Schwarz, breit und auch stark? NZXT Panzerbox im Test

Innenraum und Installation

Der gute Eindruck bzgl. der Verarbeitungsqualität setzt sich auch im schwarz lackierten Innenraum fort. Insgesamt drei 5,25"- und vier 3,5"-Laufwerke finden in der Panzerbox ein neues Zuhause. Wer noch ein externes 3,5"-Gerät besitzt muss auf ein optional erhältliches 3,5" Tray zusätzlich bei NZXT erwerben.
Um die Installation der Laufwerke und der restlichen Hardware zu vereinfachen, und um dem Anwender dem größtmöglichen Komfort zu gewährleisten, hat NZXT die Panzerbox mit verschiedenen Einbauhilfen ausgestattet: CD-/DVDLaufwerke werden wie gewohnt in den entsprechenden Schacht geschoben und  anschließend mit sogenannten Daumenschrauben (Thumbscrews) gesichert. Die Zuhilfenahme eines Schraubendrehers ist hierfür nicht notwendig.

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Ebenfalls mit Thumbscrews werden die 3,5" großen Festplatten in den dafür vorgesehenen Käfig verschraubt, der zur Installation bequem aus dem Gehäuse herausgenommen werden kann. Gummipuffer an den Seiten sollen das Übertragen von Vibrationen von den Laufwerken auf das Gehäuse unterbinden. Obwohl sogenannte Flash-Festplatten (SSDs) immer beliebter werden und nach und nach auch Einzug in die Privathaushalte halten, gibt es bisher fast noch keine Gehäuse, die die neuen Laufwerke im 2,5" Format unterstützen. Auch bei der Panzerbox fehlt diese Installationsmöglichkeit.


Die schon fast vergessene Idee, des herausnehmbaren Mainboard-Trays greift NZXT wieder auf. Mit nur wenigen Handgriffen lässt sich der gesamte Mainboardschlitten aus dem Gehäuse entfernen, sodass die Fixierung der Platine vorgenommen werden kann. Des Weiteren ist zwischen dem Tray und der Seitenwand etwas Platz um Daten- bzw. Stromkabel besser verlegen zu können.

In etwas ungewohnter Position wird das Netzteil seitlich, im unteren Teil (direkt vor den PCI-Karten) installiert. Die Netzteilunterseite, auf der sich in der Regel der Lüfter befindet, befindet sich jetzt gegenüber der Seitentür,  an der Stelle, an der sich ein Mesh-Gitter-Element befindet. An Vibrationsdämpfer wurde hier leider nicht gedacht.

 

Weitere Komponenten, wie das Mainboard und das Netzteil müssen auf die herkömmliche Weise installiert werden.

Erweiterungskarten finden in den insgesamt sieben Slots platz. Ein schraubenloses Montagesystem ist hier zwar nicht vorhanden, jedoch sorgen komfortable Thumbscrews für den nötigen Halt.

 

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Kühlung

Insgesamt zwei vorinstallierte Lüfter im 190 mm Format und einer 120 mm Format sind bei der NZXT Panzerbox anzutreffen. Dabei befinden sich die zwei großen Lüfter im Gehäusedeckel bzw. im Frontbereich. Ausgestattet mit einem dreipoligen Stromanschluss können diese Lüfter u.a. mit dem Mainboard verbunden werden. Sofern die Platinen die Lüfter regulieren können, sollte in Anbetracht der Lautstärke auch dringend von dieser Funktion gebrauch gemacht werden. Der 120 mm Lüfter besitzt dagegen einen Dualanschluss (3Pin und 4Pin) und ist im Gegensatz zu den großen Brüdern, selbst bei 12 Volt, nicht hörbar.

 

Fazit

Mit einem durchschnittlichen Ergebnis verlässt die NZXT Panzerbox unser Testcenter. Zwar können die Verarbeitungsqualität, die Einbauhilfen der Hardware und die Vibrationsdämpfer bei Festplatten überzeugen, jedoch hinterlassen die lauten Lüfter einen negativen Eindruck. Des Weiteren wird aus unserer Sicht die Panzerbox ihrem Namen aufgrund des empfindlichen Gehäusedeckels und der dünnen Seitentüren nicht gerecht. Insgesamt überwiegen aber die Vorteile, zu denen u.a. das geringe Gewicht und auch der herausnehmbare Mainboardschlitten gehört.

 

Pro

  • Verarbeitung
  • Mesh-Gitter Frontbereich
  • herausnehmbarer Mainboardschlitten
  • Gewicht
  • Vibrationsdämpfung durch Gummiunterlagen (Festplatten)
  • Frontanschlüsse mit eSATA

Contra

  • kein SSD-Support
  • laute Lüfter (190 mm)
  • empfindlicher Gehäusedeckel
  • dünne Seitentüren

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