluß muss leider verzichtet werden. Auch könnte der einzige SATA-Stromstecker bei Verwendung von mehreren SATA-Laufwerken Probleme bereiten.
Verpackt ist die gesamte Netzteiltechnik in ein schickes Gehäuse, das eine schwarz-spiegelnde Oberfläche aufweist. Auf der Netzteilrückseite sind zudem Lüftungslöcher in wabenartiger Struktur vorzufinden.
Ein blau-beleuchteter Netzteillüfter sorgt für die Kühlung des Gerätes und ist dabei nicht sehr leise.

 

Installation

Beim Einbau der Hardware muss auf eine Installationshilfe, wie zum Beispiel einem schraubenlosen Fixierungssystem, verzichtet werden. Sowohl Laufwerke, als auch das Mainboard werden auf althergebrachte Weise mit den entsprechenden Schrauben fixiert.
Das Aspire X-QPACK Gehäuse unterstützt Micro-ATX-Boards. Insgesamt stehen zwei 5,25" Schächte für CD-/DVD-Laufwerke und ein 3,5" Schacht für zum Beispiel ein Diskettenlaufwerk zur Verfügung. Insgesamt können zwei Festplatten intern eingebaut werden.
Beim Einbau von Steckkarten können die einzelnen Slotblenden bequem herausgenommen und wieder verwendet werden.

Für den Transport lässt das sich Gehäuse mit Hilfe des Tragegriffs bequem auf die nächste Lan-Party tragen.
Das Mainboard lässt sich außerhalb des Gehäuses auf dem Mainboardschlitten fixieren.

 

Kühlung

Für die Belüftung sorgt ein bereits mitgelieferter 120mm Lüfter, der in einem blau-transparenten Gehäuse eingearbeitet wurde. Zudem verfügt der Lüfter über ein paar blaue LEDs, die für die nötige Beleuchtung sorgen. Eine weitere Möglichkeit einen Gehäuselüfter zu installieren gibt es leider nicht.
Aber auch das Netzteil verfügt über einen kleinen 60mm Lüfter, der ebenfalls mit LEDs ausgestattet ist. Beide Lüfter zusammen leuchten fast das gesamte Gehäuse aus. In Verbindung mit den Plexiglasscheiben erstrahlt der Aspire X-QPACK in einem hellen Blau.
Sowohl der Gehäuse- als auch der Netzteillüfter sorgen für einen Lärmpegel von ca. 35dBA. Diesen Wert konnten wir mit unserem Lärmpegelmessgerät feststellen, da der Hersteller leider keine Angaben zur Lautstärke macht.
Wir sind jedoch der Meinung, dass in der heutigen Zeit von Silent-Lüftern, besseren Kugellagern und Lüftersteuerungen, man sich sich mit solchen Lüftern nicht zufrieden geben muss. Da das Gehäuse deutlich über 100 Euro kostet, kann man leisere Komponenten erwarten, oder zumindest die Option, die Lüfter mittels einer Fansteuerung regulieren zu können.
Die Innentemperatur im Gehäuse betrug in unserem Test um die 35°C. Wir konnten auch keine erhöhte CPU-Temperatur feststellen. Sprich der Wärmetransport aus dem Gehäuse funktioniert.
Nachfolgend sehen Sie noch zwei Bilder vom beleuchteten Aspire Gehäuse.

 

Fazit

Der Aspire X-QPACK ist mit seiner außergewöhnlichen Form und dem Gehäusedeckel mit Plexiglasfenster ein echter Hingucker. Das leichte Aluminium wurde leider nicht an allen Stellen sauber verarbeitet, sodass teilweise noch scharfe Kanten, besonders im Bereich der Laufwerke übrig geblieben sind. Auch sollte an der Stabilität gearbeitet werden.
Das Design ist im grün-schwarzen Look sehr ansprechend und auch der Tragegriff erweist sich als praktisches Transportmittel. Durch die kompakte Form des Gehäuses lassen sich nur Micro-ATX Mainboards einbauen. Auch sollte bei der Wahl des richtigen CPU-Kühlers die Bauhöhe beachtet werden, da es sonst bei der Installation zu Problemen kommen kann.
Der X-QPACK bietet jedoch ausreichend Platz für einen herkömmlichen Office- und Gaming-PC. Zur Entlüftung sorgen zum einen das Netzteil und zum anderen ein 120mm großer Gehäuselüfter, die von der Lautstärke leider nicht als "Silent" bezeichnet werden können.
Insgesamt also ein durchwachsendes Ergebnis. Zum Schluss wäre da noch der Preis zu nennen, der mit knapp 120,- Euro (inkl. Netzteil) im akzeptablen Bereich liegt.

 

Pro:

  • gute Qualität (bis auf Laufwerksschächte)

  • Leuchteffekte

  • Ein Lüfter im Lieferumfang

  • Design

  • Gewicht

  • Transportgriff

  • inkl. Netzteil

Contra:

  • kein schraubenloses Installationssystem

  • Stabilität

  • laute Lüfter


Your rating: Keine Average: 3 (1 vote)