Der Guru kommt - ABIT AI7 Mainboard mit µGuru Technologie im Test
PCMark04
Der erste Benchmark ist der PCMark04. Hier wird die Gesamt-Performance des Systems getestet, wobei hier allerdings zu alltäglichen Dingen wie simulierter Bild- und Video-Bearbeitung noch ein wenig die 3D-Performance bewertet wird. Außerdem liefert der PCMark detailliertere Informationen über die Performance der einzelnen Systemkomponenten. So wird hier der RAM, die CPU und die Festplatte noch einmal einzeln gebencht. Dadurch lassen sich eventuelle Schwachstellen in einem System sehr schnell erkennen und beseitigen - oder in unserem Fall eben bemängeln
Wir haben diesen Test einmal mit 2,4GHz und einmal übertaktet mit 3,0GHz durchgeführt.


Sehr knapp, aber dennoch mit einem kleinen Vorsprung kann das ABIT AI7 diesen Test für sich verbuchen. Lediglich beim Arbeitsspeichertest unter 3GHz gibt das AI7 um 81 Punkte gegenüber dem IC7 nach.
3DMark 2001 und 03
Beenden wir das Futuremark-Benchmark-Programm mit dem 3DMark 2001 und dem 3DMark03 Benchmark. Dieser Benchmark liefert unter Beachtung einiger Regeln eine gute Basis zum Vergleich mehrerer Systeme im Bereich der 3D-Performance, indem er die Grafikeinheit des PCs genauso fordert wie RAM und CPU.


Ein eher langweiliges Ergebnis. Beide Boards liegen auf dem selben Niveau und knacken bei 3DMark 2001 jeweils die 11.000 Punkte Grenze.
SiSoft Sandra 2004
Die Suite SiSoft Sandra 2004 besteht eigentlich aus Tools zur Systemdiagnose, Fehleranalyse und Benchmarking. Für unsere Tests relevant ist hier die Benchmarkingfunktion, welche bereits erreichte Werte, bzw. Benchmarks, festigen soll.
SiSoft Sandra 2004 CPU-Benchmarks
SiSoft's Sandra 2004 bietet zwei Benchmarks zur Bestimmung der reinen CPU-Performance. Da wäre zum einen der Arithmetic Benchmark, welcher die arithmetische Einheit der CPU belastet. Außerdem besteht noch die Möglichkeit mit dem Multimedia-Benchmark die Multimedia-Leistung der CPU zu testen. Im Gegensatz zu den oben bereits angewandten Benchmarks wie SysMark, 3DMark und PCMark handelt es sich bei den Benchmarks aus der SiSoft-Suite um theoretische Benchmarks, das heißt, dass sie in keinerlei Zusammenhang zu praktischer Arbeit am PC stehen. Während 3DMark & Co zum Beispiel echte Bilder rendern, belasten die Benchmarks aus Sandra 2004 die CPU mit eigentlich sinnlosen Rechnungen.
Trotzdem eignen sich diese Benchmarks um Systeme untereinander vergleichbar zu machen, da sie Systemunabhängig sind und prinzipiell keine besonderen Anforderungen an die Hardware haben.


Auch hier wieder keine nennenswerte Unterschiede.
SiSoft Sandra 2004 Memory Bandwidth Benchmarks
Der Memory Bandwidth Benchmark ist wie die gerade eben beschriebenen CPU-Benchmarks ebenfalls theoretischer Natur. Er reizt die Anbindung des Speichers bis auf das letzte Byte aus. Zudem ist er unterteilt in Integer und Floating-Point-Benchmarks.

SiSoft Sandra 2004 Cache & Memory Benchmark
Um obige RAM-Benchmarks noch einmal detailliert zu Gemüte zu führen, sehen wir uns die Ergebnisse noch einmal in, nach Blockgröße aufgeschlüsselter Form, an. Von 1 KB bis 256 MB Blockgröße werden dazu noch einmal gesondert die Speicherkanäle penetriert.

SiSoft Sandra 2004 Filesystem Benchmark
Zu einem performanten System gehört sicherlich nicht nur eine gute Anbindung der hauptsächlichen Performanceträger (CPU / RAM / Grafikeinheit). Auch die Anbindung der etwas langsameren Komponenten wie zum Beispiel der Festplatte sollte nicht ausgebremst werden, denn was nützt die theoretisch schnellste HDD, wenn das IDE-Interface nicht die erforderliche Leistung bringt. Daher überprüfen wir hier mit dem Filesystem Benchmark die Leistung der IDE-Schnittstelle.

Der einzige Benchmark in diesem Review, indem das ABIT AI7 nicht die Nase vorn hat. Bei den Tests Sequential Write und Read brechen die Ergebnisse förmlich ein und das ABIT AI7 muss den größeren Bruder mit ca. 10 Punkten Vorsprung passieren lassen.
Overclocking
Neben der altbekannten Methode, den Prozessor im BIOS zu übertakten, hat sich ABIT etwas besonders ausgedacht. Mit Hilfe der neuen µGuru Technologie und dem beigelegten Tool "OC-Guru", lässt sich der Prozessor bequem im Windows "live" übertakten. Des Weiteren ist es auch möglich die Spannungen von Prozessor, AGP Port und Arbeitsspeicher zu erhöhen. Beim AI7 ist es theoretisch möglich einen maximalen FrontSideBus von 412MHz einzustellen (siehe Screenshot). Um eine max. Systemstabilität zu gewährleisten kann man den V-CORE der CPU auf bis zu 1,9Volt anheben. Ob dieser Wert aber langfristig nicht zum Verlust des Prozessor führt, ist eher fraglich. Wir empfehlen Usern von Intel Pentium 4 Prozessoren mit Northwood Kern, den V-Core nicht über 1,7Volt anzuheben.

Screenshot vom SoftMenü III. Ein maximaler FSB von 412MHz ist möglich. Des Weiteren lässt sich der neue Gesamtakt des Prozessors direkt mit der Taste F8 "Overclocking on the Fly" ohne Neustart übernehmen!

Ein Traum wird war - Übertakten ist nun auch mit ABIT Boards im Windows möglich.
Unseren Testprozessor, einen Intel Pentium 4 C mit 2,4GHz konnten wir mit dem AI7 stabil auf 3,4GHz übertakten. Beim IC7 erreichten wir hingegen nur einen Maximalwert von 3,3GHz.
µGuru Technologie
Eine, der insgesamt 6 neuen µGuru Features,












