ASRock 775XFire-eSATA2 und 775Twins-HDTV im Test

 

 

 

 

 

Layout 775Twins-HDTV

Das ASRock 775Twins-HDTV basiert auf dem Micro-ATX-Standard und ist somit mit den Maßen von 24,4 x 24,4cm sehr kompakt. Um den Sockel 775 befinden sich diverse Kondensatoren, die jedoch auch die Installation eines größeren Kühlkörpers zulassen. Direkt unter dem Sockel ist der große schwarze Chipsatzkühler des ATI-Xpress 200 Chips zu finden. Die ULI Southbridge, die sich etwas weiter unten befindet, kommt ohne einen Passivkühlkörper aus.
Der 20-Pin-ATX-Stromanschluss und der 4-Pin-Stromport befinden sich direkt hinter dem ATX-Shield. Etwas ärgerlich ist somit, dass das meist sehr dicke ATX-Hauptstromkabel quer über das Mainboard und somit auch direkt über dem CPU-Lüfter verlegt werden muss. Hier wäre eine äußere Platzierung am rechten Rand deutlich sinnvoller gewesen.
Sonstige Schnittstellen, wie z.B. die IDE-Ports, befinden sich am äußeren rechten Rand des Mainboards. Direkt darunter sind die vier SATA-Ports anzutreffen. Leider unterstützen sie nur SATA-Laufwerke nach dem 1,5GB/s Standard.
Da das ASRock Mainboard bereits über einen integrierten Radeon X300 Grafikchip verfügt, der sich den Speicher vom Systemspeicher herholt, befindet sich im Lieferumfang ein extra Anschlussmodul, welches mit dem entsprechenden Header auf dem Mainboard verbunden wird, um einen VGA Ausgang zu erhalten. Auch ist es möglich, über ein weiteres Modul weitere Ausgänge, wie TV-Out, zu aktivieren.
Wem jedoch die Onboard-Grafikkarte zu schwach ist, der kann über den PCI-Express x16 Port eine PCI-Express Grafikkarte nachrüsten. Es werden sowohl ATI als auch NVIDIA Grafikkarten unterstützt.
Des Weiteren stehen noch eine PCI-Express x1- und zwei herkömmliche PCI-Schnittstellen zur Verfügung.
Die farblich gekennzeichneten Rambänke im oberen Teil des Mainboards (insgesamt vier Stück) weisen den User auf die korrekte Installation der Module hin. In die zwei gelben Rambänke können nur DDRII-Module mit 533 oder 667MHz eingebaut werden. Die blauen Dimmbänke unterstützen hingegen einfachen DDR1-Speicher. Eine parallele Verwendung von DDR1- und DDRII-Speicher ist nicht möglich.
Im ATX-Shield sind zudem noch vier USB-Ports und sechs Audio-Ports vorzufinden.
Die Anzahl der USB-Anschlüsse kann mit Hilfe der Header auf dem Mainboard um zwei Stück erweitert werden.
Als Relikt aus alten Tagen befindet sich ein AMR-Port auf dem 775Twins-HDTV, der in der heutigen Technik kaum Beachtung findet.

Der 20Pin-ATX-Stromanschluss wurde etwas ungünstig platziert.
Bis zu vier Serial-ATA Laufwerke werden unterstützt.
Das ASRock Mainboard unterstützt sowohl DDR1- als auch DDR2-Speicher. Ein großer schwarzer Chipsatzkühler soll dafür sorgen, dass der ATI Radeon Xpress 200 immer einen kühlen Kopf bewahrt.

BIOS & Overclocking 775Twins-HDTV

Das BIOS des ASRock 775Twins-HDTV ist leicht verständlich, sodass auch Laien sich schnell zurecht finden sollten. Für Unklarheiten steht zudem das deutschsprachige Benutzerhandbuch zur Verfügung.
Neben der Option eine Auswahl zu treffen, wie viel Speicher der integrierte Grafikchip belegen darf (64 - 256MB - Default 128MB), konnten wir im BIOS die Möglichkeit entdecken, den Arbeitsspeicher mit 800MHz zu betreiben, obwohl der Chipsatz offiziell nur DDRII-667MHz-Module unterstützt. Also haben wir den Versuch gestartet, unseren 1000MHz schnellen Testspeicher auf 800MHz zu betreiben. Jedoch war dieser Versuch nicht von Erfolg gekrönt. Es war nicht möglich, in Verbindung mit diesem Speicher einen stabilen Betrieb zu erreichen.
In Sachen Overclocking kann man im BIOS den Bustakt zwischen 90 und 340MHz wählen. Des Weiteren können auch der PCI-Express-Takt und wie bereits erwähnt, auch die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers festgelegt werden. Nur ist es leider nicht möglich, die Spannung des Prozessors zu erhöhen, sodass nur geringe Taktsteigerungen erreicht werden konnten.