3 Sockel 939 Mainboards mit nForce 4 Chipsatz im Test
Chaintech VNF4 Ultra Doch kommen wir endlich zu den Mainboards. Als erster Kandidat steigt das Chaintech VNF4 Ultra in den Ring. Das Chaintech wird in einem weißen Karton geliefert. Darin enthalten ist neben dem Mainboard noch: Dieser Lieferumfang ist nicht üppig, es sollte jedoch alles enthalten sein, was man im Normalfall braucht. Auf den ersten Blick fällt sofort der große Passivkühlkörper auf dem Chipsatz auf. Das Chaintech VNF4 Ultra ist damit übrigens, dies sei vorweggenommen, das einzige Board im Test, das ohne Miefquirl auf dem Chipsatz auskommt. Dabei ist der Kühlkörper soweit von PEG-Slot entfernt, dass es auch mit größeren Grafikkarten keine Probleme geben sollte. Das Board verfügt über einen PCI Express x16 Slot und zwei x1 Slots. Zusätzlich gibt es drei PCI Slots, von denen aber bei der Kühlergröße heutiger Grafikkarten wohl nur zwei genutzt werden können. Diese Slots sind durchaus nötig, da, wie eingangs erwähnt, mit Ausnahme der Grafikkarten noch kein nennenswerter Markt für Erweiterungskarten mit PCI Express Unterstützung existiert. Der Stromanschluss befindet sich hinter dem CPU-Sockel. Dies ist ein recht ungünstiger Platz, da so das Kabel um den CPU-Kühler herum-, bzw. bei kürzeren Kabeln über den CPU-Kühler drüber geführt werden muss. Auf der Rückseite verfügt das Chaintech-Board über folgende Anschlüsse: PS/2 für Maus und Tastatur, zwei serielle, ein paralleler Port, vier USB-Ports, ein LAN-Anschluss und der 7.1 Onboard-Sound. Über der CPU befinden sich noch die RAM-Bänke. Dabei sind die Bänke farbig markiert, für den Dual-Channel Betrieb müssen die Riegel (gleiche Größe, nach Möglichkeit auch gleiches Fabrikat) in gleichfarbige Bänke gesetzt werden. Das BIOS bot keine Besonderheiten, sondern war im Prinzip ein übliches Award-BIOS. Die meisten Komponenten ließen sich an- und abschalten, auch der Cool-and-Quiet-Modus, der bei diesem Board auch einwandfrei funktionierte. Update: die aktuellste BIOS-Version unterstützt auch schon die neuen AMD Athlon Dual-Core Prozessoren.
Schauen wir uns das Layout an.
Bleiben wir in der unteren Ecke: Dort befinden sich auch die SATA Anschlüsse. Chaintech verbaut hier SATA 1 Anschlüsse, die ohne die Sicherung auskommen müssen. Dies könnte aber darauf zurückzuführen sein, dass damit weniger Unterschiede zur Version ohne Ultra Chipsatz entstehen. Ebenfalls in diesem Teil des Boards befinden sich das gesockelte und dadurch gegebenenfalls leichter austauschbare BIOS und der Floppy-Anschluss. Dies ist jedoch vor allem in BigTowern eine recht ungünstige Position, mag aber dadurch relativiert werden, dass Floppys in einer Zeit von USB-Sticks und billigen CD-Rohlingen nur noch wenig Bedeutung haben.
Direkt neben den SATA Ports befinden sich die IDE Anschlüsse. Diese sind farblich markiert, so dass Primary- und Secondary-Channel leicht zu unterscheiden sind.
Bei unseren Übertaktungsversuchen ließ sich das Board bis max. 2400 MHz CPU-Takt booten, danach stürzte es reproduzierbar ab. Wir haben dabei hier wie bei allen Boards auf eine Erhöhung der Spannung verzichtet.
Hier sind noch ein paar Screenshots vom BIOS und CPU-Z:
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