GeForce GTX 260 und GTX 280 im Test
XFX GeForce GTX 260 XXX
Mit einem ungewöhnlichen Klinkenschild "Do not disturb" (Nicht Stören) will XFX vorallem die Gamer unter den PC-Usern ansprechen. Diese Zielgruppe soll auch Gefallen an dem beigelegten Spiel "Assassin's Creed" finden. Des Weiteren gibt es eine Treiber-CD sowie passende Kabel für das Netzteil dazu. Ein DVI-Analog Adapter liegt ebenfalls bei. Besitzer von zwei analogen Bildschirmen müssen hier zum Ersatzteilzubehör greifen und einen zusätzlichen Adapter kaufen. Außerdem fehlt ein DVI-HDMI Adapter. Das passende Kabel zum Verbinden des Onboardsounds mit der Grafikkarte liegt dafür im Karton.
Technische Daten
- Chipsatz: GeForce GTX 260 (GT200)
- Taktfrequenz: 640 MHz
- Speichertakt: 1150 MHz
- Shadertakt: 1363 MHz
- Speicher: 896 MB GDDR III
- Speicherinterface: 448 bit
- Eingänge: -
- Ausgänge: 2x DVI-I (HDMI), 1x TV-Out (HDTV)
- DirectX: 10
- Shader-Model: 4.0
- Shader Einheiten: 192 Stream Prozessoren
Mit fast 27 Zentimetern ist die Platine sehr lang, sodass die Stromanschlüsse seitlich platziert wurden. Eben diese sind ein großer Problempunkt bei der Installation der Grafikkarte. Für gewöhnlich kann man die Stecker des Netzteils ohne Probleme in die Löcher stecken, allerdings müssen bei diesem Modell die Stecker mit etwas Gewalt in die entsprechenden Anschlüsse gedrückt werden. Das Problem liegt hier eindeutig bei den Stromports der Grafikkarte, da es in der Vergangenheit zu keinen derartigen Problemen kam.
Auf der Platine sitzt eine große schwarze Abdeckung, die als Luftkanal dient. Neben der Funktion als Luftkanal dient die starre Abdeckung als Stabilisator, da die komplette Grafikkarte ein hohes Eigengewicht hat. Würde die Grafikkarte nicht stabilisiert werden, könnte sie das Mainboard bzw. die PCIe Slots verbiegen und beschädigen. Der 70 Millimeter große Radiallüfter zieht zum einen Luft von oben und zum anderen auch von der Rückseite an. Dort befinden sich große Lufteinlässe. Bei seiner Arbeit fällt der Lüfter nicht negativ auf und wird nur als leises Summen wahrgenommen.
Wie man bei allen neuen Grafikkarten zwei digitale Ausgänge für Bildschirme findet, sind sie auch hier vorhanden. Ebenso der digitale TV-Ausgang. Verwunderlich ist allerdings, dass XFX keinen HDMI-Adapter zum Lieferumfang dazulegt. Die GTX 200er-Serie unterstützt die HDMI-Technik (digitale Übertragung von Video- und Audiosignalen über ein einziges Kabel), sofern die Grafikkarte mit einem zwei-adrigen Kabel (beiliegend) mit dem Soundanschluss des Mainboards verbunden wird.
Overclocking
Hierzu muss erwähnt werden, dass durch ein Übertakten der Grafikkarte die Herstellergarantie verloren geht. Des Weiteren können durch Überhitzung der Karte auch weitere Komponenten im System in Mitleidenschaft gezogen werden. Achten Sie deshalb unbedingt auf eine gute Belüftung des Gehäuses, insbesondere der Grafikkarte. Sobald Bildfehler auftreten, sollte der Takt von Grafikchip und/oder Speicher umgehend gesenkt werden.
Wie schon beschrieben, liefert XFX seine GTX 260 XXX als übertaktete Grafikkarte aus. Der Chiptakt liegt bei 640 MHz statt 576 MHz und der Speichertakt wurde um 150 MHz auf 1150 MHz erhöht. Der Speicher konnte trotz des erhöhten Taktes noch stärker übertaktet werden. Größere Leistungssteigerungen kann aber beim Chiptakt verzeichnet werden.
| Standardtakt | Übertaktet | |
| Chip | 640 MHz | 720 MHz |
| Speicher | 1150 MHz | 1170 MHz |
- Einleitung, Testsystem
- XFX GeForce GTX 260 XXX
- Zotac GTX 280 AMP! Edition
- Benchmarks - 3DMark06
- Benchmarks - 3DMark Vantage
- Benchmarks - PCMark05
- Benchmarks - Call of Juarez
- Benchmarks - Company of Heroes
- Benchmarks - Crysis
- Benchmarks - Far Cry
- Benchmarks - HL2: Lost Coast
- Benchmarks - Quake 4
- Benchmarks - Serious Sam 2
- Benchmarks - World in Conflict
- Overclocking & Stromverbrauch
- Fazit



















