Thermaltake TMG AT1 Grafikkartenkühler im Test
In der heutigen Zeit legt ein PC-User besonderen Wert auf ein leises aber auch leistungsstarkes System. Ein Silent-PC zeichnet sich durch absolute Laufruhe aus.
Wer sich heutzutage Komponenten wie Prozessor oder eine neue High-End Grafikkarte zulegt bekommt zumeist diese Komponenten ausgestattet mir einem Standardkühler ausgeliefert. Diese Kühler sind nicht unbedingt als "Silent" zu bezeichnen. Zu oft erhält man einen lauten und dadurch auch störenden Kühler. Abhilfe schaffen hierbei spezielle Kühler, die wesentlich leiser und in einigen Fällen noch leistungsfähiger sind. In unserem Test haben wir den Thermaltake TMG AT1 Grfaikkartenkühler unter die Lupe genommen und ihn auf seine Kühlleistung überprüft.
Paketinhalt und Installation
- 1x Backplate
- 1x PCI-Slotblende ( mit Belüftungsschlitze )
- 1x Wärmeleitpad ( mit 8 zugeschnittenen Pads )
- 6x kleine Schrauben
- 2x große Schrauben
Der Thermaltake TMG AT1 ist 245mm lang, 94,7mm breit und 43mm hoch. Der Kühlkörper besitzt robuste Aluminium-Kühlrippen. Zudem besitzt der Kühlkörper einen Bodenplatte aus Kupfer. Der komplette Kühler wurde sehr gut verarbeitet. Man findet keine scharfen Kanten oder Unebenheiten. Der Hersteller gibt einen Luftdurchfluss von 9.26 CFM an bei einer Lautstärke von konstanten 16dBA. Die Lebenserwartung des TMG AT1 wird mit 50.000 Stunden angeben.
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| Bildquelle: Thermaltake | |
Das Anbringen des 548 Gramm schweren Grafikkartenkühlers ergab keine Probleme. Zunächst klebt man die Wärmeleitpads auf die VGA Speicherchips der Grafikkarte um die Kühlfunktion des Kühlers am besten zu nutzen. Als nächstes wird die Schutzabdeckung der Wärmleitpaste entfernt um dann den Heatsink auf die Grafikkarte setzen zu können. Nun wird auf der Rückseite der Karte die Backplate befestigt. Die TMG AT1 wird mit nur noch vier Schrauben anstatt den üblichen acht Aufnahmebohrungen einer ATI X1800 XT angeschraubt. Somit spart man Zeit beim Befestigen des Kühlers auf die Karte. Da allerdings ein Gewicht von etwas mehr als ein halbes Kilo besteht, hätte man hierbei doch sicherheitshalber die üblichen acht Befestigungsschrauben übernehmen sollen. Zu guter letzt wird die Grafikkarte samt Kühler in den vorgesehen PCI-Express-Slot eingebaut und verschraubt.
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Testsystem
| CPU |
AMD Athlon 64 X2 4400+ |
| Mainboard | Asus A8N SLI Premium |
| Grafikkarte | Powercolor X1800XT 512MB |
| RAM | 2 x 1024MB OCZ DDR-400 |
| HDD | 2x300 GB Maxtor ( SATA 2, NCQ, 16MB ) |
| Netzteil | BeQuiet! 550Watt Dark Power Pro |
Bei unserem Grafikkartenkühlertest wurde der Standardkühler der Powercolor-Karte und unser Testkandidat der Thermaltake TMG AT1 getestet.

Die Temperaturen sind im Vergleich zum Standardkühler deutlich geringer. Hier kann der Thermaltake TMG AT1 trumpfen. Im Office-Betrieb ist er mit 43°C im Durchschnitt um 11°C kühler als der Kühler von Powercolor. Schauen wir uns mal die Ergebnisse im 3D-Betrieb an.

Fazit
Der Thermaltake TMG AT1 ist im Grossen und Ganzen ein Top-Kühler. Die Verarbeitung dieses Produktes ist tadellos. Die Kühlleistung ist besonders für PC-Spieler, die auch gerne mal ein bisschen die Grafikkarte übertakten, geeignet. Die Lautstärke ist akzeptabel. Thermaltake hätte jedoch dem Kühler noch eine Steuerung spendieren sollen, um den Kühler im Office-Betrieb noch drosseln, um somit die Lautstärke zu senken.

Pro
-
Verarbeitung
-
Kühlleistung
-
Lautstärke
Contra
-
Keine Temperatursteuerung (1650 U/min)
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