CoolerMaster Hyper 48, Titan Vanessa L-Type, Scythe Kama und Kamaboko Z im Test
| Model | zugelassen für Sockel | Preis |
| CoolerMaster Hyper48 | 478, 754, 775, 939, 940 | 44,90 Euro |
| Titan Vanessa L-Type | A, 478, 754, 775, 939, 940 | k.A. |
| Scythe Kamaboko Z | 478, 754, 775, 939, 940 | 29 |
| Scythe Kama | 478, 754, 939, 940 |
Unser Dank geht an folgende Firmen für die Bereitstellung der Produkte.
CoolerMaster Hyper 48
| U/min | 1400 |
| Lüftergröße | 80x80x25mm |
| CFM | k.A. |
| dBA | 19 |
| Größe | 105 x 94 x 94mm |
| Material | Kupfer, 864g |
| Zugelassen für Sockel | 478, 754, 775, 939, 940 |
Beginnen möchte wir in diesem Test mit dem CoolerMaster Hyper 48. Dieser CPU Kühler kann, wie bereits oben in der Tabelle aufgelistet, auf mehreren verschiedenen Systemen installiert werden. Dementsprechend üppig fällt auch der Lieferumfang des Hyper 48 aus. Neben dem benötigten Montagematerial für fast alle gängigen Sockel für AMD- und Intel-Systeme legt der Hersteller dem Kühler noch eine Tube Wärmeleitpaste und ein CoolerMaster Case Badge bei.
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Der Kühler selbst besteht fast komplett aus Kupfer, was sich spätestens bei der ersten Installation an seinem hohen Gewicht bemerkbar macht. Der CoolerMaster Hyper bringt stolze 864 Gramm auf die Waage und ist im übrigen mit den Maßen von 105 x 94 x 94mm nicht gerade klein ausgefallen. Bei näherer Betrachtung wird auch deutlich, warum der Kühler so groß ist. Zum einem kommt ein großer 92mm Aktivlüfter zum Einsatz, auf dessen Details wir später noch genauer eingehen werden, zum anderen verfügt dieses Produkt über ein 4-adriges Heatpipe-Kühlsystem.
Der Passivkühlkörper, der insgesamt keine Verarbeitungsmängel aufweist, wird von 4 Kupfer-Röhrchen durchzogen. Mit diesem System wird die Abwärme des Prozessors von der Bodenplatte über die Röhrchen noch oben zum Lüfter befördert und wird dort mit Hilfe des erzeugten Luftstromes abgeführt. 31 Kühllamellen unterstützen den Kühlvorgang.
Die eben erwähnte Bodenplatte wurde beim Hyper 48 plan geschliffen. Um sie herum sind vier Löcher zu finden, die zur Montage eines Halterungssystems dienen.
Somit wären wir auch schon beim ersten Knackpunkt, bzw. Mangel des Hyper 48 angelangt. Bei der Installation zum Beispiel auf einem Sockel 775 Prozessor wird der mitgelieferte Montagerahmen auf der Bodenplatte befestigt. Jeweils an den 4 Ecken sind Vorrichtungen zu finden, wo zum Schluss die Schrauben hindurch geführt und mit dem Mainboard verbunden werden. Leider sind die 4 "Arme" des Montagerahmens etwas zu kurz geraten, sodass eine Fixierung der Schrauben nur mit viel Aufwand möglich ist. Im schlimmsten Fall müssten sogar die äußeren Kühllammellen etwas nach innen gedrückt werden, um eine problemlose Installation des Kühlers zu ermöglichen.
Hier sollte der Hersteller ggf. etwas nacharbeiten.
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| Der Lüfter wird durch ein schwarzes Lüftergitter geschützt. | |
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Damit die heiße Luft auch vom Prozessor weg transportiert werden kann, kommt ein leiser 92mm Lüfter zum Einsatz. Dieser wurde auf einen Aluminiumrahmen, der wiederum auf dem Kühlkörper befestigt wurde, fixiert. Mit ruhigen 1400 Umdrehungen pro Minute verrichtet dieser seine Arbeit und erzeugt dabei einen kaum wahrnehmbaren Geräuschpegel von nur 19dBA.
Wie anhand der unten stehenden Tabelle zu erkennen ist, ist der Kühler auch sehr gut zum Übertakten geeignet. Trotz der eigentlich geringen Arbeitsgeschwindigkeit war es in unserem Test kein Problem, den Prozessor im übertakteten Zustand unter Volllast in Verbindung mit dem Hyper 48 zu betreiben. Die Temperatur kletterte nicht über 62 Grad Celsius.

Pro
gute Verarbeitung
Design
Heatpipe-Technologie
gute Kühlleistung
sehr leise
Contra
Probleme bei Montage
Den CoolerMaster Hyper 48 können Sie u.a. hier kaufen.
Titan Vanessa L-Type 120mm
| U/min | 900 -1800 |
| Lüftergröße | 120x120x25mm |
| CFM | 33,53 - 71,09 |
| dBA | 20 - 34 |
| Größe | 150x130x117mm |
| Material | Alu, Kupfer, ~750g |
| Zugelassen für Sockel | A, 478, 754, 775, 939, 940 |
Unser nächster Kandidat stammt aus dem Hause Titan. Dieses Kühlermodell wurde auf den Namen Vanessa L-Type getauft. Ähnlich wie bei Thermaltakes Tower Kühlern, ist auch der Passivkühlkörper aufgebaut. Durchzogen ist der Passivkühlkörper mit einer großen 2,5cm (im Durchmesser) dicken Heatpipe-Röhre. Diese transportiert die Wärme von der Kühlplatte aus nach oben in Richtung der Kühllamellen. Die Kühlplatte besteht aus Kupfer. Die Oberfläche wurde so plan geschliffen, dass man sich in ihr spiegeln kann. Die Kühllamellen bestehen aus leichtem Aluminium, was den Kühler insgesamt, trotz seiner Größe, recht leicht macht.
