OCZ Tempest und SilverStone Nitrogon NT06 im Test
OCZ Tempest
Technische Daten (Herstellerangaben)
| U/min | 2500 |
| Lüftergröße | 95 mm |
| CFM | 44,0 |
| Lautstärke | < 33 dBA |
| Größe | 95 x 87 x 51 mm |
| Material | Kupfer ca. 660g |
| Zugelassen für Sockel | 939, AM2, 478 und 775 |
Beginnen wir mit dem Tempest von OCZ. Dieser Kühler lässt sich auf alle gängigen Sockel installieren. Dementsprechend umfangreich fällt der Lieferumfang des Kühlers aus. So ist neben dem Montagematerial noch eine kleine Tüte Wärmeleitpaste und eine bebilderte Anleitung vorzufinden.
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| Der runde 92mm Lüfter arbeitet mit 2500 Umdrehungen pro Minute. |
Der Kühlerkörper selbst besteht aus Kupfer und bringt so ohne den Lüfter ein Gewicht von 580 Gramm auf die Waage. Inklusive Lüfter wird der Tempest ca. 660 Gramm schwer.
Wie wir feststellen mussten, hat der Hersteller besonders auf die Verarbeitung wert gelegt. So konnten wir keine scharfen Kanten feststellen. Auch die Bodenplatte wurde sehr sauber verarbeitet und zudem so plan geschliffen, dass ein Spiegeleffekt auftrat.
Durchlöchert von insgesamt vier Heatpiperöhrchen, die von der Bodenplatte aus starten, sind im oberen Teil des Kühlers die Kühllamellen vorzufinden. Dort enden auch die Röhrchen und können dort die Wärme an die Lamellen abgeben, die wiederum durch den aufliegenden Aktivlüfter gekühlt werden.
Mit den Maßen von 95 x 87 x 51mm macht der Kühlkörper einen kompakten Eindruck, sodass auch dem Einbau in kleinere PC-Gehäuse nichts im Weg stehen sollte.
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| Insgesamt vier Heatpiperöhrchen sollen die Wärmeabgabe beschleunigen. | |
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| Die Verarbeitungsqualität ist durchweg sehr gut. |
Damit eine Installation des Kühlers möglich wird, hat der Hersteller entsprechende Bohrungen, die sich direkt neben der Bodenplatte befinden, vorgenommen. Hier können die Module, abhängig von dem jeweiligen Sockel, fixiert werden.
Um den Kühler installieren zu können muss das Mainboard ausgebaut werden. Eine passende Backplate wird dann auf der Rückseite fixiert. Auf der gegenüberliegenden Seite werden dann zwei Halterungen neben dem Sockel montiert. In Verbindung mit zwei Schrauben, wird somit der Anpressdruck zwischen Prozessor und Kühlkörper erzeugt. Zusätzlich werden in die Zwischenräume der beiden Schrauben Federn installiert, die ein zu starkes Fixieren des Kühlers verhindern sollen. Der Hersteller rät zudem im Handbuch die Schrauben nur handfest anzuziehen und dem Erfolg nicht mit Gewalt nachzuhelfen. Dies kann im schlimmsten Fall zur Beschädigung des Mainboards führen.
Anhand der bebilderten Anleitung ist eine Montage binnen elf Minuten zu bewältigen. Die meiste Zeit verschlingt dabei den Ausbau bzw. Widereinbau des Mainboards.
Sitzt dann der Kühlkörper fest auf dem Prozessor und wurde auch die Wärmeleitpaste nicht vergessen, so kann der Aktivlüfter auf dem Kühlkörper fixiert werden. Dabei handelt es sich um einen 92mm Lüfter, der laut Herstellerangaben mit 2500 Umdrehungen pro Minute arbeiten soll. Der Geräuschpegel soll sich dabei auf 33dBA belaufen.
Die Installation des Lüfters erfolgt dabei ohne Schrauben. Mittels des Halter-, Klammersystems wird der Lüfter einfach zwischen beide Klammern gedrückt und von diesen automatisch gehalten. Die Haltevorrichtung selbst wird durch das gleiche System am Kühlkörper gehalten. Wem das aber zu unsicher ist, der kann natürlich den Lüfter auch mit Schrauben montieren.
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| Damit der OCZ Tempest installiert werden kann, muss das Mainboard ausgebaut werden. | |
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| Ohne Schrauben wird der Aktivlüfter auf dem Kühlkörper fixiert. | Der Lüfter im Einsatz. |
Ausgestattet mit ein paar blauen LEDs, erstrahlt der Lüfter in einem hellen blau. Zu Schade nur, wenn der Tower keine Seitenwand mit Fenster besitzt. Die Messergebnisse finden Sie auf der nächsten Seite.
Fazit
Die Temperaturergebnisse des OCZ Tempest sind im oberen Mittelfeld aller Ergebnisse einzuordnen. So kletterte die Temperatur bei 3,0GHz und einer 100prozentigen Auslastung nicht über 54°C. Auch bei 3,6GHz war bei 61°C Schluss. Da der Lüfter über keine Steuerungseinheit verfügt, arbeitet dieser mit konstanten 2500 Umdrehungen pro Minute. So gehört der Tempest mit seinen 33dBA zwar nicht zu den Silent-Lüftern, jedoch ist er im Betrieb nicht störend durch seine Lautstärke aufgefallen.
Besonders positiv empfanden wir die durchweg sehr gute Verarbeitung und das einfache Installationssystem des Lüfters. Aufgrund des Aus- bzw. Widereinbaus des Mainboards nimmt die gesamte Prozedur etwa elf Minuten in Anspruch. Dies sollte aber auch für Laien kein Problem darstellen. Die mitgelieferte Anleitung gibt dazu ausreichend Hilfestellung.

Pro
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sehr gute Verarbeitung
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kompaktes Design
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Heatpipe-Technologie
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Beleuchtung
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schraubenlose Installation des Lüfters
Contra
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Ein Preis ist leider noch nicht bekannt.




























