Preytek Omega 240 Wasserkühlungssystem im Test

Installation und Inbetriebnahme

Die Installation ist binnen 15-20 Minuten zu bewältigen. Zunächst muss geprüft werden, wie lang der Schlauch zwischen CPU-Cooler und externer Kühleinheit sein muss. Insgesamt stehen dem Käufer 3m PVC Schlach in der Größe 10/7mm zur Verfügung. Anschließend muss der Schlauch auf die richtige Größe geschnitten werden. Ist das passiert werden die Enden über die Anschlüsse der externen Einheit gestülpt mit einem Drehverschluss fixiert. Nun erfolgt die Installation des CPU Kühlers. Nach dem selben Prinzip müssen erst die entsprechenden Anschlüsse verschraubt und dann mit den gegenüberliegenden Schlauchenden verbunden werden. Jetzt muss der Ausbau des Mainboards vorgenommen und die Universalhalterung am CPU-Cooler fixiert werden. Der Kühler wird dann über die vier überstehenden Schrauben auf die Oberfläche der CPU geschoben. Natürlich darf hier die Wärmeleitpaste nicht vergessen werden. Zum Schluss wird das Konstrukt mit vier Rändelmuttern in Verbindung mit vier Edelstahlfedern fixiert. Es ist wichtig, den Kühler nur handfest anzuziehen, da sonst der Prozessor oder das Mainboard beschädigt werden kann.

Da es sich wie bereits erwähnt um eine Wasserkühlung handelt, muss vor dem ersten Start die entsprechende Flüssigkeit (destilliertes Wasser) eingefüllt werden. Bevor man den PC startet sollte man in einem Probedurchlauf prüfen, ob undichte Stellen existieren. Dies ist mit Hilfe des mitgelieferten ATX-Überbrückungskabel möglich.
Ist alles dicht kann auch der PC gestartet werden.
Beim ersten Start wird zunächst ein "Glickern" hörbar, das jedoch nach ein paar Minuten wieder verschwindet. Ggf. muss danach neues Wasser nachgefüllt werden, da sich erst einmal das Wasser im gesamten System verteilt. Insgesamt passen so fast 500ml in das Omega 240 Wasserkühlungssystem.
Die beiden 120er Lüfter arbeiten bei niedriger Spannung angenehm leise. Erhöht man diese jedoch auf 12V sind die Lüfter deutlich hörbar.

Das System im Betrieb. Die beiden Displays besitzen eine blaue Hintergrundbeleuchtung.
Immer im Blick: die aktuelle Innen- und Wassertemperatur.

 

Als Testsystem kam folgendes zum Einsatz

 

CPU

Intel Core 2Duo E6400 - 2,13GHz, 2MB, 1,315V 1066 MHz FSB und übertaktet auf 2,80GHz bei 1,335V

VGA

mad-moxx GeForce 7800GTX 256MB

Mainboard Gigabyte GA-965-DQ6
RAM G.Skill F2-6400CL4D-2GBJS
HDD Hitachi, 80GB, 7200 U/Min, SATA II
Netzteil Silverstone 750Watt

 

Um eine 100%ige CPU Auslastung zu erreichen, verwendeten wir neben dem Seti Programm noch den Burn-In Modus von SiSoft Sandra.
Testdauer: > 6Std. (jew. unter IDLE, unter Volllast)
Die Temperaturen wurden über den Mainboard- und Omegasensor ausgelesen.

Selbst bei Vollauslastung des Prozessors im übertakteten Zustand kletterte die Temperatur nicht über 45 Grad. Im IDLE-Zustand fiel das Thermometer sogar unter die 30 Grad Marke. Somit wird deutlich, dass das System auch einen Spielraum bietet, den Prozessor zu übertakten.


Fazit

Insgesamt konnte das Preytek Omega 240 Wasserkühlungssystem zum einen dank der guten Verarbeitung und zum anderen aufgrund der einfach Handhabung punkten. Auch die Temperaturergebisse können sich sehen lassen. Die Lüftersteuerung ermöglich das Regulieren der beiden 120mm Lüfter je nach Bedarf und Auslastung des Systems. Über die beiden Displays lässt sich zudem die Wasser- und Innentemperatur ablesen.
Der Preis von knapp 190,- Euro ist zwar kein Schnäppchen, jedoch lässt sich das System beliebig erweitern, wie zum Beispiel mit einem Grafikkarten- oder Chipsatzkühler.

Pro

  • Verarbeitung

  • Installation

  • Lüftersteuerung

  • System sehr leise (bei regulierten Lüftern)

  • Kühlleistung

  • Lieferumfang

Contra

  • Spitze Kanten am CPU Cooler

  • Mainboard muss ausgebaut werden

 


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