Test: be quiet! Dark Base Pro 900

Modularer Alleskönner?

Geschrieben von Niklas Ludwig am 28.06.2016.

be quiet! Dark Base Pro 900 Startbild

Mit dem Silent Base 800 sowie Silent Base 600 sind dem vor allem für seine Netzteile bekannten Hersteller be quiet! erste Achtungserfolge gelungen. Jetzt schickt er das Dark Base Pro 900 ins Rennen, das durch sein modulares Konzept und viele Geräuschmindernde Maßnahmen überzeugen möchte. Wir haben den neusten Wurf aus dem Hause be quiet! getestet.





Technische Daten

Material Stahl, Aluminium, Kunststoff, gehärtetes Glas
Gehäuse Super Midi Tower
Formfaktor E-ATX, XL-ATX, ATX, M-ATX, Mini-ITX
Abmessungen in mm (B x H x T) 242,7 mm x 585,5 mm x 577,2 mm
CPU Unterstützung 185 mm
Netzteilunterstützung 150 bis 284 mm
PCI/AGP Unterstützung 325 /470mm (mit/ohne Festplattenkäfig)
I/O-Panel 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, Mikrofon- und Kopfhöreranschluss, Power- & Reset-Button
Laufwerke 2x 5,25″ / 7x 3,5″  / 15x 2,5″
Erweiterungskartenslots 8 Slots
Kühlung

Vorinstallierte Lüfter:
Front: 2x 140 mm
Hinten: 1x 140 mm

Optionale Lüfter:
Front: 1x 140 mm (ohne ODD-Käfig)
Deckel: 3x 140 mm /4x 120 mm /1x 180 mm
Boden: 1x 120 mm / 2x 140 mm

Optionale Wasserkühlung:
Front: 1x 240 mm, 1×280 mm, 1x 360 mm, 1x 420mm
Deckel: 1x 240 mm, 1×280 mm, 1x 360 mm, 1x 420mm
Hinten: 1x 120 mm, 1x 140mm
Boden: 1x 120 mm, 1x 140mm, 1x 280 mm

Lüftersteuerung Ja
Besonderheiten Seitenfenster, Staubfilter, luftstromoptimierte Luftauslässe, QI-Charger, LED-Beleuchtung
Gewicht 14 kg
Preis  249 Euro

Lieferumfang

  • be quiet! Dark Base Pro 900
  • Zubehör-Box
  • drei vorinstallierte 140-mm-Silent-Wings-3-Lüfter
  • zwei LED Stripes

Design & Eigenschaften

Das be quiet! Dark Base Pro 900 kann seine Herkunft nicht verbergen. Die Optik lässt sofort Parallelen zum Silent Base 800 erkennen, was allem voran der orangefarbigen Umrandung geschuldet ist.

be quiet! Dark Base 900 - VorderseiteDie Abdeckung der Vorderseite besteht aus gebürstetem Aluminium. An den Seiten setzt be quiet! Akzente im für den Hersteller typischen Orange.

Diese umrandet im oberen und unteren Bereich die Seiten, die zur Front hin nach innen angewinkelt sind, wodurch der orange Akzent auch von vorne zu erkennen ist.

Staub hat keine Chance

Die Vorderseite besteht aus Kunststoff, der jedoch mit einer schwarzen Aluminiumoberfläche versehen wurde. Bis auf das silberfarbene Logo im unteren Bereich ist die Vorderseite komplett blank. be quiet! verzichtet auf Spielereien und setzt auf ein erwachsen wirkendes Designkonzept. Die Vorderseite lässt sich durch einen Druck im oberen Bereich wie eine Tür öffnen und gibt den Blick auf zwei Einschübe für optische Laufwerke sowie die zwei vorinstallierten Silent Wings 3-Lüfter frei.

be quiet! Dark Base 900 - Staubfilter be quiet! Dark Base 900 - Rechte Seite Geschlossen

Die Vorderseite lässt sich öffnen und ermöglicht Zugang zu den Staubfiltern. Zudem ist sie mit einer Dämmmatte ausgestattet (li).

Diese werden von einem einfach herausnehmbaren Staubfilter geschützt. Unter dem Staubfilter befindet sich ein Griff, an dem der Staubfilter für den Boden herausgezogen werden kann. Auf der Innenseite der Vorderseite ist eine Dämmmatte angebracht, die Geräusche vor der Flucht nach draußen hindern soll. Über den Einschüben für optische Laufwerke befindet sich die Lüftersteuerung in Form eines Schiebereglers.

