Der Epos im Test: Das Xigmatek Midgard Gehäuse
Lieferumfang
- Anleitung
- Speaker
- Schrauben
- Xigmatek Lüftersteuerung
- Kabelclips
- Gummis für Wasserkühlungsausgänge
Technische Daten
- Maße: 210 x 478 x 510 mm (BxHxT)
- Material: Stahl und Kunststoff
- Gewicht: 9,2 kg
- Farbe: schwarz
- Formfaktor: ATX, Micro-ATX
- Laufwerke:
- 5x 5,25" (extern)
- 1x 3,5" (mittels Einbauhilfe in 5,25"-Schacht)
- 5x 3,5" (intern) - Lüfter im Lieferumfang: (Inkl. Fansteuerung)
- 1x 120 mm Front, getönt mit weißen LEDs
- 1x 120 mm Rückseite, getönt mit weißen LEDs - Lüfter optional
- 1x 92 / 80 mm (Front, optional, statt 120 mm)
- 1x 92 / 80 mm (Rückseite, optional, statt 120 mm)
- 2x 140 / 120 mm (linkes Seitenteil, optional)
- 2x 140 / 120 mm (Deckel, optional)
- 1x 140 / 120 mm (Boden, optional) - Erweiterungssslots:7
- I/O Panel:
- 2x USB 2.0
- 1x je Audio IN / OUT
- 1x eSATA
Design und Eigenschaften
Neben Kühlern und Netzteilen bietet der Hersteller Xigmatek mit dem Midgard Miditower nun auch Gehäuse an. Das neue Modell ist innen wie außen komplett in mattschwarz gehalten und gehört mit seinen 9 kg zu den eher leichten Gehäusen. Als Material hat der Hersteller Stahl und für die Frontblende Kunststoff verwendet, wobei Stahl und Kunststoff farblich nicht zu unterscheiden sind.
Ebenfalls auffällig ist der großzügige Einsatz von Mesh-Elementen im Gehäusedeckel, den Seitenteilen und im Frontbereich, die einen modernen Eindruck hinterlassen.
Im obersten Bereich der Front trifft man, wie bei nahezu jedem Gehäuse üblich, die 5,25“ Slotblenden aus Mesh-Gitter an. Damit weniger Staub ins Gehäuseinnere gelangt hat Xigmatek diese Blenden zusätzlich mit feinen Staubfiltern ausgestattet. Mithilfe eines Installationskits kann auch ein 3,5“ Laufwerk extern in einen freien 5,25“-Schacht fixiert werden.
Direkt unter den Laufwerksschächten befindet sich das Frontpanel, das zwei USB 2.0 Anschlüsse, einen eSATA-Anschluss und zwei Audio-Anschlüsse umfasst.
Im untersten Drittel befindet sich ein großer Mesh-Bereich, welcher den dahinterliegenden 120 mm Lüfter optisch verdeckt. Auf dieser Fläche hat sich Xigmatek mit einem dezenten Firmenlogo verewigt.
Weitaus weniger durchlässig ist das rechte Seitenteil gestaltet, welches lediglich eine Aussparung im Bereich der CPU und im Bereich des Festplattenkäfigs besitzt. Hier dienen beide Luftdurchlässe nur zur Steigerung des Airflows, der sich daraus ergibt, dass keinerlei Montagemöglichkeiten für Lüfter vorhanden sind.
Beide Seitenteile werden mit Thumbscrews befestigt, was zu mehr Mobilität führt, gerade wenn die Seitenwände oft gelöst bzw. wieder befestigt werden.
Der hintere Bereich des Gehäuses umfasst eine Öffnung für die Anschlüsse des Mainboards und PCI- Slots, die durch schwarze Blenden verdeckt werden. Hier ist auch der zweite der insgesamt zwei mitgelieferten Lüfter vorzufinden. Des Weiteren hat Xigmatek an die Anwender mit externen Wasserkühllösungen gedacht: Es gibt insgesamt vier Öffnungen, zwei im oberen Bereich (unmittelbar über dem Lüfterslot und nebeneinander angeordnet) und zwei neben den PCI-Slots (übereinander angeordnet). Ein einfaches Herauslösen der Blende genügt, um die Öffnung nutzbar zu machen. Im Lieferumfang befinden sich zwei Gummieinsätze für besagte Öffnungen, um Schläuche oder Ähnliches bequem und sicher hindurchzuführen.
| In Sachen Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln. |
Einen guten farblichen Kontrast bilden die PCI-Slot Halterungen und die orangefarbenen Lüfterblätter. |
In Sachen Verarbeitung hat der Hersteller sich sehr viel Mühe gegeben. Scharfe Kanten oder sonstige Mängel konnten wir bei diesem Gehäuse nicht feststellen. In Anbetracht eines Verkaufspreises von knapp 60,- Euro ist das sicher keine Selbstverständlichkeit.













