Der Sturmtruppler für Zuhause – CM Storm Trooper im Test
Innenraum & Installation
Der positive Eindruck der Verarbeitungsqualität setzt sich auch im komplett schwarz-lackierten Innenraum fort.
Theoretisch kann der CM Strom Trooper insgesamt neun 5,25"-Laufwerke aufnehmen, jedoch befindet sich hinter sechs Einschüben die beiden Festplattenkäfige, somit stehen effektiv nur drei der neun Schächte zur Verfügung. Jeder Festplattenkäfig für sich fasst jeweils vier 3,5"-Festplatten, die schraubenlos im Gehäuse platziert werden können. Für diesen Zweck stehen entsprechende Einschübe mit Gummipuffern zur Verfügung. Alternativ können in jene Käfige auch 2,5"-Festplatten verschraubt werden. Da SSD-Laufwerke immer mehr Einzug in heimische PCs halten, hat der Hersteller auch an vier aussschließlich für SSD-Festplatten konstruierte Slots gedacht. Des Weiteren steht dem Nutzer ein externer Hot-Plug Slot zu Verfügung. In Diesem kann eine 2,5"-Festplatte ohne zusätzliches Werkzeug oder Gehäuse in Betrieb genommen werden.
Während 3,5"-Laufwerken schraubenlos montiert werden können, müssen SSDs, 5,25"-Laufwerke und PCI-Erweiterungssteckplätze mit Schrauben fixiert werden. Für die PCi-Erweiterungssteckplätze liefert CM Storm Thumbscrewes mit, welche einem das Einsetzen erleichtern, zur Befestigung der restlichen Laufwerke stehen jedoch nur normale Schrauben zu Verfügung.
Große Gummipuffer auf dem Gehäuseboden sollen zudem die Übertragung von Vibrationen an das Gehäuse verhindern. Zahlreiche Aussparungen auf der Mainboardplatte ermöglichen das saubere Verlegen von Daten- und Stromkabeln, sodass der Luftstrom innerhalb des Gehäuse nur minimal gestört wird. Um die Kabelummantelung zu schonen, hat CM Storm einige Löcher mit einer Gummiblende versehen.
Lüftung & Fansteuerung
Mit insgesamt vier Lüftern wird der CM Storm Trooper an den Kunden ausgeliefert, die alle, dank Fansteuerung, mit einem angenehemen Lärmpegel arbeiten. Selbst bei Volllast arbeiten die Lüfter immernoch angenehm leise, sind aber auch aufgrund der Gehäusebeschaffetnheit hörbar. Wem das nicht reichen sollte, der kann einen weiteren Gehäuselüfter installieren. Dieser kann ebenfalls mit Hilfe der Lüftersteuerung kontrolliert werden. Damit trotz der zahlreichen Lüfter nur wenig Staub in das Gehäuseinnere gelangen kann, hat der Hersteller fast alle Plätze mit herausnehmbaren Staubgittern ausgestattet.
Eine doch etwas gewöhnungsbedürftige Eigenheit ist das Geräusch, welches die Steuerung der Lüfter beim Bedienen von sich gibt. Verändert man die Drehzahl, so ertönt ein äusserst penetranter Piepton. An dieser Stelle könnte CM Storm darüber nachdenken, einen etwas wohlbefindlicheren Klang zu verwenden.
Fazit
Der Sturmtruppler aus dem Hause Cooler Master ist eine gelungene Mischung aus Funktionalität und Design. Die gewagte Linienführung wirkt vollkommen stimmig und trotzdem nicht durchschnittlich. Hohe Verarbeitungsqualität gepaart und großem Funktionsumfang und uneingeschränkter Mobilität sprechen Ihre eigene, nicht ganz irdische Sprache. Der Preis von ca. 150€ lässt manchen Anwender vielleicht stocken, dieser ist allerding für den CM Storm Trooper voll und ganz angebracht.

Pro
- Design
- Verarbeitungsqualität
- Kühlungsmöglichkeiten (auch Wakü)
- Kabelmanagementsystem
- werkzeuglose Montage von Laufwerken
- Vibrationsdämpfung
- leiser Lüfter dank Fansteuerung
- praktischer Tragegriff
- Lieferumfang
- Schublade für Tools
Contra
- durch Meshgitter nur geringe Geräuschisolierung
- Tastentöne





