NZXT Apollo Case im Test
PC-Gehäuse gibt es in den verschiedensten Farben und Formen. Vom einfachen Office-Gehäuse bis hin zum plexiglasverzierten Modding-Tower bietet der Markt für jeden Geschmack scheinbar das richtige Gehäuse.
In diesem Review haben wir uns den neuen Spross aus dem Hause NZXT etwas näher angesehen. Es handelt sich dabei um die Modellreihe Apollo. Mehr zu diesem Gehäuse erfahren Sie im folgenden Review.
Technische Details
NZXT Apollo Case silver
Anz. 5,25" Plätze
5x
Anz. 3,5" Plätze
1x extern, 4x intern
Platz für Lüfter
Front, Seite, Rückseite jeweils ein 120mm
(zwei im Lieferumfang)
Abmessungen (BHT)
218 x 438 x 536 mm
Gewicht
ca. 7,2kg (SECC Stahl)
(ohne Netzteil)
Features
LED-Beleuchtung, werkzeuglose Montage der Laufwerke
Preis in Euro
89,90€ bei Caseking
Lieferumfang
Zum Lieferumfang gehört eine Anleitung, Schrauben und Schienen zur Installation von Festplatten.
Design/Layout Der schwarz-silberne Midi ATX-Tower besteht aus einem Mix von Kunststoff und hochwertigen SECC Stahl. Der mit den Maßen von 218 x 438 x 536 mm recht kompakte Tower besitzt zwei von einander unabhängig abnehmbare Seitenteile. Wie auch der Gehäusedeckel wurden die Seitentüren in Silber lackiert. Die mit zwei Thumbscrews gehaltene linke Seitentüre (von der Front aus gesehen), besitzt zudem ein großes Plexiglasfenster, in dem zusätzlich ein großer 120mm Lüfter mit LEDs integriert wurde. Drei ca. 18cm lange Chrom-ähnliche-Leisten vermitteln auch in diesem Teil wieder den edlen Eindruck. Innenraum
Die Front wurde komplett in Kunststoff gefertigt. Ein große Fronttüre im futuristischen Design verdeckt die dahinter liegenden Laufwerke bzw. restlichen Laufwerksschächte. Ein Magnetverschluss soll dafür sorgen, dass die Türe stets geschlossen bleibt und sich nicht selbsttätig öffnet. Leider lässt sich die Türe nicht ganz öffnen, sodass die Gefahr besteht sie durch unachtsames Gegenlaufen zu beschädigen.
Neben den Laufwerksschächten, die durch schwarz glänzende Blenden verdeckt werden, befindet sich ein silberner Reset-Knopf.
Im unteren Teil der Front sind die Lüftungslöcher des Apollo Cases vorzufinden. Diese wurden zum restlichen Design der Frontpartie angepasst und zudem mit silbernen Leisten verziert. Es entsteht der Eindruck es würde sich um einen Kühlergrill oder ähnliches handeln. Optisch unterstützt werden die Lufteinlässe durch jeweils eine LED-Leiste, die das gesamte Konstrukt bei Dunkelheit in einem hellen blau erstrahlen lässt.
Rechts neben den Einlässen sind Frontanschlüsse vorzufinden. Es handelt sich dabei um zwei USB-, zwei Audio-Ports und einen Firewireanschluss.
Die Verarbeitung im Frontbereich lässt keine Wünsche offen und vermittelt einen sehr edlen Eindruck, obwohl es sich bei dem verwendeten Material um Kunststoff handelt. Insgesamt waren wir über die hohe Qualität überrascht, vergleicht man dazu unsere Ergebnisse von Vorgängermodellen des selben Herstellers.
Damit der Lüfter auch für ausreichend Frischlift im Innenraum des Computers sorgen kann, hat NZXT dementsprechend für Platz in der Plexiglaswand gesorgt. Damit jedoch keine Gegenstände ungewollt in den Lüfter gelangen wurden insgesamt neun, ebenfalls auf Kunststoff gefertigte Querstreben, fest integriert.
Ein Lochblech direkt vor dem Lüfter soll das Staubaufkommen im Inneren reduzieren.
Auch im restlichen Teil des Gehäuses setzt sich die hohe Verarbeitungsqualität fort. So konnten wir keine scharfen Kanten vorfinden. Auch das Plexiglasfenster wurde sauber in die Seitentüre integriert und weist nur ein paar feine Kratzer auf.
