Enermax PheonixNeo im Test

Design, Aufbau und Handhabung

 

Bei genauerem Betrachten bestätigt sich der erste gute Eindruck. Das Gehäuse ist hervorragend verarbeitet, nirgends finden sich scharfe Kanten oder Ecken, an denen man sich verletzen könnte.
Das Frontpanel im Gehäusedeckel erweist sich im Praxistest als sehr nützlich. Hier finden sich vier USB 2.0-Ports, sowie ein Audio Ein- und Ausgang, besonders hervorzuheben ist der ebenfalls am Frontpanel angebrachte eSATA- Anschluss, um Festplatten mit dem PC zu verbinden. Hier befindet sich auch der Ein- bzw. Ausschalter, der Resetknopf sowie die Status-LEDs.
Die oberen beiden Laufwerksblenden verbergen ein weiteres unscheinbares, aber nützliches Feature. Die optischen Laufwerke werden hinter diesen angebracht, die Blende klappt beim betätigen des Auswurf-Knopfes des Laufwerks hervor, und die Laufwerksschublade fährt heraus. Hierdurch wird die einheitlich schwarze Front nicht etwa durch ein andersfarbenes Laufwerk unterbrochen.
Ein weiteres nützliches Feature, gerade in der heutigen Zeit, in welcher viele Ihren Computer mit einer Wasserkühlung betreiben, sind die hinten am Case angebrachten Löcher, durch die man Schläuche einer Wasserkühlung zum Radiator herausführen kann. Die Löcher sind mit weichem Gummi umgeben.
Das wohl größte Highlight ist der riesige Lüfter an der Llnken Gehäusewand. Mit einem Durchmesser von 25 cm kann dieser eine Menge Luft hinein bzw. hinaus schaufeln. Durch die direkt am Lüfter angebrachte Steuerung lässt sich der Kollos nach Belieben einstellen. Die Drehzahl lässt sich mit einem Drehpotetiometer, die Beleuchtung durch einen Taster, sowie die Laufrichtung durch einen Schieberegler regulieren. Mit dem Schieber, der die Laufrichtung regelt, lässt sich der Lüfter auch komplett ausschalten.
Durch die große Abmessung, reicht es den Lüfter auch bei niedriger Drehzahl laufen zu lassen. Selbst bei geringer Drehzahl ist der Luftdurchfluss, bei sehr niedriger Lautstärke, passabel. Bei aufwendigen Anwendungen bzw. Spielen kann der Lüfter für eine bessere Kühlung mit einem Handgriff  hochgeregelt bzw. eingeschaltet werden.

Alle Komponenten außer dem Mainboard und dem Netzteil, lassen sich beim Enermax PheonixNeo ohne Schrauben einbauen. Durch gut durchdachte Klicksysteme lassen sich nach dem Anbringen von Schienen an Festplatten und optischen Laufwerken, diese nur noch in das Gehäuse hineinschieben, und sind sofort arretiert. Selbes gilt für PCI, PCIe und AGP Erweiterungskarten: Ins Mainboard stecken, Hebel umlegen um diese zu befestigen, fertig.

 

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Fazit

 

Alles in allem überzeugt das Enermax PheonixNeo durch und durch. Schlaue Systeme für das Installieren von Komponenten wurden integriert, um es dem Nutzer so einfach wie möglich zu machen. Das Frontpanel bietet hervorragende Anschlussmöglichkeiten, die Löcher für die Wasserkühlungsschläche sind eine hervorragende Sache. In Sachen Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu bemängeln und auch der große Lüfter weiß zu überzeugen. Zu einem Preis von knapp 75,- Euro gibt es das Gehäuse beim Fachhandel zu kaufen.
 
 

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Pro:

  • gutes Design
  • großer Lüfter
  • gute Verarbeitung
  • schraubenloses System
  • Schlaufchdurchführungen für Wasserkühlungen
  • schicke Beleuchtung

Contra:

  • -

 


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