NZXT mit dem Phantom unter den Bigtowern?

Innenraum & Installation
Der Innenraum steht dem äußeren Erscheinungsbild um nichts nach, denn auch hier dominiert die Farbe Weiß, aber auch einige schwarze Akzente sorgen für zahlreiche Hingucker. In Sachen Verarbeitung gibt es auch hier nichts zu bemängeln. Das Mainboardtray weist neben der Aussparung für die CPU noch einige zusätzliche Kabelausgänge auf.

 

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Im Innenraum des Phantoms lassen sich fünf 5,25"-Laufwerke einbauen, wovon sich jedes einzelne via Tool-less-Verfahren schnell und simpel montieren lässt. Selbst die Laufwerksblenden lassen sich mit nur zwei Fingern herausnehmen. Gleich unter den 5,25-Zollern und hinter einem optionalen Montageplatz eines 140 mm Lüfters befinden sich die sieben 3,5"-Laufwerksschächte. Entsprechende Laufwerke lassen sich ohne Hilfsmittel in einen gummierten Träger spannen und einschieben. Die Kunststoffträger lassen sich allerdings nicht nur für herkömmliche Festplatten nutzen, sondern bieten auch Platz für insgesamt sieben SSDs im 2,5"-Format. Die Farben passen auch hier zum allgemeinen Schema: Träger - schwarz, Käfig - weiß. Links neben dem  Hauptkäfig befindet sich ein weiterer HDD-Cage, welcher Platz für zwei 3,5"-Laufwerke bietet.

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Unterhalb der beiden Festplattenkäfige befinden sich Lüftungsschlitze. Weitere Schlitze sind im Bereich des Netzteils anzutreffen. Ein zusätzliche Staubgitter soll den Innenraum vor Staub schützen. Es kann leicht entnommen und somit einfach gereinigt werden. 

Auf insgesamt vier Gummifüßen wird das Netzteil installiert. Diese sollen die Weitergabe von Vibrationen an das Gehäuse verhinden.  Ein weiteres nützliches Feature ist, dass sich gleich neben dem Netzteil eine Aussparung für die Mainboardkabel befindet.

 

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Auf der Rückseite befinden sich die sieben Erweiterungskartenslots, welche - passend zum Gesamtkonzept - via Tool-less-Verfahren geöffnet und geschschlossen werden können. Für Fans von Wasserkühlungen finden sich auf der Rückseite vier Ein-/Ausgänge für einen externen Radiator. Oberhalb dieser Ausgänge befindet sich ein 120 mm Lüfter, welcher das 200 mm Gebläse im Deckel sehr gut ergänzt.

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Laustärke und Kühlung

Um Herr eines guten Airflows zu werden, bietet das NZXT Phantom  insgesamt vier vorinstallierte Lüfter und Platz für drei zusätzliche Modelle. Doch das ist noch nicht das Sahnehäubchen, denn fünf Ventilatoren lassen sich bequem, dank der integrierten Fansteuerung regulieren. Wenn es also zu rasanten Spielstunden kommt, wobei VGA und co. reichlich an Wärme produzieren, lassen sich die Lüfter simpel "aufdrehen". Doch auch konträr lässt sich der Computer binnen Sekunden auf akustischer Ebene herunterfahren und gibt kaum einen Laut von sich.


Fazit

Mit dem Phantom bringt NZXT einen Bigtower auf den Markt, wie er in diese Form von Mitbewerben nicht vorzufinden ist. Design, Verarbeitung und Technik bilden ein Trio von "Assen". Zwar sind die USB 3.0-Anschlüsse im Frontpanel nicht vertreten, dennoch bietet der Designtower einige nützliche Features, wie z.b. die integrierte Fansteurung, das werkzeuglose Montagesystem von Laufwerken und Erweiterungskarten sowie die zahlreichen Aussparungen auf dem Mainboardtray, die eine optimale Kabelführung im System ermöglichen. Der Preis von rund 140€ ist daher keinesfalls zu hoch angesetzt.

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Pro

  • Design
  • Kühlung (bereits vier Lüfter im Lieferumfang)
  • Verarbeitung
  • Tool-less-Konzept
  • Support von SSD-Laufwerken

Contra

  • keine USB 3.0 Ports vorhanden

Den NZXT Phantom gibt es in den Farben weiß, rot und schwarz zu einem Preis von 139,90 Euro bei Caseking.de zu kaufen.

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