Test: Wavemaster Moody 2.1 Soundsystem

Geschrieben von Redaktion. Veröffentlicht in Lautsprecher.

WM Moody 21 StartbildSeit geraumer Zeit bietet der Hersteller Wavemaster ein neues 2.1 Soundsystem für verschiedene Anwendungsbereiche an. Das Moody, zu gut deutsch auch „das launische System“, soll sowohl für den Anschluss an TV als auch für die Verwendung am Computer sowie jeder anderen Stereoquelle bestens geeignet sein. Ob das Moody seinem vorauseilenden Ruf gerecht wird, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Lieferumfang

  • Subwoofer
  • zwei Satelliten
  • kabelgebundene Fernbedienung
  • Anschlusskabel und Adapter
  • kurze Bedienungsanleitung

Technische Daten

  • Chassis Satelliten: 7-cm-Wide-Range-Treiber mit Phase-Plug
  • Chassis Subwoofer: 16,5 cm Langhub-Tieftöner
  • Leistung: Subwoofer: 35 Watt (RMS), Satelliten: 2x 15 Watt (RMS)
  • Frequenzbereich: 30 – 20.000 Hz
  • Übergangsfrequenz: 150 Hz
  • Subwoofer mit Bassreflextechnologie
  • Satelliten mit integrierter Wandhalterung
  • Kabelfernbedienung für Standby/On und Lautstärkereglung
  • Anschlüsse für Kopfhörer, Mikrofon und Line-In an der Fernbedienung
  • Anschluss für Quellen mit 3,5-mm-Klinke oder Chinch Output
  • Maße: Subwoofer: 245 x 248 x 275 mm (BxHxT), Satelliten: 90 x 145 x 103 mm (BxHxT)
  • Material: Subwoofer: Holz / Kunststoff, Satelliten: Kunststoff

Wavemaster Moody

 

Design

Optisch macht das Wavemaster Moody 2.1 einiges her. In Schwarz und Silbern gehalten integriert es sich, mit aufgezogenen Frontgittern auf den Satelliten, nahtlos in jede Umgebung. Ohne besagte Frontgitter wirken die Satelliten gleich ein wenig auffälliger. Silberner Kunststoff als Front und der Phase-Plug in der Mitte der Chassis sorgen für eine futuristische Optik. Trotz seiner kubischen Form wirkt der Subwoofer nicht klobig, da das schwarze Schutzgitter von einem silbernen Ring eingefasst wird, welcher die Gesamtoptik maßgeblich auflockert. Die kabelgebundene Fernbedienung besteht aus einem schwarzen Kunststoffrahmen, in welchen der aus Aluminium gefertigte Lautstärkeregler eingefasst ist. An der Vorderseite birgt sie Platz für drei 3,5-mm-Klinkenbuchsen, an welchen nach Bedarf eine alternative Audioquelle, ein Kopfhörer oder ein Mikrofon angeschlossen werden kann.  Alles in allem ein sehr positiv anmutendes Design. Was jedoch auffällt, ist, dass bei näherer Betrachtung die Satelliten etwas unsauber verarbeitet aussehen. Aus etwas Entfernung fällt dies jedoch optisch nicht mehr ins Gewicht.

 Wavemaster MoodyWavemaster Moody

Bedienung

Die Einrichtung des Systems ist kinderleicht. Die Satelliten via Chinch Steckern mit dem Subwoofer verbinden, Strom und Fernbedienung in den Subwoofer einstecken, eine Kabelverbindung zwischen Quelle und Subwoofer herstellen und schon kann es losgehen. Bei Bedarf sind Headset und alternative Audioquelle ebenso schnell über die Fernbedienung angeschlossen und funktionsbereit. Sobald die blaue Status-LED der Fernbedienung leuchtet und die Quelle ein Audiosignal ausgibt, kann man sich auf gebührenden Stereo-Klang einstellen.

Wavemaster Moody

Sound

In der Praxis arbeitet das System, welches eher das höhere Preissegment im Bereich der 2.1 Kompaktsysteme bedient, ebenso sauber wie versprochen. Insofern die Satelliten eine gewisse Distanz zueinander haben, fällt der klare und wohl definierte Klang sofort ins Ohr. Sowohl klar ausdifferenzierte Höhen als auch trockene, treibende Bässe erfüllen den Hörraum. Es handelt sich also um ein durchaus gelungenes Zusammenspiel zwischen Subwoofer und Satelliten, welches man sonst nur von noch hochwertigeren Kompaktsystemen gewöhnt ist. Ein einziges Manko ist der Abstrahlwinkel der Satelliten. Sie müssen sehr genau auf den Zuhörer ausgerichtet sein, um einen Abfall der hohen Töne zu vermeiden. Es ist daher ratsam, das System mit ein wenig Abstand zur Hörposition aufzustellen, um fehlende Höhen zu vermeiden.

Wavemaster MoodyWavemaster Moody

 

Fazit

Für rund 100 € erhält man mit dem Wavemaster Moody 2.1 ein Audiosystem, welches seinem Namen durchaus gerecht wird. „Launisch“ ist jedoch nicht das System selbst, sondern viel mehr das, was es produziert: der Sound. Starke Bässe, filigrane Höhen und einen stimmigen Gesamteindruck definieren das Moody. Wie auch der Klang kann ebenso das Design des Moody überzeugen – zeitlos und flexibel sind hier durchaus korrekt postierte Worte.

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Pro

  • Klang
  • Optik
  • Bedienung
  • Anschlussvielfalt
Contra
  • -

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