Dieser wirkt im Vergleich zum restlichen Gehäuse etwas minderwertig und besitzt leider keine Rasterung zur Unterscheidung der verschiedenen Stufen. Daneben sitzt ein Knopf zur Steuerung der LED-Beleuchtung. Wer mag, kann die Tür auch so anbringen, dass sie sich in die andere Richtung öffnen lässt.

Das I/O-Panel lässt einen Standard vermissen

Der Deckel ist ebenfalls aus schwarzem und gebürstetem Aluminium gefertigt und zieht sich bis zur Vorderseite, wo er an den Seiten etwas verengt wird. In diesem Bereich sitzt das I/O-Panel, in dessen Mitte der große Einschaltknopf vorzufinden ist. Links davon befinden sich zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie ein Anschluss für einen Kopfhörer und ein Mikrofon.

be quiet! Dark Base 900 - IO Panel und Ladestation
Das I/O-Panel lässt einen USB Typ C-Anschluss vermissen. Die Pro-Version des Dark Base verfügt über eine induktive Ladefläche für Smartphones.

Rechts vom Einschaltknopf befinden sich zwei USB Anschlüsse der alten Generation sowie der Reset-Knopf. Einen USB Typ C-Anschluss lässt das be quiet! Dark Base Pro 900 leider vermissen – schade! Bei einem Flaggschiff hätten wir diesen Standard eigentlich vorausgesetzt.

Kabelloses Aufladen von Smartphones

Am vorderen Rand der Oberseite befindet sich eine unscheinbare rechteckige Fläche, die zum kabellosen Aufladen von Smartphones via Qi-Standard dient; ein Feature, das wir so noch bei keinem anderen Gehäuse gesehen haben. Im hinteren Bereich des Deckels befinden sich Luftauslässe, welchen den Schall so brechen sollen, dass möglichst wenig Geräusche entstehen und nach außen dringen können. Weitere schallbrechende Auslässe sind an der Schrägen zur Rückseite zu erkennen.

Panoramafenster inklusive

Ein weiterer Hingucker ist der von uns getesteten Pro-Variante des Dark Base 900 vorbehalten: das leicht getönte Seitenteil aus Hartglas. Dieses gewährt einen großzügigen Panoramablick auf das Innenleben, wodurch sich die Hardware perfekt in Szene setzen lässt. Vibrationen werden durch Gummiauflagen der Kampf angesagt und durch die gewählte Dicke von vier Millimetern sollen auch Geräusche aus dem Inneren nicht nach draußen dringen können. Das Seitenfenster kann praktischerweise sowohl auf der linken als auch auf der rechten Gehäuseseite angebracht werden. Schwarzer Stahl statt Glas lautet hingegen beim anderen Seitenteil die Devise. 

be quiet! Dark Base 900 - Seitenfenster be quiet! Dark Base 900 - Rückseite

Das Seitenfenster besteht aus gehärtetem Glas und gibt einen großzügigen Blick auf die Hardware frei.

Es besteht komplett aus schwarz lackiertem Stahl und lässt die vom Silent Base 800 bekannte Luftöffnung erkennen, auf der das be quiet-Logo eingeprägt ist. Die Öffnung lässt sich in mehreren Stufen regeln oder komplett ausbauen, um weitere Lüfter zu verbauen. An beiden Seiten zieht sich im oberen und unteren Bereich ein Mesh-Gitter von vorne bis nach hinten, das als weiterer Luftein- beziehungsweise Auslass dient. Die Rückseite bietet keine großen Überraschungen und besteht zu großen Teilen aus einem Wabengitter, um die warme Luft abzuführen. Die acht Erweiterungsblenden können mittels Schrauben gelöst werden. Zudem befindet sich auf der Rückseite die obligatorische Aussparung für die rückseitigen Mainboard-Anschlüsse. Einen festen Stand gewährleisten vier Standfüße, die an der Unterseite gummiert sind und somit verhindern, dass das Gehäuse verrutschen bzw. Vibrationen übertragen kann.

Innenraum & Installation

Der Innenraum des be quiet! Dark Base Pro 900 weist gleich mehrere Besonderheiten auf: Da wäre zum einen der Festplattenkäfig, der eigentlich gar kein klassischer Festplattenkäfig ist. Stattdessen können die einzelnen Einschübe, insgesamt sind es sieben, entfernt werden. Somit wird sichergestellt, dass nur so viele Einschübe eingebaut sind, wie auch benötigt werden. Nicht benötigte Einschübe können entfernt werden, was der Kühlung zugutekommt.

be quiet! Dark Base 900 - Seitenansicht offen be quiet! Dark Base 900 - Rechte Seite Offen

Der Innenraum ist angenehm groß und bietet Platz für leistungsstarke Hardware.

