Test: Concept C 2.1 USB – Auf Teufel komm raus

Geschrieben von Martin Wolf am 28.07.2006.

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Wieder einmal wurden wir heimgesucht vom Leibhaftigen. Ja wir geben es zu, wir haben gesündigt. Wir haben uns verleiten lassen von lauter Musik und sind abgerutscht in eine Welt lauter, massiver Beats.Nein, wir bereuen Nichts! Heute steht uns mit dem Concept C 2.1 USB ein weiteres Werkzeug des Teufels gegenüber und versucht uns mit seinen verführerischen Klängen zu bekehren. Ob wir uns dagegen wehren können erfahren Sie in unserem kurzen Review.

 

Lieferumfang & Technische Details

Im Lieferumfang des Concept C 2.1 USB sind neben einem Subwoofer und zwei aktiven 2-Wege-Satellitenlautsprechern auch 1x USB-Kabel, 1x Stereo-Cinchkabel, 1x Y-Adapter von Cinch auf Klinke, 1x 10 Meter Lautsprecherkabel und eine Funkfernbedienung.

 Jeder der zwei Satellitenlautsprecher aus hochwertigem Kunststoff bringt 710 Gramm auf die Waage bei 9 x 12,5 x 10,5 cm (BxHxT) und eine Leistung von 40 Watt Sinusleistung. Gummifüße an der Unterseite verhindern ein Verrutschen am Standort. Wer die kleinen Krachmacher doch lieber an die Wand hängen möchte, hat ebenfalls die Möglichkeit. Passende Bohrungen an der Rückseite sind gegeben. Leider sind im Lieferumfang keine passenden Montagehalterungen vorhanden. Hier Bedarf es einer Nachbestellung bei Teufel direkt. Alternativ kann man auch einfach die Satelliten an eine passende Schraube in der Wand aufhängen.

Die Basseinheit, der Subwoofer aus massivem Holz bringt bei einem Maß von 23 x 37 x 33,5 cm handliche 9,6 kg auf die Waage. Die Leistungswerte betragen 50 Watt Sinus bei einer Musik-Ausgangsleistung von 100 Watt. An der Front sind oberhalb vier LED-Leuchten integriert, die den Betriebsstatus anzeigen und welcher Kanal gerade in der Lautstärke justiert wird. Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse und der Powerschalter. Der USB-Anschluss dient zum Betrieb an einem PC oder Mac ohne passende Soundkarte. Rechts neben dem USB-Anschluss befinden sich die beiden Anschlüsse die zum Verstärker oder der Soundkarte führen. Zusätzlich neben der mitgelieferten Fernbedienung kann die Lautstärke der einzelnen Kanäle auch manuell über die beiden Drehregler justiert werden.

Aufbau & Einrichtung

Da es sich bei diesem Modell um ein aktives 2.1 Soundsystem handelt, ist die Frage nach einem geeigneten Plätzchen für die einzelnen Komponenten aufgrund der Anzahl recht schnell geklärt. Während der Testzeit wurde das System hauptsächlich über den Kopfhörereingang an einem TV-Gerät angeschlossen. Die Satellitenlautsprecher wurden einfach mit einem Abstand von 2-3 Metern zum Zuschauer auf dem Fernseher platziert, der Subwoofer in unmittelbarer Nähe. Wird das System über den USB-Port mit dem Rechner verbunden, wird es automatisch erkannt und richtet sich auch entsprechend ein. Wahlweise und je nach vorhandener Technik kann das System als Teilaktives an einem Receiver oder einen Verstärker angeschlossen oder eben als vollaktives System an jeder anderen Audioquelle, die über einen Line-Out verfügt – egal ob MP3-Player, Fernseher, Radio etc. – angeschlossen und betrieben werden. Dank der 10 Meter Lautsprecherkabel, die man je nach Belieben und Bedarf auf die passende Länge zurechtschneiden kann, hat man hier sehr viel Freiheiten bei der Positionierung der Satelliten als es bei manch anderen Soundsystemen der Fall ist, die über feste Kabel verfügen.

Auf Teufel komm raus

Nachdem nun alles relativ kurzer Zeit angeschlossen und betriebsbereit ist wollen wir uns natürlich von der Leistung des Trios überzeugen. Wer Teufel bereits kennt wird nicht wirklich überrascht sein, was einem hier geboten wird. Die Höhen sind sehr sauber und klar, weisen keinerlei Störungen auf und verzerren selbst bei einem sehr hohen Lautstärkepegel nicht. Die Bässe sind satt und „rumsen“ ordentlich durch die Einrichtung. Egal ob Sie nur Musik hören, zocken oder eine DVD anschauen, das Klangbild bleibt stabil und überzeugt einfach auf ganzer Linie. Auch ist dieses Soundsystem aufgrund der wenigen Komponenten und deren Ausmaße hervorragend für den Einsatz im Außenbereich geeignet. Wer das tragbare Radio satt hat und lieber auf ordentlich Bums bei der nächsten Gartenparty steht, der wird mit dem Concept C 2.1 USB unter Garantie seine Freude haben. Sollte das Wetter aber mal nicht so mitspielen macht das auch nix, dazu einfach die Anlage in der Wohnung stehen lassen und mal ein wenig mehr aufdrehen. Das Ergebnis ist dasselbe.

Fazit

Wie wir es von Teufel bisher nicht anders gewohnt waren, weiß auch dieses Soundsystem uns auf ganzer Linie zu überzeugen. Die Qualität des Sounds ist sehr gut. Die Höhen sind sauber und klar, die Bässe „rumsen“ ordentlich und es traten keinerlei Störungen auf. Allgemein ist das Klangbild ausgezeichnet. Für einen Preis von 119,- Euro bekommt man ein Klangbild par excellence jenseits jeglicher Konkurrenz. Absolute Empfehlung für all diejenigen, die kein Surroundsound benötigen und dennoch nicht auf ein starkes, räumliches Sounderlebnis verzichten wollen oder einfach nicht genug Platz für eine größere Anlage haben.

Pro

  • sehr gute Verarbeitung
  • ausgezeichnetes Klangbild
  • Fernbedienung
  • Preis/Leistung

Contra

  • kein Kopfhörerausgang

Das Teufel Concept C 2.1 USB ist leider nicht mehr verfügbar. Das Concept C 100 BE „2.1-Set“ ist das Nachfolgersystem.

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