Test: Teufel System 5 THX Select 2

Geschrieben von Pascal Schreiter am 20.04.2011.

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Teufel, der Lautsprecherhersteller aus Berlin, hat als erster Hersteller die Lizenz verliehen bekommen, Heimkino-Systeme mit dem THX Select 2-Zertifikat auszeichnen zu dürfen. Wir haben das System 5 THX Select 2 mit zwei Subwoofern auf die Probe gestellt. Ob das System den anspruchsvollen Kriterien der Allround-PC Redaktion standhalten konnte, lest ihr im folgenden Test.

Lieferumfang

  • 2x Subwoofer S 5000 SW THX Select 2
  • 3x Lautsprecher S 500 FCR THX Select 2
  • 2x Lautsprecher S 500 D THX Select 2*
  • 2x Stromkabel für Subwoofer
  • 8x Gummifüße für Subwoofer
  • Lautsprecherabdeckungen
  • Bedienungsanleitung

*in unserem Testmodel

Zubehör, wie Kabel etc., ist aufgrund unterschiedlicher Kundenanforderungen nicht im Lieferumfang enthalten.

Zusatzinfo:

Das System wird in zwei verschiedenen Versionen ausgeliefert:

5.2-Concert Set oder 5.2-Cinema Set

Im Wesentlichen unterscheiden sich die beiden Versionen durch die Art der mitgelieferten Lautsprecher. Das Concert Set beinhaltet fünf identische Surround-Lautsprecher (S 500 FCR), wohingegen beim Cinema Set drei identische Center- und Frontlautsprecher in Verknüpfung mit zwei Surround-Lautsprechern (S 500 D) vorhanden sind.

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Technische Daten

S 500 FCR THX Select 2 
Dauerbelastbarkeit (IEC – Long Term)130 Watt
Impulsbelastbarkeit (IEC – Short Term)180 Watt
Empfindlichkeit (2.83 V / 1 m)91 dB
Mindestverstärkerleistung empfohlen20 Watt
Impedanz4-8 Ohm
*Trennfrequenz zum Woofer (empfohlen)80 Hz
Akustisches PrinzipGeschlossen
GehäusematerialMDF
GehäuseoberflächeFolie
Front-Abdeckung abnehmbarJa
Netto-Innen-Volumen5,50 Liter
WandhalterungsbefestigungJa
Magnetische AbschirmungJa
AnschlussklemmenCE-konformes Teufel-Anschlussfeld mit vergoldeten Schraubklemmen
Bananenstecker geeignetJa
Maximaler Kabeldurchmesser6 qmm
Hochtöner (Anzahl)1
Hochtöner (Durchmesser)25,00 mm
Hochtöner (Material)Gewebekalotte
Tieftöner (Anzahl)2
Tieftöner (Durchmesser)130,00 mm
Tieftöner (Material)Flachmembran
Maße S 500 FCR THX Select 2 
Tiefe16,00 cm
Breite31,80 cm
Höhe21,00 cm
Gewicht3,10 kg
Technische Angaben S 500 D THX Select 2  
Dauerbelastbarkeit (IEC – Long Term)110 Watt
Impulsbelastbarkeit (IEC – Short Term)160 Watt
Mindestverstärkerleistung empfohlen20 Watt
Impedanz8-16 Ohm
*Trennfrequenz zum Woofer (empfohlen)80 Hz
GehäuseaufbauGeschlossen
GehäusematerialMDF
Gehäuseoberflächefoliert
Front-Abdeckung abnehmbarJa
WandhalterungsbefestigungJa
Magnetische AbschirmungJa
AnschlussklemmenCE-konformes Teufel-Anschlussfeld mit vergoldeten Schraubklemmen
Bananenstecker geeignetJa
Hochtöner (Anzahl)2
Hochtöner (Durchmesser)25,00 mm
Hochtöner (Material)Kalotte
Tiefmitteltöner (Anzahl)2
Tiefmitteltöner (Durchmesser)100,00 mm
Tieftöner (Anzahl)1
Tieftöner (Durchmesser)130,00 mm
Maße S 500 D THX Select 2 
Tiefe15,60 cm
Breite24,60 cm
Höhe32,00 cm
Gewicht4,70 kg
Technische Angaben S 5000 SW THX Select 2 Aktiv-Subwoofer – 
Cinch-Eingang1
Cinch-Ausgang1
PhasenregelungSchaltbar
Standby-FunktionJa
Netzkabel Kaltgeräte-BuchseJa
Maximaler Schalldruck (dB/1m)105
*Trennfrequenz zum Woofer (empfohlen)80 Hz
GehäuseaufbauDownfire
GehäusematerialMDF
Gehäuseoberflächefoliert
Ausgleichsöffnungen1
Ausgleichsöffnung (Position)Rückseite
Netto-Innen-Volumen55 Liter
Standfuß integriertJa
Magnetische AbschirmungJa
Verstärker-TechnologieClass-D
Ausgangsleistung Sinus Subwoofer-Kanal200 Watt
Ausgangsleistung Verstärker: Subwoofer200 Watt Musik
Ausgangsleistung Verstärker: Subwoofer200 Watt
Tieftöner (Anzahl)1
Tieftöner (Durchmesser)300,00 mm
Tieftöner (Material)Neodym-Chassis
Maße S 5000 SW THX Select 2 Aktiv-Subwoofer 
Tiefe47,50 cm
Breite37,00 cm
Höhe54,60 cm
Gewicht23,50 kg

