3 Sockel 939 Mainboards mit nForce 4 Chipsatz im Test
Gigabyte K8NXP-9 Unser letztes Board im Test ist das Gigabyte K8NXP-9. Das Gigabyte Board kommt in gleich zwei Kartons. Das allein ist schon auffällig genug, jedoch wartet eine weitere Überraschung, wenn man den einen Karton öffnet, denn Gigabyte hat dem inneren Karton eine besondere Bedeutung zugedacht: Aus dem Karton kann man schon ein kleines PC-System ausprobieren, ohne das Board erst in ein Gehäuse verbauen zu müssen. In Sachen Ausstattung ist das Gigabyte Spitze. Mit den acht SATA-Kabeln lässt sich das Mainboard voll bestücken. Die SATA-Kabel sind zudem noch farblich codiert: die vier roten SATA I Kabel für den Sil Raidcontroller, die gelben SATA II Kabel für den NVIDIA Controller. Auf diesem Bild kann man die Clips gut erkennen, mit denen die Kabel in der Buchse gehalten werden: Das Board verfügt zudem als einziges hier im Test über einen weiteren Netzwerkanschluss, in diesem Fall einen Marvell 1 GBit. Zum Layout: Das K8NXP-9 wirkt ziemlich bunt. Dies ist aber nicht nur für's Auge, sondern hat durchaus auch praktische Bedeutung, nämlich die bessere und einfachere Handhabbarkeit der Anschlüsse. Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, sind auch hier sowohl die Ram-Bänke als auch die IDE-Controller farblich markiert. Gigabyte ordnet die IDE-Anschlüsse relativ weit oben an, sodass man mit der Länge der IDE-Kabel keine Probleme bekommen sollte. Auf dem nächsten Bild ist nun der Silicon Image Sil3114 RaidController gut zu sehen. Zu ihm gehören die vier roten SATA I Anschlüsse. Daneben sieht man die gelben und lilafarbenen Anschlüsse für USB usw. Gigabyte hat die Anschlüsse auch alle beschriftet, jedoch fällt hier unten besonders auf, dass der Anschluss ein ganzes Stückchen von seiner Beschriftung entfernt liegt, dadurch, dass die Bezeichnung einfach mehr Platz wegnimmt als der Anschluss selbst. Aufgrund der guten farblichen Codierung sollte das jedoch kein Hindernis darstellen. Eine weitere Besonderheit von Gigabyte Boards allgemein sieht man auf dem folgenden Bild: Das K8NXP-9 verfügt über ein Dual-BIOS, d.h., im Falle eines Fehlers im BIOS kann die Sicherung im zweiten BIOS-Chip einfach zurückgespielt werden. Daher ist es hier auch nicht weiter dramatisch, dass die BIOS-Chips fest auf dem Board verlötet sind. Auch auf der Rückseite fällt etwas besonderes auf: An Stelle eines der beiden seriellen Anschlüsse finden dort nun zwei Cinch-Buchsen Platz - auch wenn auf der Gigabyte-Homepage von zwei seriellen Ports die Rede ist.
In den zwei Kartons findet eine Menge Platz, daher schauen wir uns einfach mal den Lieferumfang genauer an:
Wie auch die anderen beiden Boards verfügt das Gigabyte über einen dreiphasigen Spannungswandler, der hier, wie beim Chaintech, aber ungekühlt ist. Die Stromanschlüsse befinden sich nah am Rand, sodass man die Stromkabel gut Platz sparend verlegen kann.
In der unteren Ecke fällt zunächst der goldfarbene Chipsatzkühler auf. Auch Gigabyte setzt auf eine aktive Kühlung. Hier kommt aber hinzu, dass der Chipsatz relativ weit unten auf dem Board platziert ist. Dies führt dazu, dass man bei längeren Grafikkarten den Chipsatzkühler nicht ohne weiteres austauschen kann, sollte er stören. Ebenfalls gut zu erkennen sind hier die vier SATA II Anschlüsse des Chipsatzes.
Wie auch schon Abit markiert Gigabyte die Steckleiste für die Gehäusestecker farbig.
Auch am Gigabyte Board gibt es bezüglich der Steckkarten keine Überraschungen, genau wie die beiden anderen Boards verfügt es über drei PCI, einen PEG und zwei PCI Express x1 Slots, und genau wie bei beiden anderen liegt der oberste PCI-Slot so nah am PEG Slot, dass er bei modernen Grafikkarten praktisch nutzlos ist.
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