Test: Teufel Lautsprecher Concept C 100

Geschrieben von Marcel Schreiter am 24.12.2009.

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Kurz vor Weihnachten schickt uns der Lautsprecher-Hersteller aus Berlin sein 2.1 Multimedia-Set Concept C 100 mit Tischfernbedienung. Ob es sich auch für Soundfans eignet, die noch nicht wissen was sie von ihrem Weihnachtsgeld kaufen sollen, erfahren Sie im folgenden Test.

 

Lieferumfang

  • Subwoofer CC 100 SW mit integriertem 2.1-Verstärker
  • 2x Satellitenlautsprecher CE 10 FCR
  • 2x Tischfuß inkl. Schrauben
  • 15x selbstklebende Gummipolster für Tischfüße
  • 1x Tischfernbedienung
  • 1x Stromkabel
  • 2x U-Profile zur Befestigung an optionalen Standfüßen 

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Hier zu sehen: Die mitgelieferte, kabelgebundene Tischfernbedienung.

Technische Daten

Satelliten-Lautsprecher CE 10 FCR

  • Belastbarkeit nach IEC-Norm Short Term: 100 Watt
  • geeignet zum Anschluss an Verstärker mit einer Impedanz von 4-8 Ohm
  • akustisches Prinzip: Geschlossen
  • magnetisch abgeschirmt
  • Abmessungen (BxHxT): 9.00 x 9.00 x 9.80 cm
  • Gewicht: 0.43 kg

Subwoofer CC 100 SW

  • 65 Watt Sinus-Ausgangsleistung
  • Eingangspegelregler
  • akustisches Prinzip: Bassreflex
  • magnetisch abgeschirmt
  • Standby-Schalter
  • Kabelfernbedienung (2 Meter Länge)
  • Mikrofon-Anschluss
  • Kopfhörer-Anschluss
  • Stromverbauch Standby-Betriebsart: 2 Watt/Stunde 
  • Abmessungen (BxHxT): 24.70 x 43.50 x 38.00 cm
  • Gewicht: 12.50 kg

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Design & Verarbeitung

Auf den ersten Blick ist der Subwoofer CC 100 SW des Concept C 100 2.1-Soundsystems von Teufel besonders auffällig: Eine Hochglanzbeschichtung im Frontbereich wird durch zwei silberne Längsstreifen und dem Teufel-Logo ergänzt. Der restliche Teil, des  mit den Maßen von 24.70 x 43.50 x 38.00 cm großen Subwoofers, besteht aus schwarzem Holz und macht somit einen edlen Eindruck. Auf der von vorne aus gesehenen rechten Seite befindet sich die Schutzabdeckung, hinter der sich der große 200 mm Tieftöner versteckt. Jetzt wird auch klar warum Teufel so ein großes Gehäuse für den Subwoofer gewählt hat.

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Beide Satelliten des Typs CE 10 FCR erscheinen überwiegend im matten Schwarz, wobei die mitgelieferten Standfüße in silber gehalten sind. Damit die Standfüße keine Kratzer auf der Standfläche hinterlassen, können hier die mitgelieferten Gummipolster eingesetzt werden. Die Treiber besitzen einen Durchmesser von 80 mm und dank der aktiven Filterung durch den Subwoofer-Verstärker sollen  sie in der Lage sein den kompletten Frequenzbereich zwischen Mittel- und Hochton wiederzugeben.  Auf der Stoffabdeckung des 9 x 9 Zentimeter großen Satelliten Lautsprechers ist natürlich auch wieder das glänzende Teufel-Logo anzutreffen. Die Tischfernbedienung CC 21 RC besitzt ebenfalls eine spiegelnde Oberfläche mit zwei silbernen Rädern zum Einstellen der Lautstärke und Bass-Wiedergabe. Farblich unterstützt wird dies durch  eine rote (im Stand-by) bzw. blaue LED-Beleuchtung (im Betrieb). Ein leuchtender Power-Knopf findet ebenfalls seinen Platz. Bezogen auf die Verarbeitung erscheinen die verschiedenen Komponenten robust und weisen keine scharfen Kanten auf. Alles in allem vermittelt das Concept C100 dem Betrachter ein edles Erscheinungsbild und besticht durch seine gute Verarbeitungsqualität.

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Installation

Das Vorgehen ist denkbar einfach: Stromkabel des Subwoofers mit der Steckdose verbinden, den Stecker der kabelgebundenen Tischfernbedienung in die entsprechende Buchse am Subwoofer platzieren, die Verbindung  zu den Satelliten  ebenfalls entsprechend herstellen. Letztlich fehlt nur das Audio-Kabel vom PC, Laptop oder MP3-Player, das mit dem Cinch-Stereo-Eingang des Subwoofers verbunden werden muss. Da Teufel zum Lieferumfang keine Kabel beilegt, muss auf optional erhältliche Kabelpakete zurückgegriffen werden. Diese sind bereits ab 8,90 € im Teufel Online-Shop erhältlich. Teufel rechtfertigt diese Vorgehensweise mit den unterschiedlichen Bedürfnissen der Anwender. Wir meinen jedoch, dass bei einem 2.1-System ein Standardkabelpaket mit zur Grundausstattung gehören sollte, da diese Systeme i.d.R. auch in der Nähe eines PCs oder Notebooks angeschlossen werden.