Design & Verarbeitung

Das Teufel System 5 THX Select 2 ist in zwei Farben erhältlich (braun und schwarz). Trotz der gewaltigen Größe der beiden Subwoofer und der überdurchschnittlich großen Surround-Lautsprecher, wirkt das System auf den ersten Blick insgesamt sehr elegant und stilvoll. Die sehr gute Verarbeitung der Materialien fällt ebenso ins Auge, wie das aus größeren Kinos bekannte THX-Logo, welches die Sound-Gewalt bisher nur vermuten lässt.

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Abnehmbare Lautsprecher-Abdeckungen runden das Design ab. Es fällt auf, dass die Hersteller sich beim Design um eine gute Integration ins Raumbild bemüht haben. Die beiden Subwoofer fallen in der Regel als erstes ins Blickfeld. Ganz vermeiden lässt sich dies bei einer Größe von ca. 50cm Tiefe und Höhe auch nicht. Dank der vormontierten Halterungen können die Lautsprecher auch an der Wand angebracht werden.

Anschlüsse

Beim ersten Hinsehen erwartet man von dem großen System eine besonders komplizierten „Anschluss-Salat“. Allerdings täuscht hierbei der erste Eindruck – der Anschluss des Systems gestaltet sich angenehm einfach und unkompliziert. Wie von einem gewöhnlichen 5.1-System bekannt, müssen die Lautsprecher mit einem geeigneten AV-Receiver verbunden werden (in unserem Fall ein Modell von Onkyo mit THX Select 2-Unterstützung). Empfehlungen gibt Teufel auf der Internetseite unter http://www.teufel.de/av-receiver.html.

Der Anschluss geschieht einerseits mit Hilfe herkömmlicher Lautsprecherkabel, andererseits kommen bei diesem System zusätzlich so genannte Mono-Chinch-Kabel zum Einsatz, mit denen die Subwoofer mit dem Receiver verbunden werden. Ansonsten werden die einzelnen Lautsprecher (Center, Front, Rear, Subwoofer) an die entsprechenden Buchsen angeschlossen. Dabei kann man beim System 5 THX Select 2 unterschiedliche Bauweisen der Center- und Front-Lautsprecher vernachlässigen. Diese sind hierbei völlig baugleich und können somit nach Belieben angeschlossen werden. Die Rear-Lautsprecher hingegen sind mit „links“ und „rechts“ gekennzeichnet. Da es sich hierbei um so genannte „Dipole“ (Treiber auf beiden Seiten) handelt, ist dies auch sehr hilfreich. Auch dank der ausführlichen Bedienungsanleitung sind hierbei Fehler so gut wie ausgeschlossen.

