Chieftec Maestro HTPC-Gehäuse im Test

Früher, als PCs noch mausgrau und ein designtechnischer Flop waren, konnte sich niemand vorstellen, sich ein solches Gehäuse als Media-PC in sein Wohnzimmer zu stellen. Heutzutage sieht dies zum Glück anders aus und viele Hersteller haben mittlerweile auch ein HTPC-Gehäuse im Portfolio.

Diese Gehäuse sind in etwa so groß wie ein AV-Receiver und fügen sich darüber hinaus meist sehr gut in die Wohnzimmereinrichtung ein. In diesem Test haben wir uns das Chieftec Maestro HTPC-Gehäuse etwas näher angesehen.

Technische Details im Überblick




  Chieftec Maestro HTPC
5,25" Slots 1x
3,5" Slots 3x intern
Lüfterplätze 1x 80mm in der Front, 2x 60mm in der Rückwand
Abmessungen 425mm x 430mm x 155mm
Gewicht ca. 10kg
Features 4x USB- + Audio-Anschlüsse in der Front,
ATX + MicroATX
Preis in Euro 109,- Euro

 

Lieferumfang

Das HTPC-Gehäuse von Chieftec wird in einer stabilen Verpackung geliefert, die das Gehäuse vor Stößen usw. schützt. Neben dem Gehäuse an sich wird noch ein bisschen Zubehör mitgeliefert. Darunter befinden sich natürlich die Montageschrauben, ein Ferrit-Ring um die LEDs und Taster abzuschirmen sowie eine CD-Rom-Blende inkl. einem doppelseitigem Klebestreifen, um diese am CD-Rom-Laufwerk zu fixieren. Darüber hinaus wurde noch eine kleine „Bedienungsanleitung“ in Form eines bebilderten Din-A4-Zettels mit kurzen englischen Anweisungen beigelegt.

 

Äußeres

Das Chieftec Maestro HTPC-Gehäuse gibt es mit schwarzer und silberner Aluminiumfront. Es ist 425mm x 430mm x 155mm (T x B x H) groß und wiegt ca. 10kg.
Das Gehäuse macht insgesamt einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. An den Seiten befindet sich jeweils ein Lufteinlass, der für genügend frische Luft im HTPC-Gehäuse sorgen soll. Der Deckel besteht aus dem Chieftec-typischen dicken (Stahl-)Blech, welches matt schwarz lackiert wurde. Auch in der silbernen Version ist dieses Blech schwarz lackiert.

Die Front wirkt sehr aufgeräumt und macht ebenfalls einen sehr hochwertigen Eindruck. Sie besteht aus gebürstetem Aluminium und ist massiv.
Oben rechts ist ein Ausschnitt für das CD-Rom-Laufwerk. Die mitgelieferte Blende klebt man auf die Front der Schublade des Laufwerkes, sodass selbst mit eingebautem Laufwerk die Optik der Frontpartie nicht gestört wird. Unten rechts finden sich die Status-LEDs und der Power- und Reset-Knopf wieder. Unten links befindet sich die Klappe, die die Front-USB- und Soundanschlüsse verdeckt. Darüber ist das Maestro Logo zu finden. Die Knöpfe lassen sich gut erreichen und auch betätigen – es handelt sich dabei um hochwertige Knöpfe aus Metall.

 



 

Ein Teil der Front lässt sich herunterklappen, sodass man einfach ein neues CD-/DVD-Laufwerk installieren kann. Dazu muss man die beiden Schrauben an der Seite der Front lösen und man kann diese herunterklappen. Nach dem Herunterklappen kann man zudem noch den internen HDD-Käfig abschrauben.
Unter dem Gehäuse befinden sich Füße aus Aluminium, die das Gehäuse optisch aufwerten und einen stabilen Eindruck hinterlassen

 

Die kleine Klappe an der Front verbirgt die Front-USB- und Soundanschlüsse. Leider ist sie nicht so gut eingepasst, wie die restliche Front, sodass sie ein wenig absteht und so einen kleinen Negativpunkt darstellt.
Öffnen kann man sie durch einen leichten Druck auf die Klappe, die dann ausrastet und herunterklappt.
Insgesamt hat das Maestro vier USB-Anschlüsse, einen Firewire-Anschluss sowie einen Mikrofon-In und einen Sound-Ausgang an der Front.



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