Thermaltake Esports Azurues Gaming-Maus im Test

Für Gaming-Perepherie kann man heut zutage viel Geld ausgeben. Gerade im Segment der Gaming-Mäuse reichen die Preise schnell an die 100-€-Marke heran. Der Hersteller Thermaltake geht mit seiner neuen Esports Azurues Gaming-Maus einen anderen Weg. Für knapp 20 € ist das Gerät derzeit erhältlich. Ob man für so kleines Geld wirklich eine akzeptable Gaming-Maus bekommen kann, lesen Sie im folgenden Bericht.

 

Technische Daten

  • Anschluss: USB 
  • Betriebssystem: Windows 7/Vista/XP/Mac OSx
  • Anzahl Mausbuttons: 3 
  • Sensor Abtastrate: 1600 dpi 
  • Sensortyp: optisch
  • Kabellänge: 1,8 m ummantelt
  • Abmessungen (LxBxH): 130 x 70 x 30 mm
  • Preis:  ~ 25 Euro bei Caseking

 

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Lieferumfang

  • Maus
  • Betriebsanleitung
  • Tasche zum Transport
  • Aufkleber

 

Design

Beim Öffnen der schön gestalteten Verpackung erwartet man im ersten Moment eine ebenso schön designte Gaming-Maus mit optischen Highlights. Erst einmal aus der Verpackung genommen, macht sich dann allerdings ein wenig die Enttäuschung breit: Zwar ist die Azurues-Maus gut verarbeitet, äußerlich gleicht das Produkt aber einer Standardmaus. Die Ergonomie des schwarzen Nagers ist zudem als verbessernswert zu beschreiben.

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Trotz allem gibt es auch positive Dinge über das Design zu sagen. So hat uns gefallen, dass das Thermaltake-Zeichen und das rutschfest überzogene Mausrad in einem angenehmen Rot-Ton blinken und somit dem Arbeitsplatz die richtige Gaming-Atmosphäre verleihen. Leider wird beim Scrollen schon mit leichtem Druck die Mittlere-Maustastenfunktion des Mausrads ausgelöst, was nach einer Eingewöhnungszeit von ein bis zwei Wochen aber kein Problem mehr darstellen sollte. Die Maus wird über ein 1,8 m langes, ummanteltes Kabel mit dem Computer verbunden. Der USB-Stecker wurde Gold eingefärbt. Zum Transport kann man die Maus in der mitgelieferten Tasche sicher verstauen.

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Technik

In Anbetracht des geringen Preises richtet sich dieses Eingabegerät definitiv an Einsteiger, die gerne in den Bereich der Spielehardware schnuppern möchten. Dementsprechend fällt auch die technische Grundausstattung aus. Dieses besteht aus zwei Maustasten und einem Mausrad. Auf weitere Tasten hat Thermaltake bei diesem Modell vollständig verzichtet. Die Abtastung des Untergrunds wird von einem optischen Sensor übernommen, der mit seiner Auflösung von maximal 1600 dpi zwar weit entfernt von jedem Lasersensor entfernt ist, für Beginner aber trotzdem ausreichen sollte. 

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Zudem kann der Sensor durch einen Schalter während des Spiels auf 400 dpi, 800 dpi oder 1600 dpi umgestellt werden. Leider ist dieser Vorgang, durch die ungünstige Lage des Schalters an der Unterseite der Maus, etwas umständlich. Der Schalter wäre an der Oberseite doch etwas besser positioniert gewesen. Erstaunlich ist hingegen, dass drei Gewichte von je 4,5 g zum Einstellen des Schwerpunktes vorhanden sind, was in dieser Preisklasse als eher selten beschrieben werden kann. 

 

Fazit

Die unter Thermaltake's Esports-Brand vertriebene Azurues Gaming-Maus ist ein echtes Einsteigermodell, das stark auf Gaming-Anfänger ausgerichtet ist. Auch wenn das Eingabegerät designmäßig nicht perfekt ist, liefert der Hersteller hier trotz allem eine sehr funktionale Maus mit einem akzeptablen optischen Sensor ab, der während des Tests keine Probleme bereitet hat. Die dreistufige Anpassung des Schwerpunktes über Gewichte sowie die rote LED-Beleuchtung stechen bei dem Kampfpreis von ca. 25 € mehr als positiv heraus. Dennoch darf man von dem kleinen Nager keine Wunder erwarten. Die Verarbeitungsqualität stimmt jedoch.

 

Pro

  • Preis
  • LED-Beleuchtung
  • Gewicht-System
  • Lieferumfang

 

Contra

  • Standard-Design
  • nur drei Tasten
  • DPI-Wahlschalter ungünstig positioniert
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