Pro Schlitten können zwei SSDs oder eine Festplatte verbaut werden. Es lassen sich somit sage und schreibe vierzehn! 2,5-Zoll-Laufwerke verbauen. Zudem befindet sich auf der Rückseite des Mainboardtrays eine Befestigungsmöglichkeit für ein weiteres 2,5-Zoll-Laufwerk. Um Vibrationen zu unterbinden, sind die Bohrungen für die Festplattenbefestigung mit Gummierungen ausgestattet.

be quiet! Dark Base 900 - FestplattenschlittenDie Festplattenschlitten können einzeln entfernt werden. Jeder Schlitten kann eine Festplatte oder zwei SSDs aufnehmen.

Über den Festplatten-Schlitten befindet sich noch ein Käfig für zwei optische Laufwerke, der sich auch ausbauen lässt. Allen Laufwerksvorrichtungen ist gemein, dass die Laufwerke verschraubt werden müssen. Eine werkzeuglose Montage wäre hier noch das i-Tüpfelchen gewesen.

Gehäuse & Benchtable in einem

Im hinteren Bereich des Bodens befindet sich die entkoppelte Vorrichtung zur Netzteilmontage. Dieses liegt nicht direkt an der Rückseite an, sondern wird über ein Kabel mit dem rückseitigen Stromanschluss verbunden. Unterstützt werden Netzteile mit einer Länge von 150 bis 284 mm. Das Mainboardtray ist ebenfalls entkoppelt und kann mit Schrauben an der Rückseite abgeschraubt werden. Fortan lässt es sich als Benchtable nutzen, um die Hardware vor dem Einbau auf ihre Funktionstüchtigkeit zu testen. Zudem lässt sich das Tray in der Höhe verstellen, was auch tatsächlich vonnöten sein kann. In unserem Beispiel hat die im Deckel montierte Fractal Design Kelvin S24 Wasserkühlung zu viel Platz eingenommen, weshalb wir den Mainboardtray etwas nach unten verlagern mussten.

be quiet! Dark Base 900 - Mainboardtray Rückseite be quiet! Dark Base 900 - Mainboardtray Benchtable
Das Mainboardtray kann ausgebaut und als Benchtable genutzt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, es invertiert einzubauen.

Es bietet drei großzügig dimensionierte Kabeldurchführungen, die ein gutes Kabelmanagement gewährleisten. Zudem kann das Mainboardtray und somit das komplette System invertiert eingebaut werden. Das Tray unterstützt Mainboards im E-ATX-, XL-ATX-, ATX-, M-ATX- und Mini-ITX-Format. Grafikkarten dürfen maximal 470 mm lang sein, allerdings muss dann die HDD-Halterung weichen. Mit HDD-Halterung darf die GPU maximal 325 mm messen. CPU-Kühler dürfen maximal 185 mm in die Höhe ragen.

Im Lieferumfang sind zudem zwei LED-Streifen enthalten, die frei im Dark Base Pro 900 platziert und befestigt werden können. Über den Knopf an der Vorderseite kann zwischen den Farben Rot, Grün, Blau, Weiß und Orange gewählt werden. Alternativ lässt sich die Beleuchtung auch komplett abschalten. Der Einbau geht insgesamt leicht von der Hand, wenn man vorher bereits einige Dinge bedenkt, wie den geplanten Einbau von Radiatoren und dem damit einhergehenden Absenken des Mainboardtrays.

Kühlung & Lautstärke

Hinsichtlich der Kühlungsmöglichkeiten lässt einem das be quiet! Dark Base Pro 900 die Qual der Wahl. Lieber Luft- oder Wasserkühlung? Von Werk aus sind drei der neuen Silent Wings 3-Lüfter als 140-mm-Modell vorinstalliert. Zwei Lüfter befinden sich in der Front und ein weiterer Lüfter ist an der Rückwand befestigt.

be quiet! Dark Base 900 - Silent Wings 3 Lüfter HintenVon Werk aus sind drei Silent Wings 3-Lüfter vorinstalliert. Zwei sitzen in der Front und einer an der Rückseite (siehe Bild).

Ein weiterer 140-mm-Lüfter findet in der Front Platz, wenn der Käfig für optische Laufwerke entfernt wird. Im Deckel können ebenfalls drei 140-mm-Lüfter untergebracht werden. Alternativ finden hier vier 120-mm oder ein einzelner 180-mm-Lüfter ihren Platz. Am Boden können ein einzelner 120-mm-Lüfter oder zwei 140-mm-Lüfter verbaut werden.