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Doch zunächst einige Worte zum Lieferumfang. Wie auf den oben gezeigten Bildern zu erkennen, wird in dem großen Karton alles nötige Monatagematerial, um den Kühler auch auf alle gängigen Sockel installieren zu können, mitgeliefert. Sogar ein großer Schraubenzieher ist dabei. Zur Unterstützung für die Montage ist eine ausführliche und bunt-bebilderte Anleitung mitgeliefert worden.
Die Verarbeitung ist ok. Am Kühler selbst konnten wir keine scharfen Kanten feststellen, dafür aber an der mitgelieferten 3,5" Slotblende.
Betrachtet man die Kühllamellen genauer, so fällt auf, dass diese eine Schmetterlingsform besitzen.
Als Aktivlüfter kommt ein großer 120mm Lüfter zum Einsatz. Dieser wurde direkt an den Lamellen fixiert und kann jedoch nicht, wie beim Modell mit 92mm Lüfter, abgenommen werden.
Im Betrieb arbeitet der Lüfter mit 900-1800 Umdrehungen pro Minute und erzeugt dabei einen Lärmpegel von ca. 20-34dBA. Die Umdrehungsgeschwindigkeit kann hier bequem per Drehpoti, integriert in eine 3,5" Blende, vom User reguliert werden. Wer keinen freien 3,5" Schacht besitzt, der kann den Regler auch in eine dafür vorgesehene Slotblende einbauen. Dazu müssen lediglich zwei Schrauben gelöst werden und schon lässt sich der Regler umbauen. Die dafür vorgesehenen Anschlusskabel besitzen bei diesem Modell die richtige Länge, sodass das Drehpoti auch in einem größeren Gehäuse installiert werden kann. Für den Office Betrieb reduziert man dementsprechend die Geschwindigkeit und senkt somit den Lärmpegel. Mit ca. 800U/min ist der Lüfter kaum hörbar, sodass der Eindruck entsteht, man würde den Prozessor nur Passiv kühlen.
Bevor man jedoch so verfährt, sollte man mit einem Tool oder im BIOS die CPU-Temperatur regelmäßig kontrollieren, um somit einen Hitzeschaden am Prozessor zu verhindern.
Ein besonders Highlight stellt zudem die mitgelieferte blaue Wärmeleitpaste dar. Jedoch konnten wir in unserem Test keinen Unterschied zur herkömmlichen Wärmeleitpaste feststellen.
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Der Vanessa Kühler L-Type mit dem großen 120mm Lüfter bietet eine sehr gute Kühlleistung. Die zahlreichen Kühllamellen bieten eine so große Oberfläche, dass der Lüfter in den meisten Fällen nicht mehr als mit 1000 Umdrehungen pro Minuten betrieben werden muss. Des Weiteren sorgt die integrierte Heatipipe für einen schnellen Wärmeaustausch zwischen Prozessor und Kühler.
Aufgrund der Größe von 150x130x117mm ist dieser Kühler nur für Systeme mit einem großen Gehäuse geeignet. Einige Miditower dürften da schon ausscheiden. Positiv ist zu sagen, dass Titan auf der Verpackung den potentiellen Kunden schon einmal vorwarnt mit dem Satz in einem gelb-hinterlegten Kasten: "Caution, this cooler is a bit big. Please check if it fits your case."
Aber die Möglichkeit diesen Kühler verwenden zu können, hängt nicht nur davon ab, wie groß das Gehäuse ist, nein auch wir mussten feststellen, dass es auf Mainboards mit großen Northbridge-Kühler Probleme geben kann. Wie auf den Bildern zu sehen, konnten wir den 120er Vanessa Kühler nur in eine Richtung montieren. Der Aktivlüfter zeigt in diesem Fall nach oben.
Insgesamt ist es also nicht nur eine Frage des Geldbeutels sich für diesen Kühler zu entscheiden, sondern auch von der größte des Gehäuses und des Northbridge Kühlers abhängig. Da keine Kompatiblitätsliste, die zumindest für Mainboards sinnvoll wäre, beigelegt wurde gilt das Motto: "Probieren geht über studieren."
Wir für unseren Fall sind auf der einen Seite von dem Kühler mit seiner sehr guten Kühlleistung begeistert, können jedoch diesen nicht empfehlen und verweisen auf den kleineren Bruder, den Vanessa S-Type mit 92mm Lüfter, der bereits im Test von Dezember 2004 sehr gut abgeschnitten hatte und der auch aufgrund seiner Größe in kaum ein System nicht passen dürfte.
Pro
sehr gute Kühlleistung
Verarbeitung des Kühlkörpers
Geräuschentwicklung
Lieferumfang
Kompatibel zu AMD und Intel
Montage
Contra
zu groß für einige Midi-Gehäuse
teilw. Probleme mit Northbridge Kühler (Größe)
Den Titan Vanessa L-Type können Sie zu einem Preis von 49,- Euro hier kaufen.
Zum Test der älteren 92mm Version gelangen Sie hier.






