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Die beiden Subwoofer können wahlweise über einem Y-Adapter oder zwei Mono-Chinch-Kabel angeschlossen und miteinander verbunden werden. Je nachdem welche Aufstellung der Geräte gewählt wird, entscheidet sich die Wahl der Anschlüsse bzw. der Kabel jedoch schnell. Stehen die Subwoofer weiter voneinander entfernt, verwendet man zwei Mono-Chinch-Kabel – sind sie direkt nebeneinander platziert, kommt der Y-Adapter zum Einsatz. An den Rückseiten der Subwoofer befinden dazu sich zwei verschiedene Anschlüsse: Line In und Line Out. Line In verwendet man zum Anschluss an den Receiver (bzw. Line Out des anderen Subwoofers) und Line Out zum Anschluss der Subwoofer untereinander.

Außerdem ist auf den Rückseiten der Subwoofer

  • ein Lautstärke-Regler,
  • eine Einschaltautomatik (Auto=automatisch bei Signal, On=permanent),
  • der Phase-Schalter (0°/180°) – Verhältnis zu Front- und Centerlautsprechern,
  • der Spannungsumschalter (Anpassung an lokale Spannungsverhältnisse),
  • der Netzstromanschluss (Stromkabel),
  • die Sicherung (Netzsicherung) und
  • der Power-Schalter (On/Off) vorhanden.

Eine weitere Möglichkeit wäre dann die Erweiterung des 5.2-Systems auf 7.2. Dafür sind bei geeigneten Receivern noch zusätzliche Buchsen vorhanden, an denen dann die zwei zusätzlichen Rear-Lautsprecher angeschlossen werden können. In unserem Fall handelt es sich jedoch um ein 5.2-System. Dank HDMI-Anschlüssen ist es auch möglich, Bild und Ton in noch besserer Qualität wiedergeben zu lassen. Blu-ray-Filme werden so auf dem großen Flachbild-TV zum echten Genuss. So ist es auch möglich, über „on screen“ die Einstellungen des Receivers auf dem Bildschirm zu verfolgen.

Aufstellungsvarianten

Bei der Aufstellung sind Heimkino-Systemen in der Regel so gut wie keine Grenzen gesetzt. Lediglich die Soundqualität sollte nicht darunter leiden. Beim System 5 sind aufgrund der beiden Subwoofer nun noch weitere Möglichkeiten vorhanden, die Lautsprecher individuell ins Raumbild einzugliedern. Wir haben uns auf drei Hauptvarianten festgelegt:

  1. Zunächst kann man eine gewöhnliche Aufstellung wählen, wie sie die meisten Heimkino-Fans kennen sollten. Der Center-Speaker wird hierbei mittig auf Höhe der Sitzposition montiert, sodass Stimmen etc. direkt von vorne auf den Hörer ausgestrahlt werden.Die beiden Front-Speaker werden links und rechts von der Hörposition eingerichtet. Somit wird ein gewisser Stereo-Ton gewährleistet. Seitlich, links und rechts, werden die beiden Rear-Speaker positioniert, womit das Klangbild den bekannten Surround-Effekt wiedergeben werden kann. Die beiden Subwoofer können dann getrennt voneinander, links und rechts neben dem Center-Speaker aufgestellt werden. Hierbei kann man jedoch auch die Variante des „kompakten Bassduos“ wählen und beide nebeneinander links vom Center-Speaker aufstellen.
  2. Eine zweite Möglichkeit wäre, die beiden Rear-Speaker hinter der Hörposition zu montieren. Aufgrund der Dipole werden hierbei Soundeffekte nach links und rechts abgestrahlt. Zudem wird das Klangbild hierbei etwas „verschoben“, da nun auch deutlich hinter den Hörern Klang wiedergegeben wird. Dazu aber später mehr unter Soundqualität.
  3. Als dritte Variante bietet sich an, die Rear-Speaker in einem 45°-Winkel in die Raumecken zu montieren. Damit wären seitliche und rückwärtige Effekte abgedeckt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich alle drei Varianten anbieten und individuell entschieden werden muss, welche am besten in den Raum passt. Je nachdem verhindern Schränke und Regale eine Positionierung hinter dem Hörer, sodass hierbei evtl. nur die erste Variante in Frage kommen würde. Welche Variante in unserem Test am meisten überzeugt hat, könnt ihr nun unter Soundqualität erfahren.