Lüftersteuerung mit kleinem Makel

An die integrierte Lüftersteuerung lassen sich vier 4-Pin-PWM-Lüfter sowie vier 3-Pin-Lüfter anschließen. Über den Schieberegler an der Vorderseite kann zwischen dem PWM-Modus sowie dem manuellen Modus hin- und hergewechselt werden. Leider fehlt eine Rasterung, die erkennen lässt, wann welcher Modus tatsächlich aktiv ist. Dadurch wirkt die Lüftersteuerung haptisch etwas minderwertig. Dafür hält das be quiet! Dark Base 900 das Herstellerversprechen und ist sehr leise. Die Kombination aus Dämmmatten, den neuen Lüftern und den schallbrechenden Luftauslässen trägt Früchte.

Großzügiges Platzangebot für Radiatoren

Wer lieber auf eine Wasserkühlung setzt, dem stehen folgende Optionen offen: In der Front und im Deckel kann ein Radiator mit 240, 280, 360 oder 420 mm verbaut werden. Die Rückseite bietet Platz für Modelle mit 120 oder 140 mm. Am Boden ist eine ähnliche Konfiguration möglich, mit dem Unterschied, dass auch ein Modell mit 280 mm Platz findet. Die Pumpeneinheit kann mit der WCS-Halterung verschraubt und anschließend auf eine der HDD-Vorrichtungen platziert und verschraubt werden. Ein Wassertank lässt sich an dem HDD-Panel befestigen.

Fazit

Ist be quiet! mit dem Dark Base Pro 900 das perfekte Gehäuse gelungen? Vieles spricht dafür, doch letztendlich summieren sich zu viele Negativpunkte, um diese Frage mit einem klaren ja zu beantworten. be quiet! ist jedoch nah dran. Dank der modularen Bauweise lässt es sich stark den eigenen Bedürfnissen anpassen. Positiv fallen Alleinstellungsmerkmale wie das herausnehmbare Mainboardtray auf, das auch als Bench-Table genutzt werden kann. Das Kühlsystem ist durchdacht, bietet viele Kühlungsoptionen inklusive Staubfilter und wird dem Herstellernamen mehr als gerecht – das Dark Base 900 Pro ist angenehm leise. Nicht ganz überzeugt sind wir von der Lüftersteuerung, die im Vergleich zum restlichen Gehäuse etwas minderwertig wirkt und eine klare Rasterung missen lässt. Gut gefallen hat uns hingegen das schlichte Design, das in der Pro-Variante mit einem schicken Seitenteil aus Hartglas aufwarten kann. Etwas Kritik muss sich be quiet! für die Montage der Laufwerke gefallen lassen, die nicht ohne Werkzeug vonstattengeht. Zudem hätten wir einen USB Typ C-Anschluss erwartet. Abgerundet wird das insgesamt sehr positive Gesamturteil durch die induktive Ladestation sowie die anpassbare Beleuchtung. Letztendlich überwiegen die positiven Eigenschaften, weshalb wir dem 249 Euro teurem be quiet! Dark Base Pro 900 eine klare Empfehlung aussprechen.

be quiet! Dark Base Pro 900 Award

Pro Contra
  • ansprechendes Design mit Seitenfenster aus Hartglas
  • kein USB Typ C am I/O-Panel
  • modulare Bauweise / invertierter Einbau möglich
  •  Lüftersteuerung wirkt etwas minderwertig
  • viel Platz für High End-Hardware
  • keine werkzeuglose Montage der Laufwerke
  • leicht zu reinigende Staubfilter an allen wichtigen Positionen
 
  • drei Silent Wings 3 Lüfter vorinstalliert
 
  • integrierte Lüftersteuerung + viele Kühlungsmöglichkeiten
 
  • spezielle Luftauslässe & Dämmmatten für leisen Betrieb
 
  • gutes Kabelmanagement
 
  • QI-Ladestation & anpassbare Beleuchtung
 

 

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Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

...ist stellvertretender Chefredakteur und zeichnet sich insbesondere für die Tests der Hardwarekategorie verantwortlich und füttert den APC-YouTube Kanal mit neuen Videos zu allerlei Produkten. Stehen keine größeren Hardwaretests an, widmet er sich Produkten der Consumer Electronics-Welt und fühlt neuen Lautsprechern, Kopfhörern oder mobilen Geräten auf den Zahn.

Kommentare (2)

  • alfred

    |

    hallo,
    ich würde mri gerne einen Rechner mit diesem Gehäuse zusammenbauen: wo finde ich eien Stücklsite, was ich alles an Komponenten zusätzlich besorgen muss?

    Antworten

    • Niklas Ludwig

      Niklas Ludwig

      |

      Hallo Alfred,

      wir arbeiten noch an einer Liste geeigneter Komponenten, die wir dann veröffentlichen werden.

      Viele Grüße
      Niklas

      Antworten

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