Test: Teufel Concept B 20 – maximaler Sound?

Geschrieben von Luca Höveler am 11.08.2011.

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Das Teufel Concept B 20 soll durch seinen Sound, die Verarbeitungsqualität Qualität, seine kompakten Abmessungen und zu guter Letzt mit einem niedrigen Preis punkten. Ob es dem Berliner Hersteller gelungen ist ein Low-Budget-Produkt zu entwerfen, das dennoch überzeugen kann, lesen Sie im folgenden Testbericht.

 

 

 

 

Lieferumfang

  • Concept B 20
  • externes Netzteil
  • Bedienungsanleitung
  • 3,5 mm Stereo-Miniklinke-Kabel

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Technische Daten

Allgemein

 

Akustisches Prinzip

Zweiwege-Lautsprecher

Gehäuseaufbau

Bassreflex

Gehäusematerial

ABS Kunststoff mit schwarzer Hochglanz Oberfläche

Ausgleichsöffnung

jeweils 1, hinten

Front Andeckung

vorhanden, abnehmbar

Netto-Innenvolumen

2,2 Liter

Maße (TxBxH)

12,4 x 12,6 x 22 cm

Gewicht

1,40 kg

Magnetische Abschirmung

Ja

Verbindungskabel

im Lieferumfang (1,8m)

  

Verstärker

 

Verstärkertechnologie

Class D

Verstärkerkonfiguration

2.0

Verstärkerkanäle

4

Bi-Amping

Ja

  

Hochtöner

 

Anzahl

jeweils 1

Durchmesser

25 mm

Material

Gewebe

Ausgangsleistung Sinus

je 10 Watt

  

Tieftöner

 

Anzahl

jeweils 1

Durchmesser

100 mm

Material

Zellulose, beschichtet

Ausgangsleistung Sinus

je 20 Watt

Anschlüsse

 

Audio-Out / Mikrofon

3,5 mm Klinke

Design & Verarbeitung

Das Design des Concept B 20 lässt sich ganz nach dem Geschmack des Anwenders anpassen: Eine mitgelieferte Frontabdeckung sorgt für ein dezentes, schlichtes Design. Der mit schwarzem Stoff bezogene Rahmen wird einzig durch ein Teufel-Logo im unteren Bereich verziert, allerdings schaut ein silberfarbener Streifen am Rand der Boxen hervor. Den Klang beeinflusst die Abdeckung allerdings nicht. Um keine Vibrationen an den Arbeitsplatz zu übertragen, stehen die Speaker auf jeweils vier Gumminoppen.

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Wie bei Teufel üblich, ist der Abdeckrahmen abnehmbar. Darunter befindet sich eine komplett silberfarbene Oberfläche, welche sechs kleine Öffnungen mit einem Kreuz aufweist. Diese sind zur Fixierung der Abdeckung bestimmt. Das Entwicklungsteam hat die Befestigungen nicht ausschließlich aus stabilitätstechnischen Gründen im Überfluss angelegt, hierdurch soll das Design der kleinen Lautsprecher zudem besonders offensiv wirken.
Im oberen Bereich befindet sich der Hochtontreiber, welcher mit seinen 25 mm im Durchmesser im Vergleich zum Tiefmitteltöner, dessen Durchmesser 100 mm umfasst, allerdings verschwindend klein wirkt. Beide Treiber sind matt-schwarz lackiert, was farblich genau zu den Halterungen passt.

 

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Die Seiten verlaufen abgerundet auf die flache Rückseite. Schwarzer Kunststoff in Hochglanzoptik kommt hier zum Einsatz. Der rechte Hauptlautsprecher verfügt über eine übersichtliche Steuereinheit auf der rechten Seite. Hier befinden sich zwei Drehregler und darunter die beiden Mikrofon- und Kopfhörerausgänge. Im eingeschalteten Zustand kommt zusätzlich die blaue Hintergrundbeleuchtung des Lautstärkereglers zum Vorschein. Auf der Rückseite befindet sich ein Stromanschluss, der Output zum zweiten Lautsprecher sowie ein Mic-In- und Audio-Out-Anschluss. Der linke Lautsprecher hingegen verfügt auf der Rückseite lediglich über einen Stromanschluss und das Verbindungskabel zum Hauptlautsprecher. Die Seiten sind glatt und abgerundet wie die des Hauptspeakers.

