Nautilus 500 von Corsair

Auf der CeBIT 2006 stellte Corsair, Hersteller von High-End-Speicher und Netzteilen, eine externe Wasserkühlung vor, die nun serienreif geworden ist. Wir haben die Nautilus 500 Wasserkühlung ausführlich getestet und berichten Ihnen in diesem Review, wie man sie installiert und wie sie läuft.


Technische Details im Überblick


Corsair Nautilus 500

Wasserfördermenge

350 l/h

Größe

210 x 230 x 85 mm

Luftfördermenge

74,4 CFM (schnell) .

Geschwindigkeit

1800 U/min (schnell)

Lautstärke

k.A.

Material

Gehäuse: Kunststoff;
Cooler: Kupfer

Schlauchlänge

1,50 m (Gesamtlänge)

Preis

~ 150,- €

Größe Radiator

12 cm

Verpackung und Lieferumfang

 

 

Im Karton der Corsair Wasserkühlung befinden sich neben der wichtigen Anleitung, dem CPU Kühler und dem externen Radiator Schläuche, die schon auf 1,5 Meter zugeschnitten wurden. Um diese mit dem externen Teil zu verbinden, liegen spezielle Schlauchverbinder bei. Das Kabel zum Verbinden der Nautilus mit der Slotblende hat die gleiche Länge. Die Slotblende besitzt zwei Aussparungen um die Schläuche hindurchzulegen. Corsair liefert entsprechendes Material zur Befestigung für verschiedene Sockel, eine Tube Wärmeleitpaste sowie 500ml Zusatzflüssigkeit. Die Flüssigkeit soll die Algenbildung unterbinden und gibt dem Wasser eine schicke grünliche Farbe. Die Verwendung von destilliertem Wasser in Verbindung mit der Zusatzflüssigkeit, das sich nicht im Lieferumfang befindet, aber günstig im Einzelhandel oder auch Baumarkt gekauft werden kann, ist natürlich weiterhin notwendig.

Verarbeitung und Design

Das schwarze Gehäuse der Nautilus 500 besteht aus Kunststoff. Auf der Oberseite liegt der Einfüllstutzen sowie der verdeckte 12 cm Lüfter. Das Gehäuse ist 21 cm breit, 23 cm tief und 8,5 cm hoch. Damit besitzt es sehr kompakte Maße und es lässt sich gut auf dem Computergehäuse platzieren, wenn dieser nicht in einem Computerschreibtisch steht. Im Inneren befinden sich neben dem angesprochenen Lüfter, die 12 Volt Pumpe, der Ausgleichsbehälter sowie der 12 cm Radiator.
In der Front ist ein Teil des Ausgleichsbehälters zu sehen, an dem der Wasserstand erkannt werden soll. Eine grüne LED stahlt den Wassertank in einem hellen grün an. Um die Flüssigkeit einzufüllen ist es nötig einen nicht mitgelieferten Trichter zu verwenden, da der Einfüllstutzen sehr klein ist und die Gefahr besteht, dass die Flüssigkeit in den Schacht des Lüfters läuft. Den Schraubverschluss muss man mit einer Münze oder einem großen Schlitz-Schraubendreher öffnen. Der Lüfter sitzt rechts daneben und lässt sich in zwei Stufen manuell regeln. Den Schalter zum Umschalten findet man auf der Rückseite. Mit seinen 1800 Umdrehungen im schnellen Modus ist der Fan gut zu hören. Im langsameren Modus ist er um einiges angenehmer in der Lautstärke.
Des Weitern sind der Rückseite die Anschlüsse für die Schläuche und die Stromschnittstelle vorzufinden. Die Klick-Verschlüsse konnte man schon bei der Thermaltake Tribe VX sehen.
Auf insgesamt vier Gummifüßen steht das Gehäuse. Damit wird eine Vibrationsübertragung zum Computergehäuse verhindert.


Die Komponenten


Die einzelnen Kühllamellen des 12 cm großen Radiators werden durch ein Loch in der Unterseite mit frischer Luft versorgt. Der Lüfter zieht dabei die Luft von unten nach oben. Die Pumpe fördert 350 Liter in der Stunde und erzeugt dabei ein störendes Geräusch.
Der CPU Kühler wurde komplett aus Kupfer gefertigt. Die Bodenplatte wurde plan geschliffen, dass man sich in ihr fast spiegeln kann. Dies garantiert in Verbindung mit hochwertiger Wärmeleitpaste eine optimale Wärmeabgabe von Prozessor zum Kühler. Beim Abziehen der Schutzfolie wurde diese nicht komplett sauber entfernt und man musste den Kühler noch von den Kleberesten befreien.
Die Schläuche sind bereits zugeschnitten, man muss sie nur noch mit den so genannten CPC Quick Anschlüssen versehen. Dadurch soll ein schnelles Anschließen ohne Werkzeug gewährleistet werden.