Soundqualität

Zunächst sollte erwähnt werden, dass mit Hilfe eines mitgelieferten Mikrofons beim Receiver eine automatische Einstellung der Lautsprecher möglich ist. So werden Testtöne über die Lautsprecher abgegeben und vom Mikrofon, das idealerweise auf der Hörposition platziert sein sollte, aufgenommen. Dabei wird der Abstand der Hörposition zu den Lautsprechern (in unserem Test sehr genau) abgemessen und automatisch unterschiedlich eingestellt.

So hängt es dann je nach Raumgröße davon ab, ob der Subwoofer etwas lauter oder leiser, oder der z.B. der Center etwas lauter oder leiser geregelt wird. Die anderen Front und Rearspeaker sollten im Idealfall gleich weit weg vom Hörer montiert sein, sodass die Abmessungen und Lautstärken rechts und links übereinstimmen. Unabhängig davon, ob das System schon eingeschaltet ist oder nicht – die Erwartungen können und werden beim Anblick der großen Subwoofer (400 Watt Sinus, 30cm Tieftöner) und Flachmembran-Lautsprecher sehr groß sein. Wie groß, hängt dann noch von den individuellen Erfahrungen mit Heimkino-Systemen ab.

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Die Höhen sind hoch, die Bässe tief – eine Beschreibung dieser Art wäre beim Teufel System 5 THX Select 2 mehr als unangebracht: Wir erlebten in unserem Test eine für uns bis dahin noch nie da gewesene Raum-Ausfüllung, wie man sie selbst im Kino nicht erleben würde. Die beiden Subwoofer unterstützen die Lautsprecher mit einer solchen brachialen Gewalt, dass sich Action-Szenen teilweise direkt neben dem Hörer abspielen könnten. Eine Klarheit und derart prägnante Stimmigkeit sucht Seinesgleichen. Die Qualität des Sounds kann in diesem Fall nur mit allerhöchsten Bewertungen beurteilt werden.

Filmmusik wird zum neuen Erlebnis und sogar Spiele auf der Playstation entführen den Zuschauer aufgrund des in dieser Form noch nie erlebten Klangbildes, vollends in diese Scheinwelt. Im THX-Modus entfaltet das System seine volle – und in diesem Fall wörtlich zu nehmende – Power. In keiner Form konnten wir beim Klang einen Makel feststellen. Dem System scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein, mal abgesehen vom räumlichen Inventar. Dieses beginnt bei wirklich tiefen Bassfrequenzen zu vibrieren.

Zu den Aufstellungsvarianten ist nun zu sagen, dass sich alle drei in unserem Test mit Vor- und Nachteilen ausgleichen.

  1. Die erste Variante, in der die Rearspeaker seitlich und etwas oberhalb zur Hörposition montiert sind, überzeugte in dem Punkt, dass sich speziell „fliegende“ (Hubschrauber etc.) Effekte täuschend echt anhören. Eine Abstrahlung der Dipole nach vorne und hinten hat sich dabei als wahre Innovation herausgestellt. Eine Erweiterung auf 7.2-System ist in diesem Fall nicht zwingend nötig. Wer jedoch das volle Potenzial ausschöpfen möchte, dem sei angeraten, das System auf 7.2 zu erweitern.
  2. Die zweite Variante, in der die Rear-Speaker hinter der Hörposition montiert werden (rechts und links, ähnlich der Montage der Front-Speaker), eröffnet ein völlig neues Klangbild. Effekte werden nun auch hinter den Hörern wiedergegeben – ein Sound-Erlebnis, das die meisten Surround-Fans bis dato wohl noch nicht genießen durften. Natürlich ist auch möglich, bei herkömmlichen Systemen die Rear-Speaker hinten zu positionieren. Einen sehr deutlichen Unterschied werden die meisten jedoch aufgrund der Dipol-Speaker feststellen.
  3. Die dritte Variante, bei der die Rearspeaker im 45°-Winkel in die hinteren Raumecken montiert werden, verbindet sozusagen die erste und zweite Aufstellungsmöglichkeit. Effekte werden hierbei, bei genügend Abstand zur Wand (ca. 10cm), seitlich sowie rückwärtig abgestrahlt. Diese Variante hat sich in unserem Test nur im Hinblick auf die Montage als problematisch herausgestellt. Eine Lösung waren kleine Regalbretter, auf denen die Lautsprecher abgestellt werden konnten. Ansonsten können natürlich bei Teufel auch entsprechende Wandhalterungen bestellt werden.

