Abit NF7-S - Performance ohne Ende?
Da in letzter Zeit scheinbar bei allen Chipsatzschmieden chronischer Mangel an Neuerungen im Sockel-A-Sektor zu herrschen schien, gibt es nun endlich wieder etwas neues zu berichten.
Die Rede ist hier vom nForce2-Chipsatz aus dem Hause nVidia. Dieser bietet unter anderem durch den integrierten Dual-Channel Memory-Controller (dem momentan einzigen im Sockel-A-Bereich). Davon verspricht sich nVidia eine extreme Verbesserung der Performance, sprich eine theoretische Verdopplung des Speicherdurchsatzes.
Hinzu kommt weiterhin auch noch die inoffiziellen Spezifikationen. Laut einigen Foren ist es möglich Mainboards mit dem nForce2-Chipsatz mit einem FSB von 200 MHz (400 DDR) zu betreiben.
Wir haben uns nun das Abit NF7-S etwas genauer angeschaut um zu überprüfen, ob es aktuellen Anforderungen gerecht wird. Das Board wurde uns zu diesem Zweck von unserem Sponsor PC-King zur Verfügung gestellt.
Ausstattung
Das Abit NF7-S bietet folgende Ausstattungsmerkmale:
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nForce2-Chipsatz mit Soundstorm-Technologie
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DUAL-Channel-DDR-Memory-Controller
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Serial-ATA-150-RAID
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2 Firewire-Ports
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6 USB 2.0-Ports
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SP/DIF(optisch/koaxial)-Out
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Abit CPU T.H.P.
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AGP 8x
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10/100 Mbit/s LAN onboard
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Serial/Parallel-ATA-Adapter

Serial ATA-Controller

Unmengen an Zubehör
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Treiber CD
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Treiber Diskette
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Handbuch (englisch)
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Floppy + IDE Kabel
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2x FirewirePorts
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Serial/Parallel-ATA-Adapter inkl. passendes Stromkabel
Testkonfiguration 1
| Mainboard | Abit NF-7 |
| CPU | AMD Athlon XP 1800+ (T-Bred A) |
| VGA | MSI Geforce 4 TI 4200 |
| RAM | 2x 256 MB Corsair DDR 333 CL2 |
| Tower | CS 2001 |
| Betriebssystem | Windows XP Pro. |
Testkonfiguration 2
| Mainboard | Abit BE-7 Raid |
| CPU | Intel Pentium 4 2,4GHz |
| VGA | PNY Verto Geforce 4 TI 4600 |
| RAM | 512 MB Corsair DDR 333 CL2 |
| Tower | CS 601 |
| Betriebssystem | Windows XP Pro. |
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Nach dem Auspacken viel uns sofort auf, dass Abit mittlerweile auf den Trichter gekommen zu sein scheint und die Kondensatoren aus der Reichweite großer CPU Kühler verbannt hat. Dafür sitzt der Prozessor-Sockel recht nah am Mainboard-Rand. Bei unserem Gehäuse (dem bei vielen Usern verbreiteten CS 2001D) kam es dadurch zu Problemen mit der Kühlermontage: Die Halteklammer stößt an eine Querstrebe im Gehäuse. Bei Montage des Kühlers vor Boardeinbau stellt dies jedoch kein Problem dar. Beim CS 601 ist diese Querstrebe nicht vorhanden. Daher kann das Board hier problemlos verbaut werden.

Das Problemkind – uuups ist der Sockel nah am Rand
Am Mainboard fiel uns auch noch das Kühlerdesign des Chipsatzkühlers auf. Scheinbar scheint Abit mittlerweile dem Trend aufgesprungen zu sein und hat einen attraktiven Kühler verbaut.

Der Design-Chipsatzkühler
Zusätzlich zum normalen ATX-Strom-Anschluss hat Abit einen Anschluss verbaut, wie wir ihn bisher nur von P4-Systemen kannten. Damit müsste auch für AMDs kommende Prozessoren und Overclocking-Versuche genug Power vorhanden sein.

Die Anforderungen an ein modernes Mainboard für den Endkunden und PC-Bastler werden immer höher. Es muss selbst im übertakteten Zustand absolut stabil laufen und ein Maximum an Performance bieten. Aus diesem Grund musste unser Mainboard einige extreme Tests durchmachen. Als erstes ließen wir über das Mainboard im Normalbetrieb einen Stabilitätstest ergehen. Dazu ließen wir Seti@home einige WorkUnits crunchen und belasteten zusätzlich mit Spielen oder einfachen Windows / Word-Arbeiten. Nach 24h-Dauertest war dieser Test mit Bravour abgeschlossen. Keinerlei Abstürze oder Performance-Probleme waren zu verzeichnen.
Overclocking
Als nächstes interessierten uns die Overclocking-Eigenschaften des Boards. Das BIOS bietet dazu alle Funktionen, die das Overvclocker-Herz höher schlagen lassen. Der AGP/PCI-Takt lässt sich auf 66/33 MHz festsetzen. Nie wieder muss man sich beim Übertakten mit irgendwelchen AGP/PCI-Teilern herumschlagen. Weiterhin lässt sich der FSB-Takt in kleinen Schritten bis auf 200 MHz hochstellen. Außerdem sind laut BIOS Vcore-Spannungen bis zu 1,85V möglich. Leider scheinen hier jedoch die Spannungswandler auf dem Mainboard entweder zu wenig Spannung zu liefern oder die Messeinrichtungen liefern „falsche“ Werte. Jedenfalls waren laut BIOS nur gemessene 1,79V Core-Spannung das Maximum. Eine Leistungsschwäche des Netzteils ist in diesem Fall auszuschließen, da andere Mainboards während Tests mit dem gleichen Netzteil genau die gewünschten Werte trafen.
Als wichtigstes Feature erschien uns jedoch erst einmal, den Systemtakt auf 200 MHz (DDR 400) zu erhöhen. Dazu ließen wir den CPU-Takt erst mal im Rahmen des „Normalen“, d.h. die CPU wurde nun mit 8x200 MHz betrieben. Dies gelang uns auch sofort und ohne irgendwelche Stabilitäts-Probleme. Als nächstes musste die CPU dran glauben. Bis zu 2200 (11x200) reale MHz waren uns vergönnt. Allerdings bootete dann Windows XP nicht mehr und wir mussten den Multiplikator auf 10,5 zurückschrauben um wieder vollständig booten zu können. Kaum war Windows gebootet, meldete es im den Systemeigenschaften eine AMD XP 2600+ CPU. Nun interessiert natürlich jeden, ob das Mainboard den nun erhöhten Ansprüchen auch gerecht wird. Dazu musste es erneut den oben schon einmal beschriebenen Stabilitätstest durchlaufen. Auch dieses Mal traten keinerlei Instabilitäten auf.
200 bzw. 400 MHz DDR x 10,5 = AMD Athlon XP 2600+
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