"Mach 4" - ABIT Fatal1ty AA8XE + Intel Pentium 4 530J im Test

(Quelle: Intel.de)
Der Chipsatz im Überblick
Allgemeiner Aufbau zum Intel i925XE Chipsatz

(Quelle: Intel.de)
Im Vergleich zum i915P Chipsatz des ABIT AG8 Mainboards, unterstützt dieser Chipsatz DDR2 Arbeitsspeicher. Somit kann eine theoretische Speicherbandbreite von 8,5GB/s erreicht werden. Unterstützt werden Module mit 400 oder 533MHz. Speichermodule mit einer Taktfrequenz von 600MHz werden zwar offiziell nicht unterstützt, jedoch ist eine entsprechende Option im BIOS zu finden, auf die ich aber später noch eingehen werde.
Natürlich findet man auf Mainboards mit diesem Chipsatz auch mehrere PCI-Epxress Ports. Aber auch bis zu sechs ältere PCI Schnittstellen können verwendet werden. Serial ATA ist ebenfalls so selbstverständlich, wie die acht USB 2.0 Ports.
Details im Überblick
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i915P | i915G | i925XE |
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Southbridge |
ICH 6 | ICH 6 | ICH 5 |
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FSB (QDR) |
533 / 800MHz | 533 / 800MHz | 533 / 800 / 1066MHz |
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Sockel |
775 | 775 | 775 |
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Dual-Channel |
Ja | Ja | Ja |
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HyperThreading |
Ja | Ja | Ja |
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AGP Mode max. |
- | - | - |
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USB 2.0 |
8 Stk. | 8 Stk. | 8 Stk. |
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ATA 133 |
Nein | Nein | Nein |
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S-ATA |
Ja (4) | Ja (4) | Ja (4) |
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max. Speicher |
4GB | 4GB | 4GB |
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unterstützter Speicher |
DDR | DDR | DDR2 |
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PCI Express |
Ja | Ja | Ja |
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VGA onboard |
Nein | Ja | Nein |
Wofür eigentlich PCI Express?
Man schrieb das Jahr 1993, also vor knapp 11 Jahren, als Intel den 32-Bit-PCI-Bus vorstellte. Der PCI-Bus sollte den damals vorherrschenden 8-Bit-ISA-Bus ablösen, welcher damals schon deutlich an seiner Leistungsgrenze angekommen war. Ähnlich verhält es sich nun auch mit PCI-Express. Die damals noch fortschrittliche und superschnellen 133 MByte/s Übertragungskapazität des PCI-Busses reichen schon lange nicht mehr aus, sodass die Spezialisten der Hardwarefirmen immer neue Tuningmethoden, besonders für die spezielle PCI-Variante AGP, entwickeln mussten, um den Anforderungen an den PCI-Bus noch halbwegs gerecht zu werden. Trotzdem ist es mittlerweile auch mit den besten Tricks und Kniffen nicht mehr möglich eine ausreichende und zukunftssichere Lösung auf Basis des PCI-Busses zu entwickeln. Hinzu kommt, dass die beachtliche Reihe von nachträglich entwickelten Spezialanbindungen die heutige Systeme immer komplexer und fehleranfälliger machen. Dies schlägt sich letztendlich auch in den Kosten für den Endnutzer nieder.
Vier verschiedene Steckplätze
Wie eben schon erwähnt, startet der PCI-Express-Standard mit ganzen vier verschiedenen Steckplatz-Formaten, welche nicht zum „alten“ PCI-Standard kompatibel sind. PCI-Steckkarten können also nicht in den neuen Steckplätzen von PCI-Express verwendet werden. Damit man nun aber nicht gleich alle seine PCI-Karten wegwerfen muss, wird es anfangs auf den Mainboards auch noch PCI-Steckplätze geben. Lediglich der AGP-Anschluss wird wohl von Anfang an wegfallen. Kommen wir nun aber wieder zurück zu den neuen Steckplätzen von PCI-Express. Diese werden schlicht und einfach x1, x4, x8 und x16 genannt. Dabei bezeichnet die Zahl jeweils die genutzten Datenleitungspaare (Senden und Empfangen). Das x1-Format (36 Pins) besitzt daher nur ein Leitungspaar und kann 250 MByte/s pro Richtung übertragen. Über die zugeführten 3,3V- und 5V-Stromleitungen darf eine x1-Karte nur maximal 10 Watt in der Initialisierungsphase bzw. 25 Watt im Normalbetrieb beziehen. Absolut ausreichend für die meisten aktuellen Steckkarten. Lediglich einige Server-Hardware hätte damit Probleme. Auch die x4- und x8-Version (64 bzw. 98 Pins) sehen maximal 25 Watt vor, schaufeln dabei aber 1 GByte/s bzw. 2 GByte/s durch die Datenleitungen. Last but not least gibt es noch die Highend-Version x16.
x16 löst AGP ab
Das x16-Format (164 Pins) löst offiziell den AGP-Standard ab. Um dies gebührend zu erledigen, muss diese PCI-Express-Version einiges an Leistung erbringen. Dies tut sie auch. Ganze vier GByte/s können in beiden Richtungen transportiert werden, was einer totalen Bandbreite von acht GByte/s entspricht. Der aktuelle AGP 8X Standard bringt hier gerade einmal knapp 2 GByte/s an Bandbreite. Die zulässige Leistungsaufnahme liegt bei 75 Watt, somit müssen die meisten Grafikkarten nicht mehr über das Netzteil mit Strom versorgt werden. Lediglich für die absoluten Highend-Karten, welche schon bei über 100 Watt Leistungsaufnahme liegen, trifft dies nicht zu. Obwohl es durchaus technisch machbar wäre, hat man sich bei der Entwicklung von PCI-Express entschlossen, die 75 Watt nicht mehr weiter zu erhöhen, weil dies mit enormen Kosten verbunden ist und die Low-cost-Mainboards mit diesem verbindlichen Standard dann ihre Probleme hätten. Alles in allem bleibt eigentlich nur noch die Frage zu klären, wie sich die x16 Karten denn nun gegen die alten AGP-Grafikkarten schlagen werden. Warten wir es ab, aber für die Zukunft der detaillierten 3D-Engines lassen sich schon jetzt gute Zeiten voraussagen.