Bei der Aufstellung der Subwoofer bieten sich folgende drei Varianten:

  1. Getrennt voneinander, links und rechts vom Center-Speaker
  2. Direkt nebeneinander, links oder rechts vom Center-Speaker
  3. Übereinander

Laut Bedienungsanleitung von Teufel, sind maximale Basspegel mit der zweiten und dritten Variante zu erreichen. Dies konnten wir auch in unserem Test feststellen. Abgesehen vom optischen Anreiz des gewaltigen „Bassduos“, können hierbei auch räumliche Gegebenheiten berücksichtigt werden. Der klare Vorteil von zwei Subwoofern wird von Teufel wie folgt beschrieben: „Der Schalldruck wird durch die zweite Membranfläche und zweiten Verstärker deutlich erhöht. Die Gefahr von stehenden Wellen verringert sich – und damit der Einfluss des Raumes. (…) das Ergebnis ist ein trockenerer Bass. Das „Dröhnen“ verschwindet, die Genauigkeit der Wiedergabe nimmt zu.“ Genau das konnten wir auch in unserem Test feststellen.
Zusätzlich müssen wir erwähnen, dass wir von Teufel-Mitarbeitern den Tipp erhalten haben, die Subwoofer nicht direkt nebeneinander zu platzieren. Dabei würden sich die Subwoofer regelrecht gegenseitig „auslöschen“. Entweder sollte man sie also übereinander oder getrennt aufstellen.

Bedienung

Das System kann in verschiedenen Sound-Modi genutzt werden. Dabei bieten sich bei unserem getesteten Receiver (Modell Onkyo) insgesamt zwölf Listening Modes (verschiedene Audio-Einstellungen wie All Ch, DTS, THX DTS, usw.) an. Interessant sind dabei natürlich in erster Linie die THX-Modi, in denen das System 5 seine volle Leistung präsentieren kann. Weiterhin gibt es auch die Möglichkeit, das System nur frontal (Subwoofer, Front und Center) oder als Stereo- oder 3.2-System (Frontspeaker + Subwoofer) zu verwenden.

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Je nach Nutzung, können die verschiedenen Eingangsquellen am Receiver angewählt werden. So ist es möglich den TV-Sound oder die Hintergrundmusik der Playstation über das System in feinster Surround-Wiedergabe abzuspielen. Weiterhin gibt es, je nach Receiver-Modell, verschiedene Surround-Modi. Etwas aufwendig gestaltet sich anfangs die genaue Einstellung der Lautsprecher (Lautstärke der einzelnen Lautsprecher, Audio-Einstellungen usw., sofern nicht die automatische Einrichtung mit Mikrofon genutzt wird.) Diesen Zeitaufwand sollte man allerdings investieren, um maximalen Hörgenuss aus dem System zu schöpfen.

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Fazit

Teufel hat beim System 5 THX Select 2 ganze Arbeit geleistet. Wer das System einmal gehört hat, möchte jeden Film noch einmal sehen, da sich Szenen teilweise intensiver und noch stärker ins Gedächtnis einbrennen werden. Dafür sorgen nicht zuletzt die beiden Subwoofer, die druckvoll scheinbar grenzenlos jede Tieftonfrequenz wiedergeben. Mit dem, laut Hersteller, weltweit ersten Lautsprecher-Set der Leistungskategorie THX Select 2, hebt sich Teufel deutlich von der Konkurrenz ab. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist nahezu unschlagbar. So gibt es das System schon für 1599,99€ bei Teufel.de zu kaufen. Vermisst wird hingegen das Zubehör, wie z.B. der Y-Adapter zum Anschluss der beiden Subwoofer. Da dieser in der Regel von jedem Kunden benötigt wird, wäre dies das Sahnehäubchen. Insgesamt fällt das Ergebnis jedoch hervorragend aus. Teufel bietet mit dem System ein nahezu unvergleichbares Produkt, welches einen sehr großen Hörgenuss liefert.

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Pro 

  • sehr gute Verarbeitung
  • schickes Design
  • sehr gute Soundqualität
  • ausführliche Bedienungsanleitung
  • zwei Subwoofer

Contra

  • kein Zubehör wie Kabel oder Adapter im Lieferumfang

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