Das Lüftergehäuse Teil 2: Cooler Master HAF Mini RC-922M im Test
Lieferumfang
- Anleitung
- Speaker
- Schrauben
- weiße Kabelbinder
- Einbauhilfe für ein externes 3,5" Laufwerk
Technische Daten
- Maße: 253 x 502 x 563 mm (BxHxT)
- Material: Stahl und Kunststoff
- Gewicht: 8,7 kg
- Formfaktor: ATX, Micro-ATX
- Laufwerke:
- 5x 5,25" (extern)
- 1x 3,5" (mittels Einbauhilfe in 5,25"-Schacht)
- 5x 3,5" (intern) - Lüfter im Lieferumfang:
- 1x 200 mm Front, 19 dBA bei 700 U/Min, transparent mit roten LEDs
- 1x 200 mm Deckel, 19 dBA bei 700 U/Min, schwarz
- 1x 120 mm Rückseite, 17 dBA bei 1200 U/Min, schwarz - Lüfter optinal
- 1x 140 oder 120 mm Front statt 200 mm
- 1x 200 mm Seite
- 2x 120 mm Seite
- 2x 120 mm Deckel statt 200 mm
- 1x 140 oder 120 mm Boden - Erweiterungssslots: 7+1
- I/O Panel:
- 2x USB 2.0
- 1x je Audio IN / OUT
- 1x eSATA
Design und Eigenschaften
Der im Vergleich zum Vorgänger um ca. 4 cm geschrumpfte Cooler Master HAF 922M Miditower ist zwar kleiner geworden, dafür aber in der Breite um ca. 2 cm gewachsen. Auch in Sachen Material ist der Hersteller von Aluminium auf Stahl umgestiegen. Dennoch bringt dieses Modell ein Gewicht von deutlich weniger als 10 kg auf die Waage. Neben Stahl setzt Cooler Master im Frontbereich und im vorderen Bereich des Gehäusedeckels auf Kunststoff, der sich jedoch farblich nicht von den Metalloberflächen unterscheidet und somit ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Wurde der größere Bruder fast komplett in Schwarz getauscht, ist dieses Modell natürlich auch, bis auf den Innenraum, komplett in schwarz gehalten.
Auf den ersten Blick offenbart die Front im oberen Bereich die Frontanschlüsse, die das komfortable Verbinden von Zubehör an den Rechner ermöglichen. Eine Etage tiefer sind die fünf 5,25" Laufwerksschächte anzutreffen. Mit entsprechenden Meshgitter-Blenden sollen Blicke in das Gehäuseinnere gefördert werden. Gleiches setzt sich auch im unteren Bereich fort: Hier hat Cooler Master dem dahinterliegenden Lüfter zahlreiche Lüftungslöcher spendiert, um den Lufttransport zu ermöglichen. Aus Kunststoff gefertigte Querstreben mit integriertem Herstellerlogo und ein schicker Kunststoffrahmen im Army-Look runden den Gesamteindruck der Front ab.
Im Gegensatz zum HAF 932 befinden sich bei diesem Modell keine Ausgänge für Wasserkühlsysteme im Gehäusedeckel. Diese sind nun im oberen Teil der Gehäuserückseite anzutreffen. Dennoch gibt es im Vergleich zum größeren Bruder Ähnlichkeiten: Neben einem kleinen Ablagebereich (leider ohne Gummiunterlage, die vor Kratzern schützen könnte) für z.B. USB-Sticks oder Münzen ist im vorderen Teil auch der bereits bekannte, große Powerbutton vorzufinden. Seitlich daneben befinden sich der Reset- und der LED-Button, mit dem die LED-Beleuchtung des Gehäuses aktiviert bzw. deaktiviert werden kann.
Außer dieser Fläche ist der gesamte Gehäusedeckel durchlöchert und gibt einen der insgesamt drei vorinstallierten Lüfter preis. Es handelt sich dabei um ein außergewöhnlich großes Modell mit einer Größe von 200 x 200 x 30 mm, der mit seinen 700 Umdrehungen, laut Herstellerangaben, pro Minute nur einen Geräuschpegel von ca. 19 dBA verursachen soll. Auf die Lüfter werden wir aber auf der nächsten Seite noch genauer eingehen.
Beide Seitenteile lassen sich getrennt voneinander abnehmen und sind mit Thumbscrews gesichert. Während von vorne gesehen das rechte Seitenteil relativ unspektakulär wirkt, erfordert die linke Seitentür besondere Aufmerksamkeit: Hier ist es möglich wahlweise einen großen 200 mm oder zwei 120 mm Lüfter zusätzlich zu installieren. Ein Seitenfenster, wie wir es vom größeren Bruder her kennen, kommt bei diesem Tower leider nicht zum Einsatz. So muss sich der Anwender mit dem der Durchlässigkeit der großen Lüftungslöcher in der Seite zufriedengeben, die ebenfalls wie ein Plexiglasfenster einen kleinen Einblick in das Gehäuseinnere gewähren.
In Sachen Verarbeitung hat der Hersteller nicht gespart: Sowohl Metall- als auch Kunststoffbauteile wurden sehr sauber verarbeitet. Leider setzt sich dieser Eindruck im Innenraum nicht ganz fort: Einige Stellen, wie z.B. der Netzteil- oder der Laufwerksbereich weisen scharfe Kanten auf, die für ein knapp 100,- teures Gehäuse eher untypisch sein sollten.