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Hier erfolgt der Anschluss der Satelliten-Lautsprecher.

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Soundqualität

2.1-Systeme sind in der Regel als öde Stereo-Systeme mit Vorurteilen behaftet, jedoch gibt der Sound des Concept C 100 vielmehr her als nur eine einfache Stereo-Anlage. Das C 100 bringt für ein Set dieser Preisklasse einen rundum satten Sound hervor. Der Subwoofer ist gut mit den Satelliten abgestimmt, selbst wenn man vom tiefen Grollen nicht genug bekommt und den Bass-Regler der Tischfernbedienung noch etwas nach oben dreht: Niemals klappert oder vibriert etwas, außer den Wänden versteht sich. Beide Satelliten bieten klare Hoch- und Mitteltöne und sind selbst für die Übertragung von neuartigen PC-Spiel-Tönen bestens geeignet. Schüsse bei Ego-Shootern hören sich sehr realtsitsch an, auch DVDs und normale Musik-CDs sind kein Problem. Selbst bei höherer Lautstärke ist kein Qualitätsverlust festzustellen. So können bedenkenlos Räume jenseits der 20m² ausreichend beschallt werden. Teufel selbst macht dazu leider keine konkreten Angaben.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass in Sachen Soundqualität das C 100 überzeugen konnte und anderen 2.1 Systemen, die man aus dem PC-Bereich kennt, überlegen sein dürfte.  Direkt verglichen haben wir die Soundqualität mit den Systemen von Logitech (Z523) und Wavermaster (MX 3+). Dazu muss gesagt werden, dass beide Vergleichssyssteme technisch gesehen dem Teufel-System unterlegen und zudem zu deutlich günstigeren Preisen zu haben sind.

Bedienung

Als ersten Schritt betätigt man an der Rückseite des Subwoofers den „Ein/Aus-Schalter“. Damit befindet sich das System im Stand-by-Modus, deutlich zu erkennen auch an der roten LED-Beleuchtung. An der Tischfernbedienung leuchtet nur der Schriftzug „Power“ auf. Nimmt man das System in Betrieb, was durch Drücken des Power-Knopfes oder an der Vorderseite des Subwoofers möglich ist, wechselt die Farbe in blau. Das Teufel-Logo und die Bezeichnung der Regler, die auf der Tischfernbedienung platziert sind, erleuchten ebenfalls blau.

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Auch die Tischfernbedienung wurde mit LEDs ausgestattet.

Wie zuvor schon genannt, finden sich an der kabelgebundenen Fernbedienung leuchtende Elemente wieder. Als sehr angenehm erweist sich die Tatsache, dass das Kabel mit einer Länge von zwei Metern lang genug ist, um die Fernbedienung an einem beliebigen Platz auf dem Schreibtisch zu platzieren.  Eine IR-Fernbedienung würde jedoch den Bedienkomfort noch unterstützen. Dank rutschfestem Gummiboden bleibt die Kabelfernbedienung allerdings auch an ihrem Platz. Zwei Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon befinden sich an der Vorderseite. Lautstärke- und Basswiedergabe lassen sich sehr gut über zwei Räder stufenweise einstellen. Auf einer Skala wird jeweils die gewählte Stufe angezeigt.

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LED-Beleuchtung im Stand-by-Mode und im Betrieb.

 

Weitere Teufel-Testberichte:


Fazit

Das Teufel Concept C 100 ist mit einem Preis von knapp 160,- Euro sicher kein Schnäppchen für ein 2.1-Soundsystem. Jedoch erhält der Anwender dafür ein sehr gut verarbeitetes Lautsprechersystem, das dank der eingesetzten Technik auch größere Räume ausreichend beschallen kann. In Sachen Soundqualität konnten wir aus subjektiver Sicht keinerlei Mängel feststellen. Ebenfalls wurden alle Materialien sauber verarbeitet.

Mit den Maßen von 24.70 x 43.50 x 38.00 cm benötigt der Subwoofer viel Platz und kann dank seines schicken und edlen Designs auch gut nebem dem Schreibtisch platziert werden. Leider wird auch bei diesem System auf die Beigabe von Kabeln verzichtet, so dass zusätzlich zu den 150 Euro Anschaffungskosten noch ca. 10-20 Euro für ein passendes Kabelpaket föllig werden.
Zusammenfassend ist das Concept C 100 für Stereo-Liebhaber eine gute Investition. Zwar gibt es sicher auch deutlich günstigere Systeme zu kaufen, jedoch muss dann mit einer geringeren Sound- und Verarbeitungsqualität gerechnet werden.

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Pro

  • Soundqualität
  • einfache Bedienung
  • Verarbeitungsqualität
  • Design

Contra

  • keine Kabel im Lieferumfang

 

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Marcel Schreiter

Marcel Schreiter

...ist Gründer und Chefredakteur von Allround-PC.com. Als Dipl. Medienwirt beschäftigt er sich neben dem Journalismus auch mit Marketingthemen im Sportbereich. Der Triathlonsport ist seine Leidenschaft.

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