Test: CM Storm Stryker – ein neues Flaggschiff?

Geschrieben von Luca Höveler am 13.08.2012.

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Gerade High-End-Gamer spezialisieren sich oftmals auf Bigtower, um die mächtige Hardware sicher zu verstauen. CM Storm möchte mit dem Stryker sowohl ein portables, als auch kompatibles sowie funktionsreiches Case auf den Markt bringen. Ob der Funktionsumfang in Kombination mit Verarbeitung und Design zu einem Strike ausreicht, lesen Sie im Folgenden.

 

Technische Daten

FarbeSchwarz/Weiß
MaterialStahl, Kunststoff
Gewicht13,7 kg
Maße in mm250 x 606,6 x 578.5
FormfaktorMicro-ATX,ATX,XL-ATX
5,25″-Laufwerke9x
3,5″-Laufwerke8x (durch Nutzen der 5,25″-Bays)
2,5″-Laufwerke13x (durch Nutzen der 5,25″-Bays)
I-/O-Panel2x USB 3.0, 2x USB 2.0, 2x Audio
Erweiterungskartenslots9+1
KühlungSeite: 2x 120 mm, Deckel:1x 200 mm (2x 120/140 mm optional), Rückseite: 1x 140 mm, (Boden: 2x 120 mm optional)
maximale VGA-Länge322 mm
maximale CPU-Kühler-Höhe186 mm

 

Lieferumfang

  • Stryker
  • Zubehör
  • Bedienungsanleitung

Design & Verarbeitung

Das Design des CM Storm Strykers
erinnert im Allgemeinen stark and das des Troopers (CM Storm Trooper Testbericht). Angefangen mit dem Frontbereich, weist dieser die gleichen Features auf, wie sein Nachfolgermodell: Auch beim Stryker befindet sich eine Blende in Alu-Optik vor einem Fach, welches das Zubehör enthält. Dies erweist sich gleich als relativ praktisch, da somit beispielsweise auf einer Lan-Party von unterwegs aus die VGA ausgetauscht werden kann.
Über diesem Fach befinden sich die neun Meshblenden, die einzeln durch einen einzigen Handgriffes zu entnehmen sind. Die Unterste dieser Blenden, erweist sich als kompatibel für externe 3,5″-Laufwerke, was sich in Form eines Kartenlesers oder Ähnlichem auch heute noch als nützlich zeigt. Eines der Key-Features des Strykers liegt natürlich in dem integrierten Dock für 2,5″-Laufwerke. Dieses „X-Dock“ befindet sich hinter einer schlanken, schwarzen Klappblende und ist somit ausgezeichnet vor eindringendem Staub geschützt.

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Auch die Oberseite kommt unseren Testern äußerst bekannt vor: Wie beim Trooper befindet sich hier ein gummierter Griff, durch welchen sich das Bigtower-Case bequem tragen lässt, was bereits bei einem Leergewicht von fast 14 Kilogramm ein wahrer Kraftakt werden kann. Darunter wird ein Staubfilter sichtbar, der je nach Aktivität für einen unschönen Anblick sorgen kann. Im hinteren Bereich befinden sich außerdem einige Lufteinlässe, welche die äußerst aggressive Optik fundamentieren. Im vorderen Deckelbereich befindet sich das I-/O-Panel mit jeweils zwei USB-Anschlüssen der 2.0- sowie der 3.0-Generation. Diese werden ergänzt durch einen großen Powerbutton, welcher in eingeschaltetem Zustand das Herstellerlogo anzeigt. Außerdem können wir ebenfalls  drei LEDs und einer Lüftersteuerung vorfinden. Natürlich sind auch die beiden Audiobuchsen und ein Reset-Knopf integriert.

Die Seitenteile wirken sehr ähnlich, da sie beide die gleiche Auswölbung verzeichnen, außerdem aber zwei Mesh-Blenden zur Belüftung der Hardware eingelassen haben. Die linke Seitenwand bietet allerdings dazu ein weiteres Feature in Form eines Fensters, durch welches ein kleiner Einblick auf die Hardware gewagt werden kann.
Ebenfalls als auffällig erweist sich die Rückseite, welche sich den restlichen Gegebenheiten außerordentlich gut anpasst. Das harte, offensiv-wirkende Design wird durch eine grobe Anzahl an schwarzen Nieten und Schrauben untermalt, außerdem sind die Blenden der Erweiterungskartenslots sowie die drei Ausgänge für Wasserkühlungen ebenfalls in schwarzer Farbe lackiert. Der 140-mm-Rückseitenlüfter fällt in weißer Lackierung kaum auf und setzt somit keinerlei Akzent.

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Innenraum & Installation

Der Innenraum bietet einige Überraschungen, wie beispielsweise die Festplattenkäfige im vorderen Bereich: Diese lassen sich um 180° drehen, sodass die mitgelieferten 120-mm-Lüfter sowohl nach rechts, als auch nach links arbeiten können. Auch eine Drehung um 90° ist Möglich, die Lüfter befinden sich dann hinter den Mesh-Blenden und leuchten dank weißer LEDs sanft heraus. In Kooperation mit einem 200-mm-Lüfter im Deckel sowie dem 140-mm-Lüfter der Rückseite, sollte eine kraftvolle Luftzirkulation gegeben sein. Insgesamt lassen sich jedoch ganze neun 120-mm-Geräte einbauen, was High-End-Gamer glücklich stimmen sollte. In jedes Laufwerk der Käfige lässt sich sowohl ein 2,5″-Laufwerk, als auch ein 3,5″-Datenträger oder gar ein ODD montieren.

Der Gehäuseboden weist zwei Staubfilter auf, einer davon befindet sich unter dem Netzteil, welches, der Geräuschminderung wegen, auf Gummischienen montiert wird. Darüber befinden sich ganze neun Erweiterungsslotblenden, zusätzlich spendiert das CM Storm Team dem Stryker sogar eine weitere Senkrechte. Diese werden durch Thumbscrews befestigt und stehen einem schnellen Hardware-Austausch keinesfalls im Weg. Das Mainboardtray weist einige Aussparungen auf, die allein wegen des Kabelstrangs des I-/O-Panels zwingend erforderlich sind. Eine große Aussparung dient zur Montage des CPU-Kühlers, welcher mit einer maximalen Höhe von 186 mm durchaus über genügend Platz verfügt.

Fazit

Der Bigtower zeigt wahre Größe, denn sowohl in Kompatibilität, Funktionsumfang und Volumen kann das Stryker punkten. Zusätzlich sind unsere Tester von den beigelegten, aber auch von den optionalen Lüftermöglichkeiten beeindruckt. Somit können die zahlreichen Festplatten, Erweiterungskarten und ODDs besonders gut mit Frischluftversorgt werden und überhitzen daher nicht allzu schnell. Des Weiteren fallen Features, wie beispielsweise der rotierbare HDD-Käfig, der Tragegriff sowie das Zubehörfach besonders positiv aus. Für rund 150 € ist das CM Storm Stryker zu erwerben und bringt ganze vier Lüfter mit, von welchen zwei sogar eine LED-Beleuchtung integriert haben.

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Pro

  • hohe Kompatibilität
  • Design & Verarbeitung
  • 4 Lüfter, zahlreiche Optionale möglich
  • Features

Contra


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Luca Höveler

Luca Höveler

...ist nun seit vier Jahren als Redakteur auf ehrenamtlicher Basis bei Allround-PC.com tätig und studiert Technisches Management und Marketing an der Hochschule Hamm-Lippstadt. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit zahlreichen Sportarten, wobei das Schwimmen unter besonderem Fokus steht.

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