APACK Cooler Test
In diesem Kühler-Review haben wir uns vier neue Modelle aus dem Hause APACK etwas näher angesehen.
Es handelt sich dabei um die folgenden Modelle:
ZEROtherm CF900/CF800 Technische Daten (Herstellerangaben)
U/min
900-2300
Lüftergröße
~ 90 mm
CFM
k.A.
Lautstärke
16-30 dBA
Größe
100 x 94 x 77 mm
Material
Kupfer ca. 562g
Alu ca. 357g
Zugelassen für Sockel
775
Der APACK Zerotherm CF900 besteht im Gegensatz zum CF800 komplett aus Kupfer. Der kleinere Bruder hingegen besitzt Aluminium-Fins. Bodenplatte und Heatpiperöhrchen bestehen bei beiden Modellen aus Kupfer, das vernickelt wurde, und somit auch silbern schimmert.
Der mit seinen Maßen von 100 x 94 x 77 mm sehr kompakte Kühler sollte auch auf Micro-ATX-Mainboards seinen Platz finden. Die Kupfervariante bringt 562g auf die Waage und ist somit um 200 Gramm schwerer als die Alu-Version.
Insgesamt vier Heatpiperöhrchen bohren sich ihren Weg durch insgesamt 46 Kühllammellen. Die Verarbeitung des Passivblocks ist auf einem sehr hohen Niveau. Scharfe Kanten oder verbogene Fins sind uns bei beiden Versionen nicht aufgefallen. Auch die Bodenplatte wurde sehr sauber bearbeitet und sehr plan geschliffen, um die Wärmeabgabe von Prozessor zum Kühler zu optimieren. Von Haus aus weisen beide Modelle auf der Bodenplatte bereits eine dünne Schicht Silver-Wärmeleitpaste auf. Zusätzlich liefert der Hersteller noch eine weitere Tube Wärmeleitpaste mit.
Auf einem silbernen Rahmen, der sich über die Passivkühlkörper erstreckt, sitzt der ca. 90mm große, aus transparenten Kunststoff gefertigte Lüfter. Dieser arbeitet, je nach Mainboardsteuerung zwischen 900 und 2300 Umdrehungen pro Minute und erzeugt dabei einen Lärmpegel zwischen 16 und 30dBA (laut Hersteller).
Die beiden CF-Kühler-Modelle lassen sich ausschließlich auf Sockel 775 Systemen installieren. Eine entsprechende Backplate wird mitgeliefert. Anschließend wird der bereits fertige Kühler samt Lüfter mittels vier Schrauben auf dem Mainboard fixiert. Dabei wurden die Schrauben mit jeweils einer Feder ausgestattet, sodass ein zu großer Anpressdruck vermieden wird, der im schlimmsten Fall dem Mainboard schaden kann. Nachfolgend ein paar Bilder von der Variante, die primär aus Aluminium hergestellt wurde. Der transparente Lüfter arbeitet im unteren Drehzahlbereich angenehm leise. Wird die Lüftersteuerung vom Mainboard deaktiviert sind seine 30dBA schon deutlich wahrnehmbar. Ausgestattet mit ein paar blauen LEDs, erstrahlt der Lüfter in einem hellen blau. Zu Schade nur, wenn der Tower keine Seitenwand mit Fenster besitzt.


Die Zerotherm Kühler gibt es in zwei verschiedenen Varianten: Kupfer und Aluminium.


Eine Schutzfolie soll Kurzschlüsse zwischen Mainboard und Backplate vermeiden.
Die Installation ist binnen sechs Minuten erledigt. Da der Kühler eine Backplate verwendet, muss das Mainboard vor dem Umbau ausgebaut werden.


Der Kühler wurde insgesamt sehr sauber verarbeitet.




Ab Werk wurde die Bodenplatte mit einer dünnen Schicht Wärmeleitpaste überzogen.




Auch bei diesen Modell gibt es an der Verarbeitung nichts zu bemängeln.
In unserem Test konnten wir sehr gute Kühlergebnisse erzielen. Mehr dazu in der folgenden Tabelle auf Seite 2.




Aufgrund der kompakten Maße ist auch rund um den Kühler herum noch ausreichend Platz. Es gab keine Platzprobleme im Bereich des Arbeitsspeichers oder der Northbridge.
Fazit
Die Zerotherm Modelle CF900 und CF800 arbeiten mit aktivierter Mainboardsteuerung hauptsächlich im angenehmen Lautstärkebereich. Der kompakte Kühler wurde zudem sehr sauber verarbeitet und sollte auch auf fast jedes Mainboard passen.

Pro
- sehr gute Verarbeitung
- kompaktes Design
- Heatpipe-Technologie
- einfache Installation
Contra
- -
Ein Preis ist leider noch nicht bekannt.
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