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Zu einem Preis von 99,- Euro können Sie das Teufel Concept B 20 System hier kaufen.

Handhabung

Schnell ist das Stereo-System aufgebaut, dazu müssen lediglich die beiden Boxen aufgestellt und untereinander, sowie mit der Soundkarte des PC und dem Stromnetz verbunden werden. Dafür liefert der Hersteller gleich ein 3,5-mm-Stereo-Miniklinken-Kabel und ein externes Netzteil mit. Dann heißt es Plug & Play: Der Soundgenuss kann ohne Voreinstellung beginnen. Lautstärke und Ton werden hierbei am rechten Hauptlautsprecher reguliert. Zwei  Einstellregler sorgen für eine simple Konfiguration, was gerade dann hilfreich ist, wenn der Anwender beispielsweise zwischen Ego-Shootern und einem Film wechselt.

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Sound & Technik

Allerdings wird auch das Hören von Musik zu einem wahren Erlebnis. Kristallklare Höhen werden durch die beiden 10 Watt starken Hochtonkanälen ermöglicht. Dieser plastische Sound sorgt gerade in Spielen und Action-Filmen für Realitätsillusion. Sobald Glasscheiben zerbersten oder Patronenhülsen auf den Boden fallen, treten die klar definierten Höhen in den Vordergrund. Aber kein Soundsystem kann überzeugen, ohne über ein festes Bass-Fundament zu verfügen: Mithilfe von jeweils einem 20-Watt-Tiefmitteltöner werden kräftige Tiefen und satte Mitten durch das Bass-Reflex-System gleichermaßen umgesetzt. Nicht zuletzt die Zellulose-Beschichtung und die etwa 4,5 cm breiten Ausgleichsöffnungen auf den Rückseiten der Boxen sorgen für einen massiven Bass. Somit wird auch das Medium der Musikwiedergabe zu einem Steckenpferd des Concept B 20. Verwunderlich ist, vor allem bezogen auf die geringen Abmaße des Stereo-PC-Systems, dass der Verstärker mit vier Kanälen allein im rechten Lautsprecher Platz gefunden hat. Dies erklärt im Übrigen auch, warum die Kontrolleinheit auf der rechten Seite zu finden ist.

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 Fazit

Ein durchwegpositives Fazit liegt bei diesem kleinen Wunderpaket wohl auf der Hand. Das Teufel Concept B 20 hat uns auf ganzer Linie überrascht und alle Erwartungen übertroffen. Besonders die knackige Bassentfaltung hätten wir aufgrund der geringen Abmessungen nicht für möglich gehalten. Die vermeintliche Intention der Entwickler galt allerdings den Höhen, denn diese sind glasklar und können gerade beim Gaming oder in Filmen ordentlich punkten. Der geringe Preis von 99 Euro sorgt für einen wahren „Paukenschlag“ und dürfte den Markt dieser Geräteklasse ein wenig durcheinanderbringen. Wir sprechen dem Teufel Concept B 20 deshalb unsere Empfehlung aus.

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Pro

  • Sound
  • Design
  • Steuerung  
  • Verarbeitung
  • Preis-/Leistungsverhältnis

Contra

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Luca Höveler

Luca Höveler

...ist nun seit vier Jahren als Redakteur auf ehrenamtlicher Basis bei Allround-PC.com tätig und studiert Technisches Management und Marketing an der Hochschule Hamm-Lippstadt. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit zahlreichen Sportarten, wobei das Schwimmen unter besonderem Fokus steht.

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