Der Innenraum bietet Platz für insgesamt zehn Laufwerke. Davon können vier Festplatten fixiert werden. Neben Standard-ATX-Mainboards können auch Micro-ATX-Mainboards installiert werden. Entsprechende Bohrungen sind bereits auf der Grundplatte vorhanden.
Auch bietet das Apollo-Case Platz für insgesamt drei 120mm Lüfter, wovon zwei Plätze bereits mit solchen belegt sind. Einzig alleine der Lüfterplatz in der Front kann auf Wunsch mit einem nachträglichen 120mm Lüfter aufgerüstet werden. Um diesen Lüfter montieren zu können muss jedoch die Front mit Hilfe der Kunststoffstifte komplett entfernt werden. Diese Arbeit ist aber binnen 30 Sekunden zu erledigen.
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Um den Einbau der Laufwerke zu vereinfachen hat sich der Hersteller ein neues Fixierungssystem ausgedacht, das erstmals im Apollo-Gehäuse zum Einsatz kommt. Die CD-/DVD-Laufwerke werden in den freien Schacht geschoben. Anschließend muss eine Fixierungseinheit, die sich auf der linken Gehäuseseite befindet (jeweils eine pro Schacht), in Richtung der Front geschoben werden. Mit einem kleinen Hebel fixiert man das Ganze. Die Laufwerke sitzen dann, trotz der einseitigen Fixierung, fest im Schacht. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, kann die Laufwerke zusätzlich mit ein oder zwei Schrauben von der gegenüberliegenden Seite sichern. > >
Kühlsystem Wie bereits erwähnt besitzt der NZXT Apollo Tower drei Plätze für 120mm Lüfter. Kleinere Modelle können bis auf den hinteren Platz unter dem Netzteil leider nicht verwendet werden. Im hinteren Teil kann man aber auch einen 80 oder 92mm Lüfter installieren. Die bereits vorhandenen Lüfter arbeiten angenehm leise. Angaben zur Arbeitsgeschwindigkeit und zur Geräuschentwicklung fehlen. Fazit
Mit dem Apollo Tower hat der Hersteller NZXT ein schickes Gamer-Gehäuse auf den Markt gebracht, dass mit seinem futuristischen Design und der hohen Verarbeitungsqualität punkten konnte. Zusätzliche Features, wie z.B. die werkzeuglose Montage der CD-/DVD-Laufwerke, der Festplatten und PCI-Steckkarten erleichtern den Einbau der Hardware. Unterstützt durch einen Modding-Lüfter und zwei LED-Leisten erstrahlt der Tower bei Dunkelheit in einem hellen blau und dürfte auf der nächsten Lan-Party neidische Blicke auf sich ziehen. Der Preis von 89,90 Euro ist angemessen. Zudem befinden sich bereits zwei 120mm Lüfter im Lieferumfang. Pro: Contra:
Installation
Der Einbau der Festplatten ist mit den beiliegenden Schienen möglich. Diese werden einfach seitlich in das Laufwerk eingedrückt und anschließend in den Festplattenkäfig geschoben, der im Gegensatz zu den anderen Laufwerksschächten um 45° gedreht wurde, sodass sich seine Öffnung direkt hinter der Plexiglaswand befindet. Der Abstand ist jedoch groß genug, sodass das Festplattenkabel ausreichend Platz hat und nicht besonders geknickt werden muss.
Nachdem die Hardware untergebracht und alle Komponenten verkabelt wurden, kann der neue PC samt neuem Gehäuse in Betrieb genommen werden. Dies sollte vorzugsweise bei Dunkelheit geschehen, wie auf folgenden Bildern eindrucksvoll zu sehen ist. Die LED-Leisten und der blaue Lüfter in der linken Seite sorgen für einen tollen Leuchteffekt.




Die Leuchtkraft des Lüfters ist ausreichend, um fast den gesamten Innenraum des Computers auszuleuchten.
Etwas problematisch dürfte hingegen die Fronttüre sein, die sich nicht komplett öffnen lässt und es somit die Gefahr besteht, dass diese bei Gegenstoßen beschädigt wird. 

























