SilenX Grafikkartenkühler IXG-80C im Test
Wir haben uns in diesem Test aber ein Modell ohne Heatpipetechnik angesehen. Es handelt sich dabei um den neuen SilenX Grafikkartenkühler IXG-80C Kühler. Die Ergebnisse erfahren Sie im folgenden Review.
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| Insgesamt acht Passivkühlkörper für die Speicherbausteine werden mitgeliefert. |
Lieferumfang
Neben dem Kühler selbst findet man noch eine Tube Wärmeleitpaste, acht Passivkühler für die Speicherbausteine, sowie Befestigungsmaterial im Lieferumfang. Um den Lüfter nicht auf dem Mainboard anschließen zu müssen, liegt ein Stromadapter ebenfalls bei. Eine kurz bebilderte und beschreibende Anleitung lässt den Umbau für den fortgeschrittenen User einfach erscheinen. Für den Laien könnte diese Version jedoch etwas zu knapp formuliert sein.
Auch ein Fancontroller wird mitgeliefert. Mit dessen Hilfe ist es möglich den Lüfter intern zu regulieren. Doch dazu später mehr.
Technische Daten/Kompatibilitätstabelle
| Maße | 105,2 x 146,2 x 30 mm |
|---|---|
| Heatpipes | keine Heatpipes |
| Material | Kupfer |
| Gewicht | 240g |
| Lüfter | 80mm, 1200 - 2400 U/min (mittels Fancontroller) |
ATI:
- ATI Radeon 9xxx Serie
- ATI Radeon Xxxx und Xxxx Serie
NVIDIA:
- NVIDIA GeForce 4 MX420, 440 (SE/8X), 460
- NVIDIA GeForce 4 Ti 4200 (8X), 4400, 4600, 4800
- NVIDIA GeForce FX 5600 (ULTRA), 5700 (ULTRA), 5900 (XT), 5950 (ULTRA)
- NVIDIA GeForce 6600 (GT), 6800 (GT/ULTRA)
- NVIDIA GeForce 7600 (GT), 7800 (GT/GTX)
- Nicht passend für NVDIA 7900er Serie
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| Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut. | |
Features
Der Kühler lässt sich auf eine Vielzahl von aktuellen Grafikkarten montieren. (siehe dazu die Kompatibilitätsliste). Aber nicht nur aktuelle Modelle sondern auch schon ein wenig ältere Grafikkarten können durch diesen Kühler ruhig gestellt werden.
Der Kühlkörper wurde komplett aus Kupfer gefertigt und bringt dennoch nur ein Gewicht von ca. 240 Gramm auf die Waage. Auch die mitgelieferten Passivkühlkörper für den Speicher der Grafikkarte wurden aus dem selben Material gefertigt.
Auf den ersten Blick ist beim SilenX-Kühler eine Ähnlichkeit zu Modellen aus dem Hause Zalman erkennbar. Die so genannte Blattkonstruktion soll dabei für eine große Oberfläche sorgen, die wiederum optimale Kühlergebnisse liefern soll.
Die zahlreichen Lamellen bündeln sich in der Mitte des Kühlkörpers und bilden die Grundfläche, die die Wärme des Grafikprozessors in Verbindung mit Wärmeleitpaste ableiten soll.
Diese Grundfläche wurde zudem sehr gründlich geschliffen. Unebenheiten sucht man hier vergeblich. Auch sind die einzelnen Lamellen sehr gut verarbeitet. Die all zu oft schafkantigen Lamellen sind bei diesem Modell nicht vorhanden.
In einem Radius von 180° erstreckt sich ein Halbkreis von großen Lamellen. Auf der gegenüberliegenden Seite sind nur kleinere Lamellen vorzufinden.
In der Mitte behauptet sich ein aus transparentem Kunststoff gefertigter 80 x 80 x 15 mm Lüfter. Dieser arbeitet je nach Einstellung des Fancontrollers zwischen 1200 und 2400 Umdrehungen pro Minute und erzeugt dabei einen Lärmpegel laut Herstellerangaben von 10 - 18 dBA. Und in der Tat war es uns nicht möglich den Lüfter von den anderen Komponenten in unserem Testsystem herauszuhören. Der Lüfter leistete selbst mit der maximalen Geschwindigkeit seinen Dienst bei einem sehr angenehmen Geräuschpegel, der selbst für empfindliche User kaum wahrnehmbar sein sollte.
Für den optischen Genuss hat der Hersteller den Lüfter mit ein paar blauen LEDs bestückt.
Montage
!!! ACHTUNG: Bei Demontage des Standard-Kühlers geht die Herstellergarantie der Grafikkarte verloren. Wir übernehmen auch keine Verantwortung für eventuelle Schäden, die bei der Installation und Verwendung des Kühlkörpers entstehen könnten !!!
Man beginnt mit der Demontage der originalen Kühlelemente. Nachfolgend sollte man die Bauteile auf dem Grafikboard vorsichtig von eventuellen Rückständen von Wärmeleitpaste / -pads mit etwas Alkohol oder Nagellackentferner befreien.
Anschließend kann der neue Kühler installiert werden. (Bitte die Wärmeleitpaste nicht vergessen)!
Bei unserem Modell mussten die originalen Speichercooler nicht entfernt werden.
Insgesamt war die Montage kein großes Hindernis. Binnen fünf Minuten saß der Kühler fest an seinem Platz.
Problematisch ist hingegen die vom Hersteller versprochene SLI-Fähigkeit zu sehen. Wie auf dem Bild von oben zu sehen ist zwischen dem zweiten PCI-Express-Slot, in dem zur Veranschaulichung eine Bridgekarte steckt, nicht viel Platz. Wird nun eine zweite Grafikkarte hinzugefügt, die womöglich über Speichercooler auf der Rückseite verfügt, stößt diese mit dem Kühler zusammen. Die SLI-Fähigkeit ist also nur eingeschränkt möglich, sofern die zweite Grafikkarte nicht über Sonderkühlformen verfügt, die noch die Rückseite der Karte in Anspruch nehmen.
Betrieb
Das Ziel des Kühlerwechsels ist die Lärmverringerung und die Senkung der GPU-Temperatur. Dazu führten wir den grafikfordernden Futuremark 3DMark05 nur mit den Graphic-Benchmarks im Loop aus. Dieser Test lief ca. eine Stunde. Bei diesem Test lief der kleine Standardkühler der 6600 GT auf vollen Touren und erzeugte einen deutlich hörbaren Sound.
Ausgelesen wurde die Temperatur mit dem Programm RivaTuner. In der Tabelle stehen die maximalen Temperaturwerte, die während des Benchmarks erreicht wurden.
Fazit
Gegenüber dem Standardkühler konnte sich der SilenX-Kühler um Längen absetzen. Gerade bei hoher Beanspruchung des Grafikchips, die wiederum eine verstärkte Wärmeentwicklung mit sich bringt, bewies der kleine 80mm Lüfter in Verbindung mit den sauber verarbeiteten Kupferlamellen seine Stärken. So kletterte die Temperatur nicht mehr über 60°C, wie es noch beim Standardkühler der Fall war.
Aber auch die schnelle Montage und der günstige Preis von derzeit knapp 28,-€ konnten überzeugen.
Problematisch ist hingegen die SLI-Kompatibilität zu sehen, wie oben beschrieben.

Pro
- Kühlleistung
- leise (Fancontroller inkl.)
- Kompatibilität
- schnelle Montage
- Preis-/Leistung
Contra
- beschränkte SLI-Fähigkeit





























