Aktuelle Festplattengehäuse im Test

Wir haben uns einmal einer kleinen Anzahl der am Markt aktuell verfügbaren Festplattengehäuse angenommen und diese auf Herz und Nieren überprüft. Mit dabei sind Vertreter von Fantec und Akasa. Wir haben uns dabei nicht nur auf Gehäuse für den 3,5 Zoll Formfaktor beschränkt.


Es wurden ebenfalls kleine mobile 2,5" Gehäuse für den Einsatz einer Notebookfestplatte getestet. Wie die einzelnen Kandidaten abgeschnitten haben erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

 

Fantec UF25 Combo & Fantec 228U2-B



Die ersten beiden Geräte stammen aus dem Hause Fantec und gehören zum Genre der mobilen Festplattengehäuse mit 2,5"-Formfaktor. Der folgende Bericht bezieht sich dabei in den Punkten "Verpackung und Lieferumfang", "Erscheinungsbild", "Montage" und "Konfiguration" auf beide Geräte, da sie sich lediglich in der Farbe und der Anschlussart unterscheiden.


Verpackung und Lieferumfang


Geliefert kommt das Gehäuse in einem Karton mit Plastikeinsichtfenster, das einen Blick auf Gehäuse erlaubt. Das Design der Verpackungen unterscheidet sich hier auf Grund der verschiedenen Modelle geringfügig. Im inneren Steck jedoch das Gleiche: Ein USB-Kabel, Treiber-CD, USB-Stromkabel, Anleitung, Montagematerial und eine Transporttasche. Bei der Combo-Version liegt zusätzlich ein Firewire-Verbindungskabel bei.




Technische Daten: Fantec UF25 Combo

  • Festplattentyp: 2,5 Zoll

  • Festplattenschnittstelle: P-ATA

  • maximale HDD-Kapazität: bis zu 100GB

  • Schnittstelle: 480 M/Bits an USB 2.0 & 400M/Bits an Firewire (IE1394)

  • Stromversorgung: Über USB oder separates Netzteil bzw. USB-Stromkabel

  • Visuelle Anzeige: LED für die Zugriffs- / Bereitschaftsanzeige (blau)

  • Gewicht: ca. 123g (ohne Festplatte)

  • Abmessungen: 128 (L) x 79 (B) x 16 (H) Millimeter

  • Farbe: Silber (Aluminium)


Technische Daten: Fantec 228U2-B

  • Festplattentyp: 2,5 Zoll

  • Festplattenschnittstelle: P-ATA

  • maximale HDD-Kapazität: bis zu 100GB

  • Schnittstelle: 480 M/Bits an USB 2.0

  • Stromversorgung: Über USB oder separates Netzteil bzw. USB-Stromkabel

  • Visuelle Anzeige: LED für die Zugriffs- / Bereitschaftsanzeige (blau)

  • Gewicht: ca. 120g (ohne Festplatte)

  • Abmessungen: 124 (L) x 78 (B) x 17 (H) Millimeter

  • Farbe: Blau (Aluminium)


Erscheinungsbild


Die Gehäuse kommen zwar in unterschiedlichen Farben und mit unterschiedlichen inneren Werten daher, äußerlich scheinen sie jedoch vollkommen gleich. Auf der Oberseite erstreckt sich mittig ein Streifen von vorne bis zum Ende des Gehäuses, auf dem das Fantec-Logo gedruckt wurde. Ansonsten sind Oberseite und Seiten geriffelt. An den Seiten findet man vier Löcher vor, die zur Fixierung der aus Kunststoff gefertigten Front sowie dem Hinterteil dienen. In der Front selbst ist ein Schlitz eingelassen, der aus blauem Plexiglas besteht. Im Betrieb wird dieser von der Status-LED angestrahlt. Auf der Hinterseite hingegen findet man, je nach Variante, den USB2.0 (+ Firewire) und den Stromanschluss vor. Beide Versionen sind aus Aluminium gefertigt und wirken daher sehr hochwertig und edel. Während das Silber des Fantec UF25 Combo eher in matt gehalten ist, glänzt das Fantec 228U2-B richtig. Die mitgelieferte Transporttasche ist eine nette Beigabe, allerdings kommt in ihr einzig und allein das Gehäuse unter, für ein Kabel ist kein Platz mehr.



Montage


Kommen wir nun also zur Montage der Festplatte. Das hinterteil ist von Werk aus nicht verschraubt, sodass der Anwender es einfach abziehen kann. Hier nach wird die Platine langsam herausgezogen und die Festplatte mit ihrer Stiftleiste mit dem Gehäuse verbunden. Von unten wird der Massenspeicher dann mit zwei Schrauben fixiert. Zu guter letzt wird die Platine samt Festplatte in das Gehäuse geschoben und die Hinterseite mit den mitgelieferten Schrauben befestigt. Fertig.


In unserem Fall kam eine IBM Travlestar (IC25N040ATCS04-0) mit 40 GB und 4200 U/Min zum Einsatz.



Konfiguration


Sollte Microsoft Windows XP als Betriebssystem zum Einsatz kommen, ist keine weitere Konfiguration nötig. Das System installiert die externe Festplatte von alleine und macht sie sofort funktionstüchtig, das selbe gilt für den Firewire-Port. In jedem Fall versorgt sich die Festplatte in der Regel selbst mit Strom. Das mitgelieferte USB-Stromkabel kommt nur zum Einsatz, wenn ein USB-Port nicht genug Leistung bereitstellt.



Test

Wir haben die beiden Gehäuse einem Geschwindigkeitstest unterzogen und die Werte in der folgenden Tabelle aufgelistet. Als Testsoftware kam HDTach der Firma Simpli Software zum Einsatz. Als Festplatte verwendeten wir wieder eine IBM Travlestar (IC25N040ATCS04-0) mit 40 GByte und 4200 Umdrehungen pro Minute.


Prozessor AMD Opteron 146
RAM Corsair XMS CL2 400MHz 1024MB
Mainboard MSI K8NBM2-NBP
Festplatte Samsung 80GB 8MB 7200UPM S-ATA 2
Testfestplatte IBM Travlestar (IC25N040ATCS04-0)
Netzteil Levicom Master M450 - 450 Watt



Geschwindigkeiten Fantec UF25 Combo & Fantec 228U2-B
(Ergebnisse in MB/s = Megabyte pro Sekunde)



Fazit



Bei Gehäuse, das Fantec 228U2-B sowie das Fantec UF25 Combo, haben uns überzeugt. Hier stimmten Verarbeitung, Datenraten und das Design. Auch die Größe der Gehäuse sowie deren Gewicht sind äußerst akzeptabel und somit vollkommen für den mobilen Einsatz geeignet. Die Montage sollte für den normalen Nutzer kein Problem darstellen und auch die Konfiguration unter Windows XP ist kinderleicht. Für andere Systeme legt Fantec die passenden Treiber bei. Beide Gehäuse erhalten daher eine Allround-PC Empfehlung!




Pro

  • Verarbeitung

  • Datenraten

  • Design

  • Firewire-Schnittstelle


Contra

  • -


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