Radeon HD 3650 und HD 3450 im CrossFire Test - Günstige Alternative?
HIS Radeon HD 3650 iSilence III
Der Grafikkartenhersteller HIS liefert neben der Platine noch eine CrossFire Brücke sowie Adapter für die DVI-Ausgänge mit. Damit ist es möglich einen analogen Bildschirm oder ein HDMI-Gerät mit der Grafikkarte zu verbinden. Des Weiteren legt HIS noch Hinweise zur Installation sowie eine Treiber-CD bei.
Technische Daten
- Chipsatz: Radeon HD 3000 (RV635)
- Taktfrequenz: 725 MHz
- Speichertakt: 700 MHz
- Shadertakt: 725 MHz
- Speicher: 512 MB GDDR III
- Speicherinterface: 128 bit
- Eingänge: -
- Ausgänge: 2x DVI-I (HDMI), 1x TV-Out (HDTV)
- DirectX: 10.1
- Shader-Model: 4.1
- Shader Einheiten: 120 Stream Prozessoren
Die dunkelblaue Platine besitzt zwar nur ein Single-Slot-Design benötigt jedoch Platz auf der Rückseite für die Heatpipe. Die chromfarbenen Röhrchen leiten eine Flüssigkeit von dem Grafikchip zum oberen Teil der Heatpipe. Am Ende dieser Röhrchen sind mehrere Aluminiumkühlstreben angebracht, die zur Kühlung der Flüssigkeit dienen. Um die Grafikkarte optimal zu kühlen, ist ein Luftstrom durch das Gehäuse von Nöten. Passive Komponenten, wie die Grafikkarte oder die Northbridge sind am kühlsten wenn ein Lüfter in der Front und einer in der Rückwand des Gehäuses montiert wird. Es ist davon auszugehen, dass die Temperatur höher ausfällt, wenn die Grafikkarte spiegelverkehrt eingebaut wird. Dies ist in manchen Gehäusen der Fall, bei denen der Mainboardschlitten sich auf der linken Seite befindet.
Der 512 MB große GDDR3-Speicher wird durch kleine Aluminium-Kühler auf Temperatur gehalten. Auf der Rückseite bleibt genügend Platz zwischen den Kühlkörpern und der Heatpipe. Die rückseitige Heatpipe kann allerdings zu Inkompatibilität führen, so dass ein Einbau unmöglich wird. Auf einem ASUS P5B Mainboard kollidiert die HD 3650 iSilence III mit Speicherriegeln in der ersten Bank, sofern diese größere Heatspreader besitzen. Speicherriegel ohne Heatspreader stehen der Grafikkarte nicht vollkommen im Weg. Die Fins der Heatpipe können dann ein wenig zurecht gebogen werden. Vor einem Kauf muss man sich daher informieren, ob die Grafikkarte überhaupt in das eigene System passt.
Damit die Full HD-Unterstützung auch auf jedem Gerät zur Geltung kommt, wurden die beiden DVI-Ausgänge vergoldet. Diese veredeln nicht nur das Aussehen der Grafikkarte, sondern sorgen auch für eine optimale Signalübertragung. Über einen Adapter kann ein HDMI-Gerät mit der Grafikkarte verbunden werden. Ein HDMI-Kabel liegt, wie bei der GeForce 9800 GX2 gesehen, nicht bei. Der TV-Ausgang bietet Anschlussmöglichkeit an ein TV-Gerät.
HIS taktet seine Grafikkarte nicht mit dem Referenztakt. Der Speichertakt wurde von 800 MHz auf 700 MHz heruntergetaktet. Damit erreicht man eine niedrigere Temperatur. Der Takt des Grafikchips wurde nicht verändert.
Overclocking
Hierzu muss erwähnt werden, dass durch ein Übertakten der Grafikkarte die Herstellergarantie verloren geht. Des Weiteren können durch Überhitzung der Karte auch weitere Komponenten im System in Mitleidenschaft gezogen werden. Achten Sie deshalb unbedingt auf eine gute Belüftung des Gehäuses, insbesondere der Grafikkarte. Sobald Bildfehler auftreten, sollte der Takt von Grafikchip und/oder Speicher umgehend gesenkt werden.
Mit dem Treiber-Tool Overdrive wurde die Radeon HD 3650 übertaktet. Da die HIS Grafikkarte einen langsameren Speichertakt aufweist, lag besonders großeres Interesse darin, diesen höher zu takten. Dies stellte sich als sehr einfach heraus. Der Speichertakt konnte auf bis auf 920 MHz angehoben werden. Der GPU-Takt ließ auf 837 MHz steigern.
| Standardtakt | Übertaktet | |
| Chip | 725 MHz | 837 MHz |
| Speicher | 700 MHz | 920 MHz |
- Einleitung, Testsystem
- HIS Radeon HD 3650 iSilence III
- HIS Radeon HD 3450
- Benchmarks - 3DMark05
- Benchmarks - 3DMark06
- Benchmarks - PCMark05
- Benchmarks - Call of Juarez
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- Benchmarks - Crysis
- Benchmarks - Far Cry
- Benchmarks - HL2: Lost Coast
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- Benchmarks - World in Conflict
- Overclocking & Stromverbrauch
- Fazit





















