Schwarz, breit und auch stark? NZXT Panzerbox im Test
Lieferumfang
- Anleitung
- Schrauben
- Einbauhilfe für zusätzlichen 120 mm Lüfter (Gehäusedeckel)
- Einbauhilfe für ein externes 3,5" Laufwerknur optional erhältlich
Technische Daten
- Maße: 244 x 445 x 445 mm (BxHxT)
- Material: Gehärtetes Aluminium
- Gewicht: 6,3 kg
- Formfaktor: ATX, Micro-ATX
- Laufwerke:
- 3x 5,25" (extern)
- 0x 3,5"
- 4x 3,5" (intern) - Lüfter im Lieferumfang:
- 1x 190 mm Front, 1150 U/Min, schwarz
- 1x 190 mm Deckel, 1150 U/Min, schwarz
- 1x 120 mm Rückseite, schwarz - Lüfter optinal
- 1x 120 mm Deckel statt 190 mm (Einbauhilfe im Lieferumfang) - Erweiterungssslots: 7
- I/O Panel:
- 2x USB 2.0
- 1x je Audio IN / OUT
- 1x eSATA
Design und Eigenschaften
Bei der NZXT Panzerbox handelt es sich nicht, wie auf den ersten Blick vermuten könnte, um Zubehör für die Bundeswehr, sondern um einen Tower für PC-Hardware. Das aus gehärtetem Aluminium gefertigte Gehäuse bringt mit seinen Maßen von 244 x 445 x 445 mm ein Gewicht von nur 6,3 kg auf die Waage. Damit soll er besonders für LAN-Party Liebhaber attraktiv sein. Das, was an Höhe des Gehäuses genommen wurde, hat der Hersteller in der Breite angesiedelt. Im Vergleich zu Towern im Standarddesign ist die Panzerbox nicht nur deutlich breiter sondern wirkt zudem noch bulliger aufgrund der seitlich verlaufenen Kanten, die ebenfalls aus Aluminium hergestellt wurden.
Große Mesh-Gitter-Elemente im Gehäusedeckel, der beiden Seitenteile und in der Front lockern das Gesamtbild auf und geben teilweise den Blick ins Innere des Gehäuses frei. Aufgrund der Bedeckung des gesamten Gehäusedeckels mit Mesh-Gitter wird das Gehäuse in diesem Bereich seinem Namen nicht gerecht. Leichtes Drücken auf den Deckel wird mit einem Nachgeben des Materials quittiert. Zwar findet das Gitter schnell wieder in seine ursprüngliche Form zurück, dennoch besteht die Gefahr der Verformung, sofern mal versehentlich ein etwas schwerer Gegenstand auf diese Oberfläche trifft. Auch machen die beiden, dünnen Seitenteile keinen allzu stabilen Eindruck. Hier hätte der Hersteller etwas dickeres Material einsetzen sollen. Auch gibt es Probleme beim Verschließen selbiger.
In Anlehnung der Form eines Panzers ist im vorderen Bereich des Gehäusedeckels eine leichte Schräge vorzufinden, in der sich die Frontanschlüsse befinden. Neben den bereits bekannten Audio- und USB-Schnittstellen hat NZXT auch an eine e-SATA-Schnittstelle gedacht.
Des Weiteren sind im Frontbereich die drei Slots für 5,25"-Laufwerke und das zweite große Mesh-Gitter-Element, hinter dem sich der große 190 mm Lüfter verbirgt, instegriert.
Etwas versteckt befinden sich auf der linken Seite die beiden Power- und Resetschalter. Durch ihr hervorstehendes Design kann es jedoch leicht passieren, dass man mit dem Bein diese Schalter ungewollt berührt.
Insgesamt findet sich die von NZXT bekannte, hohe Verarbeitungsqualität auch bei der Panzerbox wieder. Alle Ecken und Kanten wurden abgerundet, sodass keinerlei Verletzungsgefahr beim Einbau der Hardware